Post von Microsoft: Windows 7 Pirate Edition

Husarenstück von Microsoft. Wie bringst du deine neue Anti-Piraterie-Kampagne möglichst Hirn- und Budgetfrei unter die Leute? Richtig – einfach mal ein paar Blogger anschreiben. Wer außer mir alles dabei ist? Keine Ahnung, habe es nur beim Jürgen und beim Gilly gesehen. Aber: ihr seht, es funktioniert, sie bloggen über etwas.

Worüber eigentlich? Sorry, ich vergaß. Ich bekam per DHL Express nen Brief. Und eine CD. Die neue Windows 7 Ultimate Pirate Edition. „Hach“ dachte ich – „das ist ja eh die von mir eingesetzte Version“. Spaß beiseite. Mir schlug eine auf Windows 7 gestylte CD entgegen, nur mit den typischen Anti-Piraterie-Gedöns. Raupkopieren ist unsicher, bringt Viren aufs System, Bluescreens und der ganze Quatsch eben, mit dem du vielleicht im Seniorenstift beim Computerkurs Eindruck schinden kannst. Früher dachten die Leute auch, dass man mit einer gecrackten Windows-Version (95 oder 98) nicht auf der Microsoft-Seite surfen darf. Kein Scheiss.

Auf der CD? Das gleich folgende Werbefilmchen, welches über die komplette Laufzeit krampfhaft versucht, witzig zu sein. Ein Sprecher auf Droge – allerdings mit nem Prit-Stift im Hintern.

Hat man eine Minute den aufgeregten Sprecher überstanden, geht es an die knallharten Fakten. Jedenfalls Fakten für Microsoft: 2010 ist in Deutschland Software für 1,6 Milliarden Euro illegal installiert worden. 27% aller Software ist raubkopiert. Würde nur 10% weniger illegale Software installiert werden, dann würde man 12.000 Arbeitsplätze in Deutschland schaffen können. Microsft – das ist Bullshit, und das wisst ihr sicherlich selber. Aus euren Zahlen muss man immer die abziehen, die sich die Software gar nicht erst kaufen würden, wenn es diese nicht als Raubkopie gäbe. Photoshop ist das beste Beispiel. Bestimmt auf 8 von 10 Rechnern illegal drauf. Leider. Und euer Office ist auch eine der beliebtesten Raubkopien.

Ja, ich war früher auch mal Jäger und Sammler, mittlerweile setze ich seit Jahren auf Freeware oder kaufe Software. Betriebssystem? Gekauft! Und wisst ihr warum? Weil ich es jeden Tag, eigentlich immer, benutze. 365 Tage im Jahr. Und da ist die Kaufsumme des Betriebssystems ein absoluter Fliegenschiss. Außerdem glaube ich auch nicht, dass wir in Deutschland das größte Problem sind. Asien, Osteuropa – alles Länder, in denen garantiert mehr raupkopierte Software eingesetzt wird als hier. Und wisst ihr, was mir mal ein Mitarbeiter aus eurem Haus erzählt hat? Lieber ein gecracktes Windows-System einsetzen, als Linux. Stichwort Marktanteil.

Nein Microsoft – ich weiss nicht, wie man Raubkopien eindämmen kann. Nein Microsoft – ich wüsste nicht, wie man die Spots besser machen sollte. Aber doch nicht so überspitzt bitte. Ich denke nicht, dass Kampagnen etwas bringen – zumindest nicht bei denen, die jetzt raubkopieren. Wohl aber könnte die zukünftige Generation ausgebremst oder sensibilisiert werden.

So, nun meine bescheidene Meinung. Kauft euch die Systeme, mit denen ihr arbeitet. Und wenn ihr Software „ausprobiert“ und ihr die regelmäßig benutzt – dann kauft auch diese. Sonst passiert irgendwann so etwas, wie dieser Orgin-Schrott, den EA allen ins Netz gesetzt hat. Und das wird man sicherlich auch nicht wollen.

Und jetzt mal Hand aufs Herz (auch gerne anonym): was ist der Topgrund bei euch, um Raupkopien regelmäßig / dauerhaft einzusetzen?

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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117 Kommentare

  1. Es ist ganz einfach, gute Software wird gekauft und muss supported werden. Ich fall etwas aus dem Raster, ich nutze nur OS X und Linux. Die OS X ist gekauft sowie viele kleine Tools unter OS X auch.

  2. Ich setzte keine Raubkopien ein, ich mag mein Linux und die Open-Source Programme die darauf laufen, mehr brauche ich nicht. Wenn ich Windoof nutzen wollte, dann würde ich mir das System allerdings auch kaufen, aber ich will es ja nicht nutzen 😉

  3. Raupkopien. Alles klar.
    Nein, im Ernst, der Hauptgrund sind sicherlich die doch ziemlich hohen Kosten von PS und solchen Produkten. Aber auch der Gedanke, für eine bestimmte Sache kein Geld ausgeben zu wollen, weil sie es nicht wert ist.
    Ich persönlich hab eigentlich nur Original-Software am Laufen, liegt aber auch daran, dass ich kein VPN o. Ä. nutze.

  4. Origin wäre für mich ein Topgrund eine Raubkopie einzusetzen.
    Bzw allgemein aufdringliche und gängelnde Kopierschutz mit dem nur der ehrliche Käufer geplagt wird.
    Ist aber in der Regel bei Spielen anzutreffen …

  5. Von Raubkopien kann man eigentlich nur abraten, auf meinem PC ist alles Original (sogar das Win Vista, was drauf läuft) und der Quatsch mit Origin..naja wenn man Battlefield 3 spielen will musses halt sein. Und die Rechtsklauseln sind mittlerweile in der EULA des EA-Programms in Ordnung (nach ein paar Änderungen)

  6. zum Glück hab ich das Video ohne Ton geschaut! 🙂 Aber es ist wirklich mies gemacht… irgendwie fehlt zumindest noch ein witziges Ende oder ein richtiger Aha-Effekt.

    Zum Thema:
    Ich war auch lange lange mit Raubkopien von allem möglichen unterwegs. Warum? Ich hätte mir gar nichts anderes leisten können. Wie ist es jetzt? Betriebssystem gekauft, Office gekauft, Spiele gekauft… ! Warum? Jetzt kann ich es mir leisten.
    Ich finde es ok wenn es Leute gibt die sich etwas nicht leisten können und es so trotzdem nutzen… sofern man es nicht grundsätzlich so macht und auch in einem entsprechenden Maße mit der Zeit wieder etwas zurück gibt und die Arbeit dahinter würdigt!

  7. Wer, insbesondere Schüler, Studenten, etc., könnte sich bitte all die Software, aber auch Musik und Filme, die er so besitzt, leisten? Ich denke, die wenigsten, und da liegt der Hund begraben.

  8. Raubkopien? Gibbet bei mir nicht. Warum nicht? Weil gute Arbeit belohnt werden muss. Klar, ich nutze gern Open Source und Freeware, habe auch mal ne Weile mit Linux „experimentiert“, mich aber nie von Windows gelöst (sehe auch keinen Grund dafür).

    Früher war das mal anders, DOS6.22 war sicherlich kopiert, Windows für Waschmaschinen auch noch. Seit Windows 95 aber immer ne ehrlich erworbene (oder geschenkte) Lizenz benutzt und daran wird sich auch nix mehr ändern. Umdenken ist ein Prozess, der Zeit braucht – bei einigen mehr, bei anderen weniger.

    Die Aktion von Microsoft? Lächerlich. Für das Geld hätte man sicherlich einen Bruchteil der 12.000 abspenstigen Arbeitsplätze schaffen können…

  9. Wer, insbesondere Schüler, Studenten, etc., könnte sich bitte all die Software, aber auch Musik und Filme, die er so besitzt, leisten? Ich denke, die wenigsten, und da liegt der Hund begraben.

    Schüler und Studenten können rabattierte Versionen in Anspruch nehmen, alles eine Frage der Information. Das ^^ ist absolut _KEIN!_ Argument!

  10. Habe früher gesammelt, wenig davon wirklich eingesetzt/gehört/gesehen. Hauptsache man hatte den dicken ePeen mit 5 Tb oder so. Heute? Flaute, leere Platten und ein Regal voll mit BluRays und Software Pappschachteln bzw. ein virtuelles Regal mit zuviel Spielen auf nem Steam Account und massig gekaufter Software. Warum der Wandel? Kein Geld? Es war In? Bei mir war es einfach eine Art Hobby und eine Menge Unwissenheit denke ich. Jedenfalls habe ich irgendwann damit aufgehört und auf Freeware gesetzt, als ich dann vor 4 Jahren meinen ersten Mac und mein iPhone bekam habe ich aufgrund der geringen Preise von Freeware wieder auf Kaufware umgesattelt aber auch wirklich dafür bezahlt.

  11. Als ehemaliger Maschinenbaustudent kann ich nur mein Leid über die Unis klagen:

    In Vorlesungen und für die Übungen wird Software wie Maple, Ansys usw… vorausgesetzt, aber die wenigstens Sachen hat die Uni vorrätig, bzw. darf man auch zu Hause installieren.

    Ebenso braucht man sich bloß die Job-/Praktikumsanzeigen der Unternehmen anzuschauen, überall wird Erfahrung mit Catia, Pro/E, Matlab, usw… vorausgesetzt.

