PlayStation 5: Verkaufszahlen liegen hinter jenen der PS4

Die PlayStation 5 ist heiß begehrt bei Gamern. Allerdings gibt es ein Problem: Sony kann die Nachfrage nicht decken. Wegen der Halbleiterkrise, ist es dem Unternehmen nicht möglich, ausreichend Konsolen zu liefern. Leider dürfte diese Situation sich wohl noch durch das gesamte Jahr 2022 ziehen. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Verkaufszahlen.

Logisch: Wenn die Produktion stockt, verkauft man weniger – auch wenn die Nachfrage eigentlich gegeben ist. So hat sich der Analyst Daniel Ahmad von Niko Partners die Verkaufszahlen der PlayStation 5 angeschaut und sie mit jenen vergleichen, welche die PS4 erzielen konnte, wenn man jeweils die gleichen Zeiträume nach Veröffentlichung vergleicht.

Ursprünglich rechnete Sony entsprechend damit, bis 31. März 2022 rund 22,6 Mio. PS5 ausgeliefert zu haben. Mittlerweile hat man die Menge auf ca. 19,3 Mio. Einheiten nach unten korrigiert. Auch wenn Sony also anfangs triumphierend verkündete, dass die PS5 sich schneller / in höheren Stückzahlen verkaufe als die PS4 im vergleichbaren Zeitrahmen nach dem Launch, so traf das im Grunde nur zeitweise zu. Aktuell liegt die PS5 in diesem Bezug hinter ihrem Vorgängermodell.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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11 Kommentare

  1. Nein, Doch, Oh……..

    • Das hat bestimmt die CIA rausgefunden. Die finden ja alles raus. Alles finden die raus!
      Was täte die Welt nur ohne solche Analysten…

  2. Auch wenn Q4 21 wieder deutlich nach oben ging – ist es doch im Vergleich zur PS4 sehr viel weniger. Die Halbleiterkrise trifft Sony sicherlich stark. Vor allem langfristig. Denn wer weiß schon, ob die jetzt hohe Nachfrage auch in 1-2 Jahren noch vorherrscht. Die Spiele-Verkäufe sollten allerdings aktuell nicht groß darunter leiden. Da man ja die Only-PS5 Strategie für neue Exclusives recht frühzeitig wieder verworfen hat. Macht auch m.E. keinen Sinn, da gerade die ersten großen Spiele einer neuen Generation sonst einfach nur sehr wenig Absatz hätten.

    • Genau. Das könnte auch einer der Gründe dafür sein, warum Sony plötzlich alte Titel in guten Konvertierungen auf den PC bringt. Einfach weil da Umsatz fehlt und die Marke leidet, wenn niemand was kaufen kann aber will. Wie du schon sagst… je mehr sich da tut, desto größer könnte das Interesse auch sinken.

      In meinem Freundeskreis waren damals alle Pro PS5… kein Mensch wollte den Xbox-Kühlschrank. Leider kamen dann weder Spiele, noch haben sie eine Konsole einfach kaufen können. Jetzt übernimmt MIcrosoft einen GIganten nach dem anderen… trägt auch nicht dazu bei, eine PS5 zu kaufen. Könnte ich mir jedenfalls vorstellen.

    • Ich denke schon, das es Nachfrage auch in 1-2 Jahren geben wird.
      Vielleicht nicht derartig hoch wie aktuell, aber es gibt sicher viele, die später auch upgraden wollen.

      Ich selbst bin absoluter Casual Gamer, habe eine PS4 Slim und ein paar Titel (teils auf Disc, teils digital) die es aber schon sinnvoll machen, im Sonyverse zu bleiben. Für Witcher3 ist ja z.B. auch angekündigt, das es eine kostenlose NextGen Version für alle Besitzer geben wird.
      Daher werde ich sicher irgendwann eine PS5 kaufen, aber ganz, ganz sicher NICHT EINEN CENT ÜBER UVP! Eher im Gegenteil, ich kann warten bis es ggfs. auch eine „Slim“-Revision oder etwas ähnliches gibt und bis die so gut verfügbar sind, das sie vielleicht auch mal wieder irgendwo in Aktion genommen werden.
      Das wird sicher nicht dieses Jahr sein, aber warten wir mal nächstes Jahr ab.

      • Ja, das gleiche hoffe ich der Xbox Series, ich warte auf eine Revision mit Laufwerk entweder von der S oder X vermutlich bekommt das dann eh nen neuen Buchstaben aber 500 Euro ist mir Zuviel 400 Euro in nem Bundle mit ner Fernbedienung wäre toll.

  3. Hat Sony nicht Ende 3021 die PS4-Produktion wieder hochgefahren, weil nicht genügend PS5 hergestellt werden können und so die PS4 Verkäufe das Ganze etwas abfedern sollen? Zahlen würden dann mehr Sinn ergeben.

    Ansonsten… joa PS4 kam damals auch genau richtig mit Bloodborne und Co bzw. sogar zu Spät, weil die Technik damals einfach schon weiter war und alle auf Next-Gen gewartet haben. Das war diesmal nicht so extrem der Fall. Zur PS5 gab es zwar viele Ankündigungen, aber geknallt hat es da zum Release in meinen Augen nicht.

    Kenne persönlich auch viele, die sich jede PS kaufen. aktuell aber einfach null Interesse daran haben. Hat auch nicht jeder Lust, um einen Kauf zu kämpfen, was noch hinzukommt. Entweder ich kauf eine oder nicht, aber ich stelle mir keinen Wecker und kaufe keinen Bot dafür, sondern klicke auf Bestellen. Wenn das nicht geht, kaufe ich in der Regel nicht, wenn ich nicht total into it bin.

    • André Westphal says:

      Es werden ja die PS4-Verkaufszahlen von 2014 mit den PS5-Verkaufszahlen von 2021 vergleichen – also identische / vergleichbare Zeiträume direkt nach dem Launch. Damit steht dann die jüngste PS4-Ankurbelung ja nicht in Verbindung.

  4. Neben den PS5 Verkaufszahlen hat Sony auch die aktuellen Zahlen für PS Plus (Gegenstück zu Games for Gold) bekannt gegeben. Die sind weiter angestiegen auf nun 48 Millionen. Das finde ich recht beachtlich im Hinblick auf die angebotene Leistung. Zeigt aber auch das Potential für einen Game Pass auch im Sony Lager. Der Game Pass hat aktuell zwar aktuell lediglich 25 Millionen Kunden. Aber da weiß ich nicht wie viele davon auf XBOX User entfallen.

    • Der Gamepass macht bei den Triple-A Sachen von Sony (in meinen Augen) keinen Sinn und könnte sich nicht refinanzieren. Eine Playstation als Abo-Service im allgemeinen vielleicht. Aber auch bei Microsoft wird das Ding noch richtig teuer werden, wenn die davon Entwickler und Spiele bezahlen wollen. Die Rechnung geht nicht auf, das kann sich jeder selbst ausrechnen, auch nicht bei 25 Millionen Kunden. Auch nicht bei 50 zu diesem Preis.

      • Ja ist schon klar – die 25 Millionen sind verdammt wenig, wenn man bedenkt wie viele PC Spieler sich alleine auf Steam tummeln. Glaube auch nicht das Microsoft mit diesen Nutzerzahlen wirklich glücklich ist. Es müssten entweder deutlich mehr Nutzer werden – im Bereich von Netflix oder aber Preise müssen irgendwie steigen. Entweder direkt über den Monatsbeitrag oder aber durch Ingame Käufe.
        Ich persönlich hoffe auch, das Sony eben nicht den gleich Weg geht wie Microsoft.

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