Pocket: Beta bringt Profile und lässt euch empfehlen

artikel_pocketDer Dienst für das spätere Lesen von Artikeln, Pocket, hat sich in den letzten Jahren verändert. Von der schnellen Speichermöglichkeit für das, was man später lesen will, wurde mehr. Im Laufe der Zeit wurde die Möglichkeit eingeführt, gespeicherte Inhalte mit anderen zu teilen – Facebook, Twitter oder auch Buffer. Irgendwann musste es losgehen mit dem Verdienen von Geld und so trat 2014 Pocket Premium auf den Plan. Zu den Premium-Funktionen gehören beispielsweise das verbesserte Tag-Management, die permanente Library und vieles mehr.

Für mich persönlich ist Pocket immer das geblieben, was es am Anfang war: ein meist temporärer Ablageplatz für Artikel, die ich mir für später weggespeichert habe. Ich persönlich teile darüber nichts, sondern schaue nur selber rein. Aber – es gibt auch Menschen, die nutzen Pocket zum Verwalten von Artikeln und Lesezeichen, sehen den Dienst zudem als zentralen Punkt, um Artikel zu teilen. Das weiss man anscheinend auch bei Pocket selber, weshalb man schon vor einiger Zeit Nutzer-Kollektionen möglich gemacht hat.

Pocekt Web

Nun geht man einen Schritt weiter und nutzt eine öffentliche Beta für Web, Android und iOS als Mittel, anderen Nutzern von Pocket vielleicht Inhalte zu empfehlen. In der Gesamtheit mit Empfehlungen für andere Nutzer durch euch in eurem Profil (so sieht das aus) gibt es auch das Empfehlen von Artikeln an euch über einen Algorithmus, der anhand eurer gespeicherten Artikeln euch etwas zum Lesen empfiehlt. Während das Verteilen über euer Profil neu ist, gibt es die Empfehlungen ja schone eine Zeit. Pocket selber möchte anscheinend die Nutzer länger in der App halten, zudem zum Social Network für Inhalte werden. Ob es was bringt? Verratet ihr mir das – werdet ihr Pocket anders nutzen, oder seid ihr da so wie ich unterwegs?

Ihr wollt in die Beta? Da lang.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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7 Kommentare

  1. Gibt es eine Alternative? Fande es früher angenehm, aber mittlerweile wirkt das zu überladen, auch die Integration in Firefox finde ich (für mich) unpraktisch. Danke für Hinweise.

  2. Mein größtes Problem mit dem Pocket Ansatz ist dass ich die Artikel am Ende dann doch nicht lese, weshalb ich mittlerweile dazu übergegangen bin die Artikel via Pushbullet an den heimische Rechner zu senden. Dies funktioniert zumindest für mich besser, da ich dessen History regelmäßig durchgehe und aufräume. Aber dafür kann die App natürlich nichts.
    Allerdings bezweifel ich dass der social Aspekt bei Pocket einen großen Mehrwert bietet. Ich hab das Gefühl dass sich in letzter Zeit ziemlich viele Apps in eine social Schiene verrennen und dabei das Kernprodukt aus den Augen verlieren. TuneIn Radio, VSCO Cam – um mal ein paar Beispiele zu nennen.

  3. @exts
    Instapaper wäre wohl die bekannteste Alternative wenn du ähnliche Features möchtest (offline Artikel etc)

  4. Was ich schmerzlich vermisse: Dass man den Titel der gespeicherten Seite setzen kann. Beispiel: Ich speichere mehrere Google Maps oder so ab. Die heißen in jeder Pocket-Übersicht immer nur „Google Maps“ anstatt z.B. „Heimweg“ oder „Arbeitsweg“ oder so.

  5. @exts: OpenSource: https://www.wallabag.org/

  6. Hallo Caschy,
    ich nutze Pocket viel und nutze es genauso wie du. Es stellt quasi eine ToDo-List dar in der alle Fundsachen landen und dann auch wieder rausfliegen. Will ich etwas aufheben, kommt es nach Evernote.
    Wichtig ist mir die Möglichkeit, es auf allen Geräten (Mobile, Desktop) und Betriebssystemen gleichermaßen nutzen zu können.
    Ich suche aber auch eine Möglichkeit, Beiträge zu empfehlen und dabei mit Kommentaren zu versehen. Diese Empfehlungen möchte ich selber nutzen (Archiv) und auch anderen verfügbar machen.
    Ich experimentiere mit verschiedenen Lösungen wie Storify, Thumblr, Flipbook und finde die neue Recommend-Funktion von Pocket daher sehr spanned, weil es natürlich angenehmer ist innerhalb einer Anwendung zu bleiben.

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