    So wird man quasi gezwungen, es sich anderweitig zu besorgen – denn mal ehrlich, zeigt mir einen Studenten, der für Software mal locker 5000€ und mehr ausgibt…

    Vorbildlich sticht da Microsoft mit ihren MDSN-Lizenzen und Autodesk mit seinen kostenlosen Downloads für Studenten heraus!

    Später für den kommerziellen Einsatz sollte man selbstverständlich bezahlte Software einsetzen, aber eigentlich bin ich der Meinung, daß das Betriebssystem (Autos kauft man auch nicht ohne Getriebe, um ein blödes Beispiel zu nennen) und Software für Schulen und Unis kostenlos sein sollten.

    Schließlich züchten sich die Firmen, damit ja auch erfahrene Nutzer, die später auch weiterhin die (gute) Software gerne gegen Bares einsetzten.

  12. Wisst ihr, ich möchte Mediengestalter werden bzw. befinde mich gerade in der Ausbildung. Wir benutzen im Geschäft Adobe CS5 und ich möchte auch Privat in meiner Freizeit gerne mit der Software üben und mich weiterentwickeln aber wie soll ich mir als AZUBI eine 2000€ teure Software leisten? Und alle 30Tage ne neue Testversion zu ziehen habe ich nicht den Nerv dazu!

  13. @Jörg: Doch, das ist ein Argument. Wenn es auch nicht zu Raubkopien führen darf – aber es tut es bei manchem sicherlich!

    Microsoft bietet Studenten reduzierte Pakete zu fairen, bezahlbaren Preisen an.
    – 35 Euro für Windows 7 (als Upgrade, aber irgendein Windows hat ja quasi jeder Laptop, und sonst kauft man sich ein billiges XP oder Vista!)
    – 69 Euro kostet Office Professional 2010 – nichts kastriertes „Home & Student“!!

    Aber Adobe verlangt für ihre Suiten dennoch hunderte Euro!! Macromedia nahm für Studio MX noch schlanke 99 Euro, Adobe verlangt für Dreamweaver und Co schon ohne PS ein vielfaches.

    Das kann kein Student bezahlen, der die Software nicht extrem viel und effizient nutzt! Und will es nicht. Also wird kopiert. Und ich wage mal die Behauptung, dass Adobe durch Marktpräsenz und späteren Kauf sogar mehr davon hat als wenn die Studis auf (zunächst!) unbequemere, aber nicht minder leistungsfähige Open-Source Alternativen umsteigen würden. Denn wenn man erstmal mit denen so gut auskommt, dann geht man wohl auch später nicht zurück…

  14. @Jey: sowohl von CATIA also auch Pro/E gibt es Studentenversionen, aber das weist du sicher selber. 😉

  15. Und hier die norddeutsche Antwort: http://www.youtube.com/watch?v=6WbyMMUmTIc

    Sauber bleiben!

  16. tach @ all
    bei mich ist alles raubkopie oder freeware aus prinzip

  17. irgendjemand says:

    Ich bin Linux-User. Durch und durch! Allerdings zocke ich auch gerne aktuelle (aber auch nicht mehr so aktuelle) Spiele. Klar könnte ich, mit einiger Frikelei, einen Teil davon auch unter Linux zum Laufen bringen, der Aufwand ist mir allerdings zu hoch. Daher läuft auf einen extra Partition ein gecracktes Windows 7. Als reine Spieleplattform, für nichts mehr…

  18. Also ich hab früher, wie so ziemlich fast jeder ein gecracktes Windows genutzt, mittlerweile hab ich dank dem Studium lebenslange kostenlose Lizenzen, also da juckt es micht nichtmehr.
    Zumal ich mittlerweile fast vollständig mit Mac OS unterwegs bin.
    Dort kaufe ich mir mittlerweile auch viel Software, die Preise sind in Ordnung und der Vertriebsweg mit dem AppStore funktioniert einfach.

    Wobei ich sagen muss dass ich auch unter Windows für gute Programme gerne mal den ein oder anderen Euro gespendet habe.

  19. So ähnlich wie Matthias geht mir das auch. Als Gerade-so-Teenie die Eltern um hunderte DM anbetteln und in den 50-100km entfernten Fachmarkt fahren zu lassen um blöde Spiele für den C64 zu bekommen, war irgendwie nicht zielführend. Außerdem hat der Kumpel zwei Straßen weiter doch ohnehin schubladenweise kopierte Disketten. Und besser waren die Kopien damals auch schon: Fastloader, cooles Cracker-Intro und Cheats waren gleich mit dabei.
    Allerdings hatte ich auch damals schon gern Input64 u.ä. gekauft. Für den Preis bekommt man heutzutage ja schon 1-2 Jahre High-End-Spiele – ohne Inflationsbereinigung!

    Bei den ersten PCs war’s ähnlich. Den Eltern die mehreren Tausend DM abzufordern war schon schwer genug, DOS+Windows war eh dabei, Works konnte man evtl. auch noch überzeugend einfordern – aber Wing Commander nun echt nicht mehr. Und nach wie vor bekam man selbst bei Quelle, Vobis & Co. leichter die Raubkopien als Originale…

    Heutzutage verdiene ich selbst genug, außerdem gibt’s jede Menge richtig guter Freeware (GIMP, OpenOffice, Linux, Eclipse, gcc, …) für Programme, die vor 15-20 Jahren teilweise so viel gekostet haben, dass die heutigen Photoshop-Preise wie Sonderangebote wirken.
    Wahrscheinlich hätte ich auch andernfalls inzwischen nur noch Vollversionen, aber es macht die Sache natürlich deutlich leichter, dass die komplette Softwareausstattung heutzutage weniger kostet als manche Klassenkameraden zu Weihnachten geschenkt bekamen. Zumindest wenn man nicht wirklich Photoshop und VisualStudio und Windows in den Professional-Versionen „benötigt“ sondern mit z.B. Win7 Home Basic, GIMP und Eclipse auskommt.

    Gut, wenn man als Schüler die Spiele unbedingt am VÖ „benötigt“ um nicht gemobbt zu werden, ist das wohl auch heute noch ein Problem. Ein paar Monate später sind sie schon eher vom Taschengeld bezahlbar. Außer vielleicht WoW und Konsorten.

  20. Aslo ich nutze Windows 7 auf 3 Pc´s alle 3 Versionen sind zwar nicht gekauft aber legal bekommen. Also ich finde aber die Preise für Windows sind meiner meinung nach zu hoch. Allerdings bin ich auch der meinzung das die Preise von Spielen zu niedrig sind. In einem Spiel steckt richtig viel Arbeit und Liebe dafür kann man dann auch etwas ausgeben. Ein Betriebsystem ist zwar auch Arbeit aber von der einen zu anderen Version ist das Grud system immer gleich deshalb darf es meiner meinung nach nicht so viel kosten wie ein Spiel.

  21. Bin auch davon abgekommen…
    Man wird älter und verliert das Jäger / Sammler Gen…

    Das bisschen was nicht Freeware ist wird einfach gekauft…
    Ich will ja für meine Arbeit auch bezahlt werden.

    Ausserdem hat man dann nicht mehr alles rumliegen sondern nur noch das, was man auch wirklich braucht und einsetzt.

  22. Wer hat eigentlich den Begriff „Raubkopien“ eingeführt?

    Habe als Jugendlicher häufig Raubkopien (Betriebssystem, Spiele etc.) genutzt. Mittlerweile bin ich erwachsen und habe fast ausschließlich lizenzierte Software.

    Windows 7 ist meiner Meinung nach übrigens günstig, zumal wir in Deutschland problemlos an legale OEM-Versionen kommen. Ein Betriebssystem nutze ich über Jahre täglich, das ist es mir wert.

  23. Der Hauptgrund ist, dass man mit Raubkopien (Raub ist btw. das falsche Wort) einfach weniger „Stress“ hat, sei es bei Spielen (gerade dort), oder halt bei Software im Allgemeinen.

  24. @Jörg: Creative Suite 5.5 Production Premium Student and Teacher Edition kostet mal schlappe 415€, Photoshop immerhin noch 236€,
    Ansys Academic gibt es irgendwie nur in der Version 10.0 – obwohl aktuell 13 ist und das für 178€ …

    Die Liste ließe sich fortsetzen, aber locker machbar ist das sicherlich nur für die wenigsten Studenten.

    @ad: Sicherlich gibts es Studentenversionen, Catia und Pro/E für jeweils unter 100€ gehen auch voll in Ordnung – sie sind aber zum Teil viel zu teuer, oder zu sehr in der Funktion beschnitten. Siehe oben…

    Gott sei Dank gabs an meiner Uni wie erwähnt MSDN und Autodesk für umsonst.

  25. Willi W. Wichtig says:

    Raubkopien lassen sich einfach eindämmen:
    – Die ehrlichen Käufer nicht bestrafen, d. h. kein aufdringliches DRM.
    – Runter mit dem Preis (neues Windows um €25).

  26. Jojo, das mit „Solange du nicht die Microsoft Website anklickst passiert nichts“ kann ich bestätigen … LOL. Aber Software wurde schon immer illegal eingesetzt und getauschet, auch vor dem Internet im Computerflohmarkt und anderen Zeitungen.

