Play Store: Gratis-Album „1000 Forms of Fear“ von Sia

sia 1000Im offiziellen Play Store ist aktuell das Album „1000 Forms of Fear“ der Künstlerin Sia kostenlos. Erschienen ist die Langrille ursprünglich im Juli 2014 und beinhaltet zwölf Songs. Es handelt sich um das insgesamt sechste Studioalbum der australischen Musikerin Sia Furler. Enthalten ist auch die Single „Chandelier“, welche hierzulande ein gewisses Airplay verzeichnen konnte und in den USA mehrere Grammy-Nominierungen einheimste. Hierzulande ist die Songwriterin Sia Furler alias Sia Serien-Fans beispielsweise durch ihre Ballade „Breathe Me“ ein Begriff, welche die letzten Minuten der HBO-Serie „Six Feet Under“ untermalte.

Ihr Stil deckt eine recht große Bandbreite von Pop, über Akustik bis hin zu Electropop ab. Das Album „1000 Forms of Fear“ spiegelt beispielsweise auch noch Einflüsse aus dem Reggae und Hip Hop wider. Thematisch widmet sich die Platte wie gewohnt recht düsteren Themen, etwa der bipolaren Störung der 39-jährigen Künstlerin und der Drogensucht.

sia 1000

Für einen Preis von 0,00 Euro sollte sich das Reinhören jedenfalls lohnen. Das Video zum Grammy-nominierten „Chandelier“ liefert einen kleinen Vorgeschmack:

Zu finden ist das Gratis-Album „1000 Forms of Fear“ von Sia direkt im Play Store. Viele Anwender dürften die Empfehlung sogar direkt auf der Titelseite erspähen. Zu erwähnen bleibt, dass die kostenlose Ausgabe des Albums die reguläre Variante darstellt. Die digitale Deluxe-Version mit acht Bonustracks kostet weiterhin 8,99 Euro.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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10 Kommentare

  1. Ich sehe diese Entwicklung mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Als Fan freue ich mich natürlich, einfach in die neuen Lieder reinhören zu können. Doch die Künstler werden durch die Produktpiraterie dazu gezwungen, ihre Produkte kostenlos zu verbreiten.

  2. @Dr. Frank Richter
    das kann nicht aufgehalten werden und ist einfach eine Weiterentwicklung, dh. zukünftig Konzerte usw. besuchen, damit der Künstler &Team davon leben kann.

  3. Danke für den Tipp. Hab das Album zwar schon, aber so nochmal digital.

    @Dr. Frank Richter: Wieso werden die Künstler gezwungen? Ich würde vermuten das hier Google Werbung für sich macht und Sia dennoch für jedes Album ihr Geld bekommt. Oder zwingt Google die Künstler dazu ihre Musik kostenlos anzubieten? Das kann ich mir abe rnicht vorstellen, zumal Sia auch keine Unbekannte auf dem Musikmarkt ist.

  4. Prof. Dr. Ing. Franz Peterson says:

    @Dr. Frank Richter,
    Warum sollten die Künstler ihre Produkte kostenlos anbieten?
    Ich gehe doch stark davon aus das diese Aktionen von Google kommen und die Künstler trotzdem dafür Geld bekommen, oder arbeitest du etwa umsonst?

    Weiter ist und war die Piraterie noch nie ein Problem für die großen Künstler, eher das gegenteil war der Fall (kann man auch mit einer Suchmaschine herausfinden). Die Ausbeutung durch Spoitfy, Apple Music etc. ist hier viel schlimmer… aber darum geht es bei diesem Artikel nicht.

  5. @Dr. Frank

    https://www.youtube.com/watch?v=Af0wXeN6_FY

    Die wird sicher am Hungertuch nagen. Verstehe ich sowieso nicht, warum Musiker jetzt sonderlich viel mehr als andere verdienen sollten. Ganz ehrlich – da sollte das Label die halt mit nem durchschnittlichen Grundgehalt (oder eben die Gesellschaft durch bedingungsloses Grundeinkommen) unterhalten und Tantiemen + Gagen dazu. Evtl. Merchandising. Das Label kriegt dafür dann Teile der Einnahmen und alle Rechte bleiben beim Künstler und sind unverkäuflich (das ist momentan nämlich das viel größere Problem). Falls gesellschaftlich für das Grundgehalt gezahlt wird, ist der private Konsum automatisch legalisiert. Höchstenst für Dienstleitungen (Playlists,Traffic und Zusatzfunktionen) dürften Dienste wie Spotify dann noch Geld nehmen. Das wäre ein Träumchen aus Benutzersicht.

  6. Da steht zwar kostenlos, aber dann ist der Preis plötzlich 9,99$.

  7. André Westphal says:

    @ Maverick hast du vielleicht versehentlich die Deluxe Version gewählt?

  8. Bei mir sind nach dem „Kauf“ nur die ersten beiden Titel in meiner Bibliothek aufgetaucht. Hat jemand das selbe Problem?

  9. André Westphal says:

    Also ich hab das Album auch „gekauft“ und bei mir stehen alle Songs einwandfrei bereit.

  10. Jetzt sind sie alle da. Im Store ist zu dem Album jetzt auch der Button „Anhören“. Zuvor war dort weiterhin der Button zum kostenlosen kaufen, der dann aber eine Fehlermeldung gab.
    Also einfach nur ein bisschen gedulden und alles läuft 😉

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