Pokémon GO: Hat es sich bald ausgecheatet?

Pokémon GO ist nach wie vor ein riesiger Erfolg. Erfolg sollte man dabei nicht mit Hype verwechseln – 65 Millionen Spieler begeben sich im Monat auf die Straßen, um die kleinen Monster zu fangen. Manche bevorzugen es allerdings, sich die Sache etwas leichter zu machen, sei es mit bestimmten Karten, die Pokémon-Vorkommen anzeigen oder durch Manipulation des GPS-Signals. Niantic äußerte sich schon mehrmals zu den „Cheatern“, und brachte auch immer wieder Maßnahmen ins Spiel, die da unterbinden sollen.

Es gab schon mehrmals Ban-Wellen, allerdings in den meisten Fällen Soft-Bans, man kann also nach einer gewissen Zeit wieder weiterspielen. Nun macht es den Anschein als würde Niantic die nächste Stufe gegen Cheater zünden – und es sieht nicht gut für diejenigen aus, die das Spiel nicht nach Niantics Regeln spielen möchten.

Die Ersteller aller möglichen Tools erklärten SlashGear, dass es immer schwieriger sei, gegen Niantics Maßnahmen vorzugehen. Der Aufwand lohnt schlichtweg nicht und das könnte künftig noch schlimmer werden. Denn es sieht so aus, als würde Niantic noch weitere Bemühungen anstellen.

Das soll aus einem Job-Angebot hervorgehen. Gesucht wird ein Experte für Machine Learning. Machine Learning eignet sich wunderbar, um Cheater aus der Masse der Nutzer herauszufiltern. Allerdings wird auch das diskutiert, denn die Job-Beschreibung lässt logischerweise auch andere Möglichkeiten offen. Allerdings passt es eben zusammen mit anderen Maßnahmen schon gut ins Gesamtbild.

In den letzten Wochen hat Niantic einige Dinge geändert, zum Beispiel bei der Abfrage von aufgetauchten Pokémon. Wurde der Standort bislang nur abgefragt, wenn ein Pokémon gefangen wurde, gibt es nun zwei Abfragen, einmal beim Auftauchen und einmal beim Fangen. Sogenannten Pokémon-Snipern gefällt das logischerweise nicht.

Solltet Ihr weiterhin auf solch „hilfreiche“ Tools setzen, um Euch das Spielen von Pokémon GO zu erleichtern, es ist Vorsicht geboten, wenn Ihr Euren Account behalten möchtet. Ich selbst spiele Pokémon GO ebenfalls nach wie vor, allerdings beschränkt sich das auf die Wochenenden. Super Gelegenheit, um auch einmal ohne „Ziel“ rauszukommen und durch das langsame Spielen bekomme ich auch immer wieder Pokémon zu Gesicht, die ich bisher nicht hatte. Entschleunigung, olé! 😀

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Cheater verderben jedes Spiel. Beim cheaten zweifelsfrei erwischt -> lebenslanger Bann für den Account. Nur so bekommt man solche Probleme in den Griff, funktioniert bei anderen Spielen auch wunderbar.

  2. Hm, dieser Käse mit SafetyNet wirkt also nicht gegen Cheater, hält aber ehrliche Spieler vom Spielen ab. Super.

  3. Wird langsam Zeit das was unternommen wird. Bei uns sind fast alle Arenen durch einem Cheater blockiert und trotz melden immer noch aktiv er besitzt mehrere 40ger wo er mit Namen immer der gleiche ist nur Ende eine 1-10

  4. Spielt das denn überhaupt noch jemand?

  5. @Sander Schnydrig:
    Hast du den Artikel gelesen? Dort wird deine Frage gleich ganz am Anfange beantwortet…

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