    Im usenet und vereinzelten Websites wie FOSSIE z.B. konnte man (vor vielen vielen Jahren) noch eine .zip laden ohne sich den PC zu infizieren was heute ja kaum noch möglich ist. Die Frage bleibt nach dem warum. Warum machen manche das und cracken Software?

    Weil es für manche der Kick ist eben doch besser zu sein als andere und vielleicht träumen manche Hacker noch davon Office zu cracken um dann einen Job im fernen Amerika zu bekommen in der Nähe einer Stadt in der man eh schlaflos ist 🙂

  27. Also ich habe eine echte, selbst gekaufte Windows-CD im Schrank liegen. XP. Eine Vista und eine Win7-CD, ebenfalls Original, hatte ich auch mal. Das waren Zwangsbeigaben zu neuen Rechnern, irgend so ein Recoveryzeugs. Die habe ich beide im Schredder unter dem Schreibtisch installiert. Hach war das ein Spaß. 🙂

    Ansonsten gibt es bei mir ausschließlich legale Software, das war auch schon so, als ich vor etlichen Jahren noch Windows laufen hatte. Aber seit 2004 wird hier alles vom Pinguin angetrieben, seither stellt sich die Frage nach Bezahlsoftware gar nicht mehr, denn für alles und jeden Zweck gibt es wirklich tolle Software, kostenlos. Und das ist auch gut so! 🙂

  28. Mathias hat da echt recht. War bei mir früher genau so.
    Seit dem ich selber Software entwickel und weiß wie viel Arbeit dahinter steckt, kaufe ich aber auch so ziemlich alles.
    Und es gibt ja auch noch gute Freeware 🙂

  29. Ich denke es sind die Preise. OS X ist so billig, dass jeder der sich das illegal runterlädt sich wegen den paar Mücken sich in die Nesseln setzen würde. Windows ist überteuert dagegen. Hier ist zwar beim illegalen Ziehen das Risiko das gleichen, aber man spart mehr.

    Ich nutze übrigens Win7 legal, da meine Schule das anbietet. MSDNAA sei Dank.

  30. Bei mir gibts immer dann „Raubkopien“, wenn keine vernünftige Demo-Version verfügbar ist. Wenn die Software dann beim Testen für gut befunden wird, dann kaufe ich sie auch und wenn nicht, dann fliegt sie eh wieder runter.

    Allerdings habe ich früher auch schon viele Spiele und viel Software gekauft, die sich letztendlich als Mist herausgestellt hat. Vielleicht sollte man den realen Schaden derartiger Fehlkäufe mal mit den Fantasiezahlen der Softwarebranche aufrechnen.

  31. Betriebssystem: Immer gleich mit dem Rechner gekauft. DOS (weiß nicht mehr), DOS6.22 mit Win3.11, Win95, Win2000(im Preisausschreiben gewonnen, nie installiert) Win98, WinXP und jetzt Win7. Ja mein 6. Rechner.
    Spiele: Viel Freeware oder Versionen aus Zeitschriften. Ich geb’s zu, schon mal ne Serial gezogen und festgestellt man braucht’s nicht wirklich.
    Anwendungen: Beim Kauf des Systems dabei oder Freeware, aus Zeitschriften und reichlich Giveaways.

  32. Ich raube keine Kopien.

    Ich setze durchaus Programme ein, die den Testzeitraum von Demoversionen verlängern, wenn mir die Zeit fehlt, ihn gut zu nutzen.

    Ich kaufe meine Programme. Selbst unter Windows. Ich setze kein Photoshop ein. Warum? Zu teuer. GIMP und PhotoLine. Genügen vollkommen. Windows? MSDNAA.

    Illegale Kopien bedeuten: Ich muss im Zweifel Cracks o.ä. herunterladen, von denen ich nicht weiß, was sie auf meinem System anrichten. Das ist es mir nicht wert.

  33. ach ja, die gute alte bockwurst. lang ist es her…

  34. Windows, Office und Co. sind bei mir auch Originale. Natürlich habe ich versucht diese so günstig wie möglich zu bekommen, z. B. als Microsoft zum Start von Win7 dieses an Studis so günstig abgegeben hat.
    Aber gerade bei Spielen greife ich oft erstmal zur Kopie, und der Grund dafür ist eindeutig die sinkende Qualität/Spieldauer bei gleichzeitig steigenden Preisen. Eine Demo (wenn überhaupt noch eine herauskommt) und/oder ein paar Videos können mir einfach nicht den nötigen Eindruck vermitteln, der dann zum Kauf führt. Und wer zahlt schon 50€+ für eine Katze im Sack? Ist das Spiel gut, kaufe ich es auch im nachhinein noch.
    Jetzt könnte man sicherlich sagen, dass das eine Spirale der Qualitätsminderung ist…weil Raubkopien den Herstellern schadet blah blah blah…Das sind für mich nur vorgeschobene Argumente die man sich bei der Musikindustrie ausgeliehen hat. Und solang sich die Publisher nicht ändern, werde ich auch mein Handeln nicht ändern.

  35. Leute, seid mal wirklich ehrlich.
    Hier woll keiner Raubkopien nutzen. Alles legal. Alles sauber.
    Wirklich? Gar nichts kopiert?
    Gar keinen fremden Key oder eine crack.exe genutzt?

    Ich kann es nicht glauben!

  36. Hier haben doch durchaus einige zugegeben mal oder immer noch Raubkopien zu nutzen. Warum es nur so wenige sind lässt sich leicht erraten denke ich. 1. Gibt man sowas ja nicht gerne zu und 2. sind die Leute die diesen Blog im Durchschnittsalter so um die 25 möchte ich mal behaupten. Da steht der ein oder andere schon fest im Leben und kann sich Software kaufen anstatt sie zu klauen denn wie schon erwähnt möchte man ja auch für die eigene Arbeit entlohnt werden.

  37. ein anderer jörg says:

    @jörg: 400,- für eine studentenversion, mit der man als student dann aber nicht mal nebenbei kommerziell arbeiten darf,ist Schrott.
    Ich zahl doch nicht 400,- für eine Software, wenn ich sie nach 3 Jahren (solange dauert ja ein Bachelorstudium mind.) dann gegen eine teure Vollversion ersetzen muss. Gibt es dann eine Upgrade Möglichkeit?
    Was gibt es besseres für Unternehmen, als zukünftige Profis an ihre Software zu binden?
    Microsoft + Autodesk haben dies scheinbar erkannt!
    (wobei es beim MSDN kein Office gibt)

    ich selbst nutze Linux, wenn ich wirklich einmal Photoshop brauch, wird die virtuelle Maschine mit W7 angeworfen und die Photoshop Testversion installiert.
    Aber der Preis ist zu teuer – und Gimp ist benutzertechnisch eine Zumutung!

  38. @Axel: Tut mir Leid, dein Weltbild zu zerstören.

    @anderer Jörg: GIMP 2.8 (2.7.x) ist benutzertechnisch klasse, es hat auch den albernen Einfenstermodus. Aber, nur so als Hinweis, Photoshop auf dem Mac sieht GENAU SO aus wie GIMP, und dort stört es auch niemanden…

  39. Heutzutage ist mein Rechner (fast) absolut legal. Absolut: eine Illegalität brauche ich dennoch – ein / zwei mal im Jahr: das Passwort einer PDF Datei entfernen um Text daraus kopieren zu können. Aus meiner Sicht ist an der Handlung selbst nichts „illegales“, denn ich könnte das Zitat auch abtippen, aber aus Prinzip ärgert mich die Dummheit eine PDF kopier-zu-schützen.

    Ich will es – ich krieg es!

    DRM = abGEZockt

  40. Ganz ehrlich?
    Okay, mein BS ist original, ich kaufe auch viele dinge Original, aber alles? bei leibe nicht, ich habe keinen Esel der Dukaten scheißen kann!
    Ich kann nicht verstehen wo die preise herkommen?
    PS soll 1000€ kosten?? Hallo, meine DSLR war da günstiger!
    Office liegt bei mir, nicht Student, bei 100€, damit ich am PC meine Mails von allen Konten hier habe, so selten wie ich den Rest nutze… Leider ist Windowsmail mal fürn Arsch.

    Mehr Arbeitsplätze??? Das ich nicht lache, wie bekomme ich meinen wert als marke besser hin? Einstellen oder Entlassen?

    Wer rechtfertigt denn solche preise, womit?
    Wenn ich mehr Mitarbeiter einstellen will, dann mache ich das, ist der Gewinn halt nicht bei 10Milliarden sondern bei 9,5 Milliarden.
    Klar man könnte auch einfach die Preise senken, vll. würden dann ja mal mehr kaufen, aber dann ist man ja nur noch Standard, kein Luxus gut mehr.

    Geld für Kampagnen und Prozesse sowie das beeinflussen der Politik weltweit ist vorhanden, da sparen, Preise anpassen und vll. geht ja dann was?

  41. Marie Heringsdorf says:

    Wird denn Windows ernsthaft in deratigen Mengen kopiert? Soweit ich weiß und den Werbezetteln entnehmen kann ist doch überall ein Windows mit dabei. Das war bei XP so und jetzt bei Windows 7 ist das doch nicht anders. Beim Office gibt es doch genug legale Alternativen. Ich nutze seit Ewigkeiten Openoffice, jetzt LibreOffice und bin sehr zufrieden. Es kann all das , was ich damit machen möchte. Läuft prima auf dem PC und jetzt auch auf dem Mac.
    Ach ja. ich bezweifel ganz stark: „würde man 12.000 Arbeitsplätze in Deutschland schaffen können“. Typisch MS FUD.

