PAX: Google möchte für Patent-Frieden im Android-Lager sorgen

Patentstreitigkeiten sind auch bei uns immer wieder ein Thema. Patentstreitigkeiten sind für alle Beteiligten schlecht, deshalb hat Google das neue PAX-Programm ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine Lizenzvereinbarung für Android und Google Apps auf qualifizierten Geräten, die zusammen mit den Android-Partnern ausgearbeitet wurde. PAX ist kostenlos und steht jedem Hersteller offen, Google möchte, dass Android durch Innovation der Schlüssel für Android ist, nicht Patente. Ein paar Hersteller sind schon an Bord.

Zu den bisherigen PAX-Teilnehmern zählen Google, Samsung, LG, Foxconn, HMD, HTC, Cookpad, BQ und Allview. Die Teilnehmer haben weltweit bereits 230.000 Patente inne, die Anzahl wird mit mehr Teilnehmer voraussichtlich noch steigen. Eine sehr interessante Initiative von Google, die tatsächlich einmal Frieden in die Patentgeschichten bringen könnte.

Google ruft große und kleine Firmen auf der PAX-Webseite dazu auf, sich an PAX zu beteiligen. Auch wenn die „