Phase One XF 100MP: Viele Megapixel für knapp 50.000 Dollar

XF-IQ3-80MP-80mmLS-front_webAmbitionierte Fotografen haben nun ein neues Produkt, auf welches sie neidvoll schielen können. Neben einer Hasselblad könnte man sich ja auch die neue XF 100MP von Phase One gönnen. Die Kamera nimmt – der Name verrät es schon – Bilder mit bis zu 100 Megapixeln auf. Detailreichtum dürfte da also durchaus vorhanden sein. Der Hersteller bietet auf seiner Homepage einige Samples an, die durchaus beeindruckend sind. Verbaut ist ein vollwertiger 100 Megapixel-Sensor, welcher in Zusammenarbeit mit Sony entstanden ist. Phase One verspricht natürliches Aussehen der Bilder (nimmt in 14 oder 16 Bit auf), auch in nicht so perfekter Umgebung.

 

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Geschossen werden kann von ISO 50 bis zu ISO 12.800 – doch der Spaß hat natürlich seinen Preis, die Kamera kostet derzeit um 48.990 Dollar und ist somit sicherlich nur etwas für Menschen, die auch ihr Geld mit den geschossenen Bildern verdienen – oder für solche, die genügend Reibung zwischen Daumen und Zeigefinger erzeugen können.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. 14 oder 16 Bit pro Kanal oder tatsächlich so wenig?

  2. Für Leute die wirklich denken das Ding ist das Nonplusultra: Das Ding ist ne Spezialkamera die nur richtig auf nem Stativ funktioniert. Einfach so rumschleppen und aus dem Stehgreif Fotos machen ist mit dem Ding nicht… zumindest nicht ohne das Bild zu verwackeln und die 100MP zu „verrauschen“. Selbst Top Full Frame Kameras wie die D810 oder EOS 5Ds können sehr leicht verwackeln wenn die maximale Schärfe im hohen MP gewünscht ist.

  3. @ulkfisch: Bei DSLR beschreiben die Bit Tiefe immer die Bits pro Farbkanal. Die Original-TIFF Dateien auf der Seite von der Kamera haben 16Bit pro Kanal auch.

  4. Na, dann bin ich ja beruhigt

  5. Ich bezweifle, dass es ein Objektiv gibt, welches diese Auflösung ermöglicht. Heutzutage ist der Flaschenhals der Fotografie nämlich technisch inzwischen nicht mehr der Sensor, sondern die Optik.

  6. Klar gibts Objektive, Mittelformat (Sensor Maße 53,7 x 40,4 Millimeter) ist ne ganz andere Liga als APS-C oder Kleinbild. Wie auch schon gesagt ist sowas hauptsächlich im Studio brauchbar.

  7. @Matze
    Das hat mit der Optik gar nichts zu tun. Scharf ist scharf, das ist das in der Physik. Bei Film ist das Filmkorn der kleinste gemeinsame Nenner, bei Sensoren sind’s die Pixel. Bei so hochauflösenden Sensoren ist es aber schwer wirklich ohne Bewegung zu knipsen. @therealmarv hat das oben schon angesprochen. Das geht so weit das die Winzige Vibration beim Hochklappen der Spiegel schon stören kann. Auch sonst ist es leicht Bewegung in’s Bild zu bringen, kein Model steht 100% still, Wind in Ästen/Gräsern, etc. Je geringer die Auflösung, desto eher wird diese Bewegung im Motiv von den Pixeln verschluckt. Vor dem Hintergrund kann man auch nach dem Sinn vom 100 MP fragen. Aber in Teilbereichen hat das sicher seine Berechtigung.

  8. @Kalle
    „Das hat mit der Optik gar nichts zu tun. Scharf ist scharf, das ist das in der Physik.“

    Du hättest deinen Kommentar auch auf diese beiden Sätze beschränken können, weil du damit sowieso jede Glaubhaftigkeit verloren hast.

  9. @pietz
    Hab ich aber nicht. Also liefer Argumente oder lass es bleiben. Wie soll die Optik die Auflösung eines Sensors mindern? Das ist totaler Bullshit.

  10. @Kalle
    Also ich mein das ja echt nicht böse, aber bei solchen Kommentaren müsste ich ja bei 0 anfangen. Sorry aber die Zeit und Lust habe ich nicht. Aber sizieren wir zumindest kurz mein Zitat von dir:

    „Das hat mit der Optik gar nichts zu tun“ – Die Schärfe eines Bildes hat nichts mit der Optik zu tun?!? Ungefähr alles hat sie mit der Optik zu tun. Was glaubst du warum Fotografen so viel Geld ausgeben für gute Objektive?

    „Scharf ist scharf“ – schnell ist schnell und schwer ist schwer, oder was? So ein quatsch. Alles ist messbar, auch die Schärfe und scharf ist sicherlich nicht gleich scharf. Sowas kann man zum Beispiel ganz einfach mit der Modulationstransferfunktion berechnen oder sich einfach einen MTF Chart angucken. Wenn du schon mal zwei Objektive vergleichen hättest wüsstest du das.

    „das ist das in der Physik“ – Ich meine, was soll das denn für ein Satz sein? Selbst wenn ich versuche zu entziffern was du meinst, macht es das nicht besser. Nur weil eine konvexe Linse genau einen Brennpunkt hat, kann man daraus noch lange nicht schlussfolgern, dass scharf scharf ist. Erstmal ist ein Objektiv nicht nur eine Linse. Und zweitens ist diese Betrachtungsweise (auf die du scheinbar hinaus willst) eine theoretische Darstellung und wir reden hier von der Praxis.

    Sorry, aber bei deinem Unwissen könnte man das ja nicht mal eine Diskussion nennen.

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