  42. Aus Prinzip alles gekauft!

    Die Programme die ich wirklich BRAUCHE kann ich an den Händen abzählen. Für Sachen die ich nur gelegentlich benötigte gibt es immer eine brauchbare Freeware- oder Opensourcelösung.

    Jene die glauben cool zu sein wenn sie jedes Programm haben sind irgendwie im Grundschulalter stecken geblieben.

  43. Wenn man in der IT-Branche arbeitet, kommt man um Raubkopien eigentlich nicht drum rum. Wenn ich mir ansehe, was Firmen (künftige Arbeitgeber) von mir erwarten, dann muss ich mich danach richten.

    Dummerweise wird je nach Fachgebiet erwartet, dass man sich mit Software im Wert von mehreren 1000 Euro auskennt und auf dem neusten Stand ist.

    Solange Software nicht für Bildungszwecke kostenlos zur Verfügung steht, werde zumindest ich nicht um Raubkopien herum kommen. Man hat in der Branche einfach deutlich bessere Chancen, wenn man bereits mit der notwendigen Software umgehen kann.

    Viel schlimmer empfinde ich es bei Büchern. Gute Fachbücher kosten weit über 50 Euro – wieso wird Bildung bitte so effektiv verhindert? Es muss doch möglich sein, eine Lösung zu finden, die Autoren und Konsumenten gleichermaßen zufrieden stellt.

    Zumindest für Bildungszwecke sollten einem Interessierten keine Steine in den Weg gelegt werden. Bis es soweit ist bestimmt eben der Geldbeutel den schulischen/beruflichen Erfolg. Oder man verwendet Raubkopien.

    Die Behauptung „Raubkopien sind schlecht“ ist eben zu kurzsichtig, es steht eine Prinzipfrage dahinter. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit haben wir die Möglichkeit, Kultur und Wissen ohne nennenswerte Mehrkosten an jeden Interessenten zu verbreiten.
    Anstatt davon zu profitieren, blockieren wir diese Methoden und setzen digitale Güter mit materiellen gleich.

    Der Erzeuger muss zu seinem Geld kommen, das ist Fakt. Alles weitere ist Verhandlungssache. Die Gesetzgebung (und die Einstellung des Vertriebs) ist in diesem Gebiet starr, primitiv und einseitig.

    Bildung + Kultur sollte nicht mit hohen Kosten verbunden sein – erst recht nicht für einkommensschwache Gesellschaftsschichten. Die jetzigen Regelungen sind einfach Blödsinn. Dem Erzeuger entgeht kein einziger Euro, wenn der Azubi mit 280 Euro Monatsgehalt sich die 3000 Euro teure 3D-Software herunterläd um sich weiterzubilden.

    mfg
    web189

  44. Hauptgrund für Raubkopien sind meiner Meinung nach auch die teils sehr hohen Preise. Ich wünsche mir seit Version 6 eine echte Version von Photoshop. Leider kann (und will) ich mir die 800 Euro nicht leisten. Somit muss ich leider immer nach einer Windows-Neuinstallation eine Testversion davon installieren und diese 30 Tage nutzen. Ziemlich ineffektiv. Das verleidet es mir auch etwas, mich weiter mit dem Programm zu befassen, obwohl ich es gerne mache.

    Betriebssysteme, Office und diverse kleine Tools sind legal erworben oder Freeware, aber bei einigen Tools, die man nur einmal im Jahr braucht (ich erinner mich an AnyDVD und anderen Kram), sind die Preise absolut überzogen.

    Ich überlege im Moment noch, ob ich das Upgrade auf die neueste Version meines Explorer-Ersatzes für 30 Euro wage oder nicht. Die alte Version tut es noch. Trotzdem reizt es mich.

    Bei Spielen benimmt es sich in meinem Freundeskreis (ähem) immer öfter so, dass es von den Spielen einfach keine Demo mehr gibt. Oder erst ewige Zeit nach dem Release. Das aktuelle Anno bildet da mal eine positive Ausnahme (und ist ohnehin schon so gut wie gekauft). Um sich ein Bild von einem Spiel zu machen, kann man quasi nicht anders, als es sich irgendwo her zu holen und dann zu entscheiden, ob man es haben möchte oder nicht.
    Bei einigen Spielen (z.B. Siedler III, SimCity 3000) bin ich schon auf die Nase gefallen, weil ich es damals nicht Probe gespielt hab.

    Das demotiviert.

  45. ACK. Software wie Photoshop ist Standard wie Word. Die Preise wirkten schon immer überzogen. Ich hab ne Version als Bundle ältere Version + Upgrade – dadurch war es bezahlbarer.

    Ich versuche auch möglichst alles immer original zu machen… Nur zum Testen in einer VM – naja.

  46. ich finde, die gängelung der zahlenden kundschaft durch aggressives drm ist mit das größte problem!

    passt zwar nicht 100%, illustriert das problem aber gut wie ich finde: http://i.imgur.com/GxzeV.jpg

  47. Ernsthaft, wie rechnen die?
    1,6 Mrd. an illegaler SW
    Rückgang um 10% entspricht 160 Mill.
    Und die 160 Mill. verfünfzigfachen (!) sich auf wundersame Weise auf 8 Mrd. BSP.
    Scheint mir nicht ganz plausibel …

  48. Ich setzte auf kostenlose Software. Man kann den normalen Büroalltag bequem mit LibreOffice, Thunder, GIMP, Evernote oder CUEcards bestreiten. Für den speziellen Sachen gibt es da auch was von r… – nee – Freeware.

    Wenn ich alleine LibreOffice und MS-Office vergleiche, arbeite ich lieber mit Libre. Warum? Kostenlos, schnittig und man braucht sich nicht durch diese sch… Bildchen zu quälen.

  49. Ich muss sagen bei mir ist auf jeden Fall kopiertes Material im Einsatz. Motiv? Genau das, womit die bösen Kopien verhindert werden sollen. Ich kann es einfach nicht ertragen eine CD nicht am Computer abspielen zu können oder die Belehrungen oder nicht skipbare Werbung/Trailer vor Filmen zu haben und damit deutlich schlechter dran zu sein als der „Raubkopierer“. Solche Mechanismen und auch so etwas wie Origin bei Spielen empfinde ich ebenfalls als eine absolute Beleidigung meiner (bei solchen Produkte nicht mehr vorhandene) Ehrlichkeit.
    Die genannte Geldfrage kann ich in Bezug auf das Alter vollkommen bestätigen. Das ist ja auch irgendwo in Anbetracht der Kaufkraft klar, dass da nicht jeder großzügig das Geld rauswirft und gerade bei Programmen sehe ich es auch so, dass aus den Kopien sicher bei vielen Originale werden und sich ein Softwareentwickler um eine gewisse Kopierquote keine Sorge machen muss. Ich hatte früher auch Office und PS gecrackt, mittlerweile habe ich im Rahmen von Angeboten Office, PS und auch eine teure Schnittsoftware gekauft. Wenn ich den Unterschied zu OpenSource Varianten (OpenOffice bzw Gimp) nicht auf diese Weise kennen gelernt hätte wäre ich vielleicht in dieser Welt hängen geblieben und hätte gar nicht erst einen Anreiz gehabt die kommerzielle Lösung zu wählen, wer weiß.

    Ich denke trotzdem eine gesunde Grundhaltung zu haben auch wenn ich Kopien so mancher Erzeugnisse besitze, denn ein Produkt mit DRM bzw. Gängelung des ehrlichen Konsumenten ist kein kaufenswertes egal bei welcher Qualität des Inhaltes.

    Das Bild von cub beschreibt es fantastisch einige Posts über mir

  50. Ich habe bei mir eine „Raubkopie“ von win7 installiert, denn da ich es nur boote wenn mein Handy eine neue Firmware bekommt, sehe ich keinen Grund dafür auch noch Geld zu bezahlen

  51. Ich kannte jemanden, der hat Musik und Spiele bei illegalen Websites runtergeladen. Daraufhin bekam er ein paar Tage später Post und durfte über 700 € zahlen. Dabei hatte er Glück, dass ihm nur die Musik angerechnet wurde. Von daher: sein lassen 😉

    Ich persönlich kaufe mir lieber das, was ich brauche bzw. haben möchte. Erwischt werden ist viel teurer.

    Die Statistiken von Microsoft sind ja mal niedlich. Woher wollen die denn so genau wissen wer Raubkopien benutzt? Und wenn die es so genau wissen, warum zeigen die nicht jeden an?
    Bin eh am überlegen, auf ein anderes Betriebssystem umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit Google Chrome OS? Ist immerhin kostenlos.

  52. Früher raubkopiert, heute legal.
    Apple macht es mit 24 Euro für ein Betriebssystem vor. Ich denke, dass Microsoft nachziehen wird (oder muss!).

    Und die Milliarden, die nicht verdient wurden, wären wohl auch nicht verdient worden, wenn der Kopierschutz besser wäre, weil viele dann einfach trotzdem nicht gekauft hätten. Kaum jemand kauft z.B. Photoshop, weil es eine Frechheit ist, was es kostet. Die meisten Leute, die es nutzen, hätten es eh nie gekauft, somit ist der Verlust fiktiv!

    Je älter man wird, desto weniger wird raubkopierte Software eingesetzt. Die Kids nutzen es (was ich für legitim halte) und kaufen dann später, wenn sie groß sind.. 😉

    M.

  53. @Fritze: Es gibt noch Smartphones die man nicht OTA aktualisieren kann??? 😛

    Das Argument, dass die Software zur Weiterbildung benötigt wird ist sehr, sehr dünn. Ich glaube nicht, dass man z.B. AutoCAD mal eben so beim Durchklicken wirklich lernt.

  54. Für die Jüngeren ist Software die einen Batzen Geld kostet ohen Raubkopie eher unerreichbar. Die mit ein wenig mehr Asche oder die welche es bruflich einsetzen haben weniger Probleme damit ein ‚Werkzeug‘ käuflich zu erwerben.
    Ich denke da gerne an Programm welche egrade früher gerne mal in den fünstelligen Bereich gingen. Wer hätte sich damals schon so ein Programm wie Maya leisten können was mal kocker 50.000 Ocken gekostet hat. Und heute? Die Firmen lernen dazu, das Ding kostet so um 8.000 Ocken und eine Preiswertversion zum ausprobieren gibt es auch. Und das zieht sich durch die komplette Softwarebranche. Oder große Bereiche.

  55. Ludolf Rudolf says:

    Ich raube, weil ich es kann.
    Ich zahle, weil ich es kann.

    Ich entscheide mich bei jeder Möglichkeit erneut.

    Aber das ganze Kommentiere hier von wegen „gute Arbeit muss belohnt werden“ stößt bei mir auf Unglauben.
    Demnach müsste schlechte Arbeit bestraft werden. Das wär mal schön!

  56. omg ist das peinlich.

  57. Nun ja, seit mittlerweile 3 Jahren ist Linux als BS mein Standard geworden. Sollte es doch einmal unumgänglich sein, Windows zu nutzen, hat ja MS dankenswerter Weise vor einigen Wochen bekanntgegeben, dass der Vorrat noch bis zum 30. Juni 2012 reicht: http://technet.microsoft.com/de-de/evalcenter/cc442495. 😉

    (P.S.: Eine 30 -minütige Installation der ISO in der virtuellen Maschine sollte man sich schon Zeit nehmen und 90 Tage l e g a l e Nutzungsdauer habe ich bisher nie überschreiten müssen. ) 😀

  58. Seit ich vor 1 1/2 Jahren komplett aus Linux umgestattelt bin, läuft 2000 nur noch in einer VM bei mir. Windows 98SE hatte ich mal für ca. 6 Monate schwarz installiert, aber dann kam auch Windows 2000 und das habe ich mir für 800 DM gekauft und habe damit gut und gerne 11 Jahre gearbeitet. 800 DM war schon nee Hausnummer im Jahre 1999.

  59. Hi,

    irgendwie mehr als peinlich was Microsoft da zum besten gibt.
    Hätten se lieber die Jungs und Mädels von Switch machen lassen sollen. Dann wäre es ja noch witzig geworden….^^

  60. Die ganze Sache ist doch Zweischneidig, hätte Windows einen Marktanteil von 90% wenn es für diese Plattform keinerlei Gecrackten Software oder Spiele geben würde?
    Wäre Adobe Photoshop die Standard Fotobearbeitungssoftware wenn es keine illegalen Kopien geben würde und jeder dafür ca. 800€ zahlen müsste?
    Im Prinzip lebt auch der Windowsverkauf durchaus von den guten illegalen Angeboten für diese Plattform.

  61. Raubkopiertes Windows, weil ich es lediglich benötige, um Spiele zu spielen und von denen gibt es leider selten plattformunabhängige/-übergreifende Versionen.
    Außerdem bin ich kategorisch kein Freund von Eigentumsrechten. Ich möchte natürlich nicht, daß sich jeder einfach so mein Auto nimmt und ich dann keines mer habe, aber wenn man das Auto einfach kopieren könnte und jeder hat dann eines… Steile These: Die meiste Software (darunter ganz bestimmt Betriebssysteme, nicht darunter wären wohl Spiele) wären schon unlängst besser, wenn alles unter dem Copyleft liefe. Diese Quasi-Monopolisierung ist ein Fortschrittshemmer.

  62. Schon traurig, was sich Microsoft da geleistet hat. Wen soll das abschrecken? Und die Fakten im Anschluss langweilen einen und sind vollkommen aus der Luft gegriffen.

    Eine Lachnummer! Das wäre ein Grund mehr zu Linux zu wechseln 😉

  63. Irgendwie wird hier in den Kommentaren wieder mal wild „Open Source Software“ mit „Freeware“ durcheinander geworfen. Das Hauptmerkmal von OSS ist die Freiheit des Quellcodes und die freie Wahl des Einsatzzwecks („Frei wie in freie Rede, nicht wie in Freibier“).

    Fakt ist, dass wir uns generell ausgeliefert haben. Kein Mensch kann noch nachprüfen, was sein PC oder Smartphone wirklich macht und warum es das tut. Siehe auch Staatstrojaner, EAs Origin oder ggf. in Zukunft kommende (Hardware-)Beschränkungen, was man mit seinem Rechner eigentlich machen darf. Dabei gilt doch eigentlich: „Das Wesen aller IT ist die Kopie“ ( http://blog.koehntopp.de/archives/2518-Falscher-Planet,-falsches-Jahrtausend.html )

    Freie Software löst die Probleme nicht in Gänze. So muss man sich z.B. auf das „Netzwerk des Vertrauens“ verlassen (siehe auch http://cm.bell-labs.com/who/ken/trust.html – niemand kann alles nachprüfen). Aber es wäre sehr dumm, die Wichtigkeit zu unterschätzen. Unsere Welt wird immer abhängiger von Computern, da wäre es blöd, sich *nur* von absolut instransparenten Systemen abhängig zu machen ohne Strukturen zu pflegen, die auch entgegen dem Willen von z.B. zentralen Konzernen „Aufgabe X“ erledigen können (und zwar transparent!).

    Daher sehe ich auch sog. Software-„Raubkopien“ kritisch. Sie lindern nämlich den Druck, ggf. weniger entwickelte Open Source Software einzusetzen, deren Entwicklung zu beginnen oder zu unterstützen.
    Der Preis ist nämlich leider das Argument, dass auch diejenigen sehen, die sich um die eigentlichen Gründe für OSS keine Gedanken machen. Dies zeigt dieser Thread ja auch schön: z.B. fordern hier ja nicht gerade wenige, dass der Staat/Uni Produktschulungen für das jeweils in der Branche am weitesten verbreitete Produkt durchführen soll. Sowas das fördert Abhängigkeiten und Markdominanz, die auch der Qualität von Closed Source-Produkten nicht gut tut. Einiges muss einfach sein, klar. Aber man sollte diese Strukturen versuchen aufzubrechen, anstatt zu zementieren.

    Und um das ganze abzuschließen, noch zwei Texte, die ggf. das Verständnis für „Open Source“ fördern (und so ja vielleicht auch ein paar Raubkopien verhindern):
    http://www.zeit.de/2006/14/C-OpenSource/komplettansicht
    – „Linux is not Windows“: http://linux.oneandoneis2.org/LNW.htm (gibt es auch in etwas schlechter, deutscher Übersetzung: http://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/ )

  64. hallo, ich bleibe in diesem moment anonym. denn ich raubkopiere. und es gibt einen ainfachen grund dafür: ich bin schüler. wöllte ich mir wirklich photoshop kaufen, und dreamweaver, was ich an meinem kreativ gym echt brauche, wäre ich nicht nur pleite. nun kommt das gegenargument. gimp und kompozer. kompozer geht klar – wenn ich an linux heng gerne. aber gimp? leute… es ist schön damit ein bild zu beschneiden, aber man kommt nie soweit wie mit ps. also: schülerfreundliche preise, oder es wird weiterraubkopiert.

  65. „Früher dachten die Leute auch, dass man mit einer gecrackten Windows-Version (95 oder 98) nicht auf der Microsoft-Seite surfen darf.“
    … hab ich aber auch gedacht 🙁

  66. Die ganzen Kommentare von wegen „Es ist zu teuer deswegen muss ich es halt klauen“ oder „Ich brauche es, will/kann es nicht kaufen, deswegen klaue ich halt“ sind ja schön bescheuert. Wer so was sagt sollte sich immer fragen, ob er es toll finden würde selbst beklaut zu werden. Ja, Software für 600€ zu klauen ist genau so schlecht wie ein Handy im gleichen Wert. Wenn man sich etwas nicht leisten kann oder will hat man es halt nicht.

  67. Für Schüler und Studenten gibt es spezielle Angebote. Da kostet PS CS5 nur 200 Euro. Das ist bezahlbar 😉 Das kann kein Grund fürs Raubkopieren sein.

    Problem ist wohl einfach nur, das wir nicht bereit sind horrende Summen für eine unsichere oder sehr gute Software zu bezahlen. Es kommen auch immer neue Updates heraus, die gehen auf Dauer auch ins Geld. Muss man wohl immer abwägen. Nicht immer ist OpenSource die beste Alternative.

  68. Warum Raubkopie:
    Der Preis und dass ich bestimmte Programme nur bis zu 10x im Jahr starte, sie dann aber nicht durch Freeware ersetzt werden kann.

    Ich bin darauf angewiesen bestimmte Software zu verwenden, die ist aber auf die Masse gesehen zu teuer. Deshalb bezahle ich für die Programme die mir wichtig sind und ich den Entwicklern was gutes tue. Der Rest, tja…

  69. Selbst: OS original und bezahlt, TotalCommander auch, PS ebenfalls. Dann vor allem Freeware oder Donateware, Kaum Kaufsoftware (mir fällt echt keine mehr ein…)
    Manche Freeware finde ich eh besser als Kaufsoftware…. Das ganze illegale Gedöns nervt doch nur: irgendwann ist der Schlüssel ungültig oder mit irgendwelchen Cracks landet doch mal was auf dem PC. Darf im Umkreis dann oft genug mal schauen, warum der PC „nicht mehr geht“….

    @Tobi:

    Also bei Adobe gibt es auch günstige Pakete für Schüler und Studenten. Das reine Photoshop CS 5 inkl. Bridge kostet dann ca. 200 oder 250 € wenn ich nicht irre. Also so viel wie 2 oder 3 gute Spiele – aber das ist nur geschätzt, da ich selbst nicht zocke.
    Zeitlich unbegrenzt einsetzbar, vor jedem Versionswechsel sinken die Preise dann nochmal etwas. Mittlerweile sogar (nach Ausbildung/Studium) kommerziell einsetzbar wenn ich nicht irre. Einziger Haken: Kein Rabatt bei updates/Umstieg auf folgende Versionen. Wenn Du dann noch Schüler Schüler/Student bist, aber weiterhin diesen Rabatt. Falls es bei Azubis nicht gilt: mal in der Verwandtschaft nach Schülern/Studenten schauen…. Ist übrigens auf 2 Rechnern installierbar – 2 Lizenzen)
    also wenn man wirklich damit arbeiten will oder muß, ist das nicht sooo teuer finde ich.
    Ansonsten probiere es mit Gimp – kann bei der Farbtiefe und einigem anderen nicht mithalten – aber das sieht man im fertigen Bild nicht unbedingt, Bedienung ist auch ähnlich.

  70. Früher war ich auch mal Jäger&Sammler, irgendwann habe ich aber auch angefangen „ehrlich“ zu werden. Dies geschah in wenigen Schritten:

    1. Kauf von Windows XP, welches bei mir nur noch virtuell läuft.
    2. Umstieg auf Freeware und OpenSource (OpenOffice&Co.) und schließlich,
    3. Umstieg auf Linux!!!

    Ich sehe nicht ein, warum ich mir alle 3-4 Jahre ein neues Windows Betriebssystem zulegen sollte.

    Sollte es keine Updates mehr für Windows XP geben, dann werde ich mir evtl. dann ein Win7 o.ä. für ein paar Euro kaufen, sofern ich Windows dann noch benötigen sollte. Aber wer weiß, vllt. ist ReactOS dann schon soweit, dass man kein Windows mehr benötigt, um die evtl. noch benötigten Windows-Programme nutzen zu können.. 😉

    Ansonsten habe ich alles was ich brauche unter Linux, und das völlig kostenlos.

    Hylli 😉

  71. Also die Kampagne geht wohl auf, wie man hier im Blog sieht. Kostenlose, irreführende Werbung. Eine Raubkopie gibt nämlich gar nicht. Nur Urheberrechtsverletzungen. Aber das klingt zu harmlos. Daher werden nun alle Räuber und Piraten.

    Liebe MSler bitte belästigt Eure zahlen Kunden doch nicht mit solchen Verunglimpfungen. Wie wäre es mit einem positivem Spot: Zahlen Sie wie viele andere für Ihre Lizenz und wir spenden 50% des Kaufpreises für Open Source Projekte.

    Ich nutze seit Jahren Windows (legal) von allen anderen MS Produkten habe ich mich verabschiedet und bin zu Open Source und Freeware gewechselt. Dort fühle ich mich als Kunde meist besser behandelt. Gäbe es bei Linux eine so breite Auswahl an freien Programmen wie bei Windows hätte ich MS schon komplett Ade gesagt.

  72. Ein sehr passender Thread und meine ganz persönliche Meinung (die aber analog der Idee, dass die Filmindustrie einfach kino.to hätte übernehmen und dann selbst weiter betreiben sollen, hätte vermutlich nicht mal wer bemerkt, höchstens, dass die Verlängerungsrechnung des Premiumaccounts auf einmal so legal und offiziell aussieht):

    1. Für Schüler und Studenten gibt es etliche EDU-Angebote, neben dem gibt es für viele Zwecke auch Demo- und Dev-Versionen und im absoluten Zweifel hilft eine regelmäßige virtuelle Maschine mit einer Testversion, hier sehe ich überhaupt keine Notwendigkeit für Raubkopien. Vgl. http://www.educheck.de, http://www.unimall.de, http://www.1edu.de, die Angebote sind wirklich spitze.

    2. Was ich auch den Erstsemstern in Wirtschaftsinformatik immer versuche zu vermitteln, es gibt heutzutage keinen Grund mehr für Raubsoftware, neben o.g. EDU-Angeboten, u.a. auch Programmen wie MSDN AA, gibt es eigentlich für jedes Programm passende Open Source-Alternativen, einfach unter bspw. http://www.alternativeto.net suchen, den geeigneten Filter wählen und man findet schnell und unproblematisch passende Open Source-Alternativen, sogar mit Bewertung zur Orientierung, auch gut, wenn man die Plattform von bspw. Windows zu Mac wechseln möchte.

    3. Aber was Microsoft anbetrifft, braucht man sich echt nicht zu wundern. Ich predige seit Jahren die Philosophie, wenn Microsoft-Software 1/10 kosten würde, würden es 10x so viel kaufen. Und jetzt macht Apple es Microsoft sogar noch vor: ca. 30 EURO für das Betriebssystem, ca. 20 EURO für eine Office-Anwendung, … Und mir ist ehrlich gesagt niemand bekannt (der vorher durchaus teilweise schon Mac OS zumindest mehrfach kopiert und installiert hat), dass sich irgendeiner den Stress machen würde, alleine nach einer Raubsoftwareversion zu suchen, der Aufwand würde alleine den Wert des Produktes übersteigen, rein betriebswirtschaftlich betrachtet und ist daher total blödsinnig geworden. Also warum macht Microsoft nicht einen AppStore, erfordert wie Apple, dass jedes Windowsprogramm und natürlich auch das Betriebssystemupdate AUSSCHLIESSLICH hierüber verfügbar und möglich ist, schon hat man alle Fliegen mit einer Klappe geschlagen: a) mit einem niedrigeren Preis und der Distribution über den eigenen AppStore wird es wohl kaum noch Raubkopierer geben und der Anteil illegaler Software und die daraus entstehenden Verluste selbst bei niedrigerem Preis ausgleichbar sein, b) Updates lassen sich besser, einfacher, sicherer und vor allem zeitnaher und anwenderfreundlicher verteilen sowie c) ganz besonders die typischen Microsoftprobleme mit Anwendungen, die nicht so wirklich sauber und stabil laufen, Hardware, die nicht so richtig zusammenarbeiten will, insbesondere Treiber, können so durch einen klaren Verteilungsprozess, der ein vorheriges Review zulässt, beseitigt und die Plattform damit stabiler und sicherer gemacht werden.

    Aber leider müsste man sich ja dann eingestehen, dass die eigene Software zu teuer ist, dass bisherige Strategien und Argumente wohl doch hinfällig sind, mit dem Wechsel von Frontpage zu Web Expression hat man das durchaus ja mal eingestanden, dass das alte Produkt ja nicht wirklich was war und völlig an den Standards vorbei gearbeitet hat, diese Courage könnte man jetzt noch einmal beweisen und sich eine sichere Zukunft sichern…

  73. Ihr müsst ja alle echte Grafikexperten sein, wenn ihr ohne PS cs 5 nicht aus kommt. Als ob es sonst keine Grafikprogramme gibt die weniger kosten und eben mehr auf den Consumerbereich abzielen. Es gibt Gimp, Paintshop, Corel Draw etc pp damit kann man auch Bilder bearbeiten, ich weiss es ist kaum zuglauben. Und im zweifelsfall kann man auch immer noch auf ältere Versionen zurückgreifen, damit geht das auch und die kosten bedeutend weniger. Es muss nicht immer die aufgebohrte Profisoftware sein.

    Software wird nicht gekauft weil man es auch umsonst kriegt, man legt die prioritäten dadurch anders. Lieber das Macbook air als nen original PS. Ausserdem nimmt man lieber die „ich benutze eh nur 2% der Funktionen“-Software als die „reicht für meine verhältnisse völlig aus“-Software

  74. @FlyingT:
    prinzipiell gebe ich Dir ja recht. Wer es aber wirklich beruflich benötigt, hat echt seine Probleme: Viele Arbeitgeber oder Kunden verlangen ausdrücklich „Photoshop-Kenntnisse“. Denen kann man noch so eindringlich erklären, dass es besseres, gleichwertiges, anderes gibt – die wollen es nicht hören.

  75. Wenn man der Meister am CS 2 ist der kommt nach ein paar stunden auch super mit CS 5 zurecht. Das Rad wird da ja nicht neu erfunden, meisten werden doch nur aufgaben die extrem viel Zeit verlangen durch „Filter“, „Plugins“ oder sonstiges bedeutend vereinfacht.

  76. Grund?
    easy, Ich war Student, keine Eltern, also Voll-Bafög, und ansonsten nichts. Natürlich hab ich auch als Student gearbeitet. um aber die MS& Co Software mir kaufen zu können, die ich damals wollte, wären meine ganzen Semesterferienlöhne draufgegangen.
    jetzt 10 Jahre später ist alles echt auf meinem HP Laptop, vom vista zum office, und ansonsten alles freware, gibt ja kaum eine teure Software, zu der ist nicht zumindest eine relativ gleichwertige freeware gibt 🙂

  77. Die größte Raubkopie hat M$ doch selbst in Umlauf gebraucht!

    Die 90-Tage-Enterprise-Version läuft bis heute!

    Gut, man muss alle 100 Tage mal eben eine Zeile eingeben, um die Aktivierung zurückzusetzen. Und nach 3 Mal (sprich rund 1 Jahr) das System neu aufsetzen (=30 Minuten), aber sonst….. super & legal!

  78. Bei mir waren auch über Jahre teils nur nicht-gekaufte Programme in Benutzung, teils auch aus einer „Jäger-und-Sammler“-Mentalität heraus. Aber mit Job und Einkommen hat man mehr Mittel und so sind fast alle Programme inzwischen Stück für Stück gekauft worden. Und da habe ich dann die Software gekauft, die ich schon seit Jahren nutze und mit der ich mich gut auskenne.
    Diese Software hätte ich früher nie kaufen können oder wollen, genauso wie ich früher weniger CDs gekauft, viel mehr Musik auf Kassetten überspielt oder aus dem Radio aufgenommen habe.

    Natürlich entgeht dem Hersteller der Software dadurch auch etwas an Umsatz, was meiner Meinung nach aber eine Investition des Herstellers in die Bindung von Nutzern und zukünftigen Kunden ist.

    Diese ganze Verlustrechnung ist Augenwischerei, weil „Raub“kopie != entgangener Verkauf. Daraus dann noch eine Rechnung zu machen, wieviele Arbeitsplätze das vernichtet, hat noch mehr Lücken. Das Geld, das der Schüler vielleicht nicht für Photoshop ausgegeben hat (und ich finde 200 Euro für einen Schüler sehr viel Kohle), gibt er dann bei einem Anderen aus und auch dort verdienen Leute ihren Lebensunterhalt…

  79. 12000 neue Arbeitsplätze bei 10% weniger „Raubkopien“; na klar wer’s glaubt…
    10% weniger Kopien macht 160Mio/Jahr mehr Gewinn bei Microsoft. Jetzt ist MS so „nett“ und steckt den Gewinn nicht in die eigene Tasche oder die der Aktionäre sondern in 12.000 neue Arbeitsplätze.
    Dann hat man 13333€ pro Jahr pro Arbeitsplatz. Das reicht dann für ’nen 400€-Job, Besen und Wischmop.

  80. @KNut : Genau das wollte ich mit meinem Beitrag zum Ausdruck bringen!
    (19 über Dir). 😉
    Wie gesagt, ich habe den kompletten Nutzungszeitraum kaum ausgenutzt.

  81. Fantastische Arbeit der Microsoft-Marketingabteilung!
    Ich stelle mir gerade vor wieviel der Schachzug wert war, kostenlos bei Meinungsbildner-Blogs wie z. B. dem von Caschy einen solchen Thread zu bekommen. Ist schon eine feine Sache!

    Geschrieben auf meinem bezahlten OS-X Lion 😉

    – Powerandy –

  82. Ich war auch mal Jäger und Sammler…. Sogar vor DSL-Zeiten, da hat man sich Photoshop in 15 Teilen auf einer dubiosen Untergrundseite runtergeladen, hat mehrere Nächte dafür gebraucht und sich wie’n Schneekönig gefreut wenn es funktionierte.

    Heute: Überwiegend hab ich Freeware am laufen. Aber ganz ehrlich, es gibt auch für mich immernoch die zwei Gründe Software illegal zu nutzen. Zum einen wenn es keine oder zu sehr eingeschränkte Demos gibt. Zweitens: Wenn ich mir die Software nicht leisten kann, ich sie aber wirklich benötige. QuarkXpress war mal so ein Beispiel. Adobe CS-xx ist wohl das Paradebeispiel. Sowas ist aber bei mir selten geworden und immer zeitlich begrenzt.

    Ich bin übrigens überzeugt dass der Erfolg von Adobe auf Tauschbörsen beruht.

  83. klar sind 200€ (nicht nur) für einen Schüler/Azubi/Studenten viel Geld. Wenn man mit der Software aber wirklich arbeiten will oder muß, der sollte evtl. die Kohle in diese benötigte Software statt in Spiele, Breitreifen oder Kneipengänge investieren….oder?
    Autodesk macht es ja noch einfacher mit kostenlosen(?) Studentenversionen – der Nutzer ist dann so dran gewöhnt, der will später auch nichts anderes…

    Das mit den Arbeitsplätzen ist ja wohl fast unterste Schiene. Wieso sollten wg. weniger Raubkopien mehr Leute eingestellt werden? Der Datenträger wird öfter kopiert und fertig. Das macht das Geldverdienen (nach der Entwicklung/Programmierung) dann recht einfach, das Raubkopieren aber auch. – oder wo sollen da Arbeitsplätze entstehen?

  84. Raubkopien (Programme, Spiele, Filme, ….) sind frei von CD-Checks, FBI-Vorspännen, nervigen Menüs, Internetaktivierungen und Onlinezwang. Die meisten Datenträger in meinem Regal sind Musikalben. Einfach, weil sie mittlerweile ohne Kopierschutz daherkommen. Als CD im Regal, als FLAC auf der Anlage, als MP3 im Auto. Ganz problemlos.

  85. Wieder einmal ein Trugschluss der Industrie. Nur weil X Leute eine Software illegal besitzen heißt das nicht dass sie Kunden wären wenn es keine Möglichkeit gebe die Software illegal zu beziehen. Damit auch keine 8 Millarden mehr im Haushalt und auch keine 12.000 Arbeitsplätze mehr.

    Im übrigen geht die Rechnung auch in anderer Hinsicht nicht auf: 27% Illegale Software in Deutschland (Quelle Unbekannt) bedeutet ja nicht 27% illegale Software von Deutschen Softwareunternehmen. Aber man kann sich eben alles schön rechnen.

    Achja, die bewusste Monopolbildung, für die Sie ja auch schon zich fach verklagt wurden und blechen mussten, die Microsoft betreibt führt nicht zuletzt auch dazu das freie Software wie beispielsweise Ubuntu sich nicht durchsetzen können. (Vom Funktionsumfang und auch von der Bediehnbarkeit stehen die freien Alternativen Windows inzwischen in nichts mehr nach).

    Nehmen wir jetzt Hr. Harz4 von nebenan der sich gerne weiterbilden möchte und Windows mit Office kennen lernen will um seine Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern: Win7 Home + Office Home = ~200€, also knapp 50% des monatlichen Einkommens das als Lebensuntergrenze angesehen wird.
    Die alternative von freier Software bietet sich nicht an, da Microsoft jeden Trend in diese Richtung durch Verträge mit Partnern im Keim erstickt.
    Wer also, liebes Microsoft Unternehmen welches im Vorjahr den besten Gewinn seit Jahren gemacht hat, vernichtet hier Arbeitsplätze?

    Ihr seht, man kann sich alles schöndrehen.

  86. Die Letzte Raubkopiertee Software die ich wirklich öfters nutzte war bei mir Office 97 (von 2003 bis zum erschienen von Office 2007) das Betriebssystem (Windows XP Home) ja beim PC dabei warum also eine Raubkopie?
    Mittlerweile habe ich hier eine XP Pro, zwei XP Home (u.a. noch in VMs genutzt), vir Vista Home Premium und eine Vista Home basic Lizenz (alle ungenutzt, waren auf Rechnern/Laptops dabei einige erreichten mich auf defekten Rechnern zum ausschlachten) und das Windows 7 Home Premium Family Pack (einmal bei mir, einmal bei meinem Vater und einmal bei meiner Schwester installiert) jedoch läuft bei mir meist Ubuntu 🙂 als Office verwende ich meist LibreOffice aber unter Linux habe ich auch eine Lizenz für SoftMaker Office ua. weil es die als Update für 20€ gab (von der 2008er Version die bei der c`t mal Kostenlos dabei war) und sie besser mit .docx Dateien umgehen kann. Außerdem läuft bei uns im Haushalt auf den Win7 Rechnern auch Office 07 in der Home and Student Edition. Als Mailclient nutze ich Thunderbird (unter Windows wie auch unter Linux auch wenn ich von meinem XDA Neo noch eine Outlook 2002 Lizenz habe) ansosten verwende ich vor-allem Freeware. Nur Software die ich nicht wirklich oft nutze wie z.B. Spiele habe ich noch als Raubkopie (ich Zocke wohl nicht viel mehr als 2-3mal im Jahr da lohnt sich das nicht) oder Software die ich nur für die Schule Brauche (weshalb für Software zahlen die ich Privat nicht benötige? Jedoch habe ich da derzeit auch fast keine Software die es nicht als Freeware gibt) ansonsten habe ich fast nur Freeware im Einsatz oder eine Lizenz aus einer PC Zeitschrift oder eine OEM Version die bei Hardware dabei war (unter Android und webOS habe ich die letzten Monate auch einige € für Software (Apps) ausgegeben).

  87. Vielen Dank Herr Sauer, die Kriminalpolizei ist bereits unterwegs in die Löhliswälderstraße.
    Mal ernsthaft, warum stellt man sich hier mit Twitter Account hin und prahlt damit was für Software man illegal auf dem Rechner nutzt?

  88. Ich war auch mal Jäger und Sammler…. Sogar vor DSL-Zeiten, da hat man sich Photoshop in 15 Teilen auf einer dubiosen Untergrundseite runtergeladen, hat mehrere Nächte dafür gebraucht und sich wie’n Schneekönig gefreut wenn es funktionierte.

    Ich denke, „sich wie ein Schneekönig zu freuen“, war früher (und ist es vielleicht heute auch noch) einer der Hauptgründe dafür, dass sich illegale Kopien zu Hauf angesammelt haben. Ich denke da mal an meine C64-Zeiten zurück: 1.200 Disketten mit kopierten Spielen, von denen ich einige bis heute nicht gespielt habe.

    Irgendwann habe ich die Lust am Sammeln verloren, lange, bevor sich die PC-Nutzung (bei mir) durchgesetzt hat. Heute ist Windows „mein täglich Brot“, ich verdiene mein Geld damit und da kann ich es mit _meinem_ Gewissen nicht vereinbaren, ne illegale Version einzusetzen.

  89. @Jörg

    da gebe ich dir Recht. Das laden ist doch nichts anderes als looten in einem MMORPG.
    Man kommt zu virtuellen Gegenständen, die man unter Umständen garnicht wirklich braucht, und denkt man hätte dadurch etwas reales gewonnen. Man trickst das Hirn aus und freut sich über die gemachte Beute, die eigentlich garnicht existiert.
    Der Kapitalismus und der Konsummarkt steigern diese Lust so viel wie möglich besitzen zu müssen selbstredent ständig weiter (solche Gedanken gibt es in anderen Ländern, beispielsweise Kenia, fast garnicht. Dort ist man bereits glücklich wenn die Sonne scheint).

    Aber auch aus diesem Grund sage ich ja, nur weil X Leute etwas laden heißt das noch lange nicht dass sie potentielle Kunden sind.

    Im übrigen muss ich zu deiner Aussage mit dem _Gewissen_ sagen: Mit MSDN Account ist es leicht ein Gewissen zu haben.

    Und anstatt gegen die „kleinen“ Privatsünder vorzugehen sollte Microsoft sich einmal den Unternehmen wittmen. Der Fisch ist deutlich dicker und kann sogar geschröpft werden bis er umfällt. Aus jeder Unternehmensleiche erwachsen zwei neue Unternehmen, herrlich!
    Unternehmen nehmen das mit den Lizenzen oft nicht so ganz genau. Sei es weil der Admin keine Lust hat oder weil er keine Mittel bekommt weil der Chef keine Lust hat. Ich würde wetten weit über 27% der in Unternehmen eingesetzen Software ist nicht legal, im Sinne von vertragsgerecht lizensiert.

  90. Bis vor 4 Jahren habe ich auch noch wie ein Wilder Programme und Spiele geladen. Als ich dann die Ausbildung anfing und dort einen bis heute guten Kumpel kennengelernt habe, habe ich ihn immer geärgert, warum er so viel Geld im Monat für Spiele ausgibt. Tja, hätte ich das mal gelassen. 😛
    So langsam finge ich dann nämlich auch an, Spiele zu kaufen und merkte, dass das schon besser ist, wenn man was ehrlich erworbenes in den Händen hält statt einen billigen Rohling. Ähnlich war das auch bei den Programmen. Windows 7 war dann das erste OS was ich mir gekauft hatte. Und hey, ich hab sogar das Adobe CS4 Web Premium in der Student Edition Original. Seit gut 2 Jahren ist der PC so gut wie es geht „Warez Frei“. Einzig VirtualDJ ist noch gecrackt was aber daran liegt, das ich bisher noch nicht dazu kam, die Pro Version, die auch DJ Controller wie den Hercules e2 unterstützt, zu erwerben (kostet um die 200€).

  91. Meines Erachtens gibt es nur eine einzige Erklärung dafür, dass jemand Raubkopien besitzt. Nämlich eine ökonomische.
    Es gibt diejenigen, die Raubkopien nutzen, einfach weil sie es können. Es gibt schließlich genug einfache Wege, Software illegal und kostenfrei zu beschaffen. Ebenfalls begünstigend für dieses Verhalten ist natürlich die Ausbildung etc., in der Umgang mit diesen Programmen verlangt wird. Auch gerne als Argument herangezogen wird das oben erwähnte subjektive Gefühl, von Kopierschutzmechanismen gegängelt zu werden.
    Darüber hinaus gibt es diejenigen, denen die (Opportunitäts-)Kosten der Illegalität zu hoch sind. Damit meine ich u.a. Angst vor Strafverfolgung, Schadensersatz und dem eigenen Gewissen.
    Zusammengefasst: Jeder handelt seinen wirtschaftlichen Interessen gemäß möglichst optimal. Sowohl auf Seiten der User, als auch auf Seiten der Industrie.
    Das ist jedenfalls eine Erklärung, die in solchen Diskussionen gerne untergeht.

    Ich persönlich nutze übrigens OS X mit massig Freeware (Firefox, Chrome, Evernote, …), wenig bezahlter Software (1Password, Lyrica, …) und noch weniger Raubkopien (Microsoft Office, Photoshop).
    Warum? Siehe oben: Weil ichs kann, weil es einfacher ist, weil es mich weniger Zeit, Geld und Nerven kostet. Speziell Photoshop ist für mich (da beruflich nicht benötigt) Spielzeug, für das ich höchstens 20 Euro ausgeben würde.
    Alles in allem, bei mir wie bei anderen Usern: Optimale Ressourcenallokation.

  92. Raubkopierer#1 says:

    Alles Quatsch auf der CD

    Sind wir dich mal erlich.
    Das ganze gejammer von Microsoft (Adobe & Co) ist doch lächerlich.
    Solche Zahlen sind kaum Nachweisbar und eher aus den Fingern gesaugt !!!

    AUSSERDEM:
    Was macht so eine Firma am Jahresende wenn diese durch soche „bösen Raubkopiere“ verluste erleiden ??????
    NAAAAAA – klar diese schreibt den „Verlust“ in die Steuererklärung und kassiert diesen vom Finanzamt wieder, ergo vom Steuerzahler.

    ALSO – sind diese „Raubkopien“ voll bezahlt,
    NÄMLICH VON UNS ALLEN.

    Mal darüber nachdenken……

  93. @Jonas: Wiwi? Nur BWL? Klingst wie ein Zweitsemester, der die Begriffe gerade erst mühsam gepaukt hat, aber schon mit verengtem Blick durch die Welt läuft. Optimal ressourcenallokationatiert, natürlich.

  94. Musste bei dem Sprecher irgendwie an Jim Carrey denken. Genau die gleiche übertriebene, aufgedrehte, schreckliche Art

  95. Raubkopien werden wieder kommen, wenn Appstores keine Demo anbieten und man Software weder zurückgeben noch weiterverkaufen kann. Wann klagt das fehlende Rückgaberecht mal jemand durch?

  96. unknown4million says:

    @Raubkopierer#1:

    Sinngemäßes Zitat: „Verluste durch Raubkopien sind steuerlich absetzbar und werden von uns Steuerzahlern komplett getragen.“

    Schneeball-Gerücht vom Bäcker oder absichtliches Trollen?
    Ich erbitte einen Nachweis, solange bleibt es in der Trashkiste für netz-kulturelles Gefahrengut.

  97. Meiner Erfahrung nach liegt es entweder am Preis oder einem absolut üblen DRM. Selbst als Techniker muß man da zig Mal die Anleitungen lesen bis klar ist, auf welch irren Wegen z.B. die aktuellen Schulversionen aktiviert/lizenziert und registriert werden wollen. Delphi ist z.B. so ein übles Beispiel. Und bevor die Schulen sich dann professionelle (und teure) Hilfe holen, installiert man halt gecrackte Versionen welche einfach so laufen. Sehe ich immer wieder. Ein anderes gutes Beispiel ist z.B. Antivir Personal in Unternehmen. Die 30 EUR/PC/Jahr für einen Virenscanner geben viele einfach nicht aus…

  98. ich setze dauerhaft auf raubkopien, wenn der support vom hersteller so schlecht ist, dass sich der kauf gar nicht auszahlt. das ergibt sich aus erfahrungen beim kauf mit vorgaenger versionen.
    wenn die demo version nicht nur zeitlich sondern auch im umfang limitiert ist, setze ich ebenfalls auf raupkopien, ergibt sich die situation, dass ich in meinem workflow einen erfolg feiere, durch die raupkopie, kaufe ich sie. raubkopien von betriebsystemen setze ich gar nicht ein. wenn ein betriebssystem meiner meinung nach nichts taugt, installiere ich nicht einmal eine virtuelle machine davon. windows zb kommt bei mir auf keinen meiner rechner, weils windows einfach nur schlecht ist und mir mehr im wege steht, als hilft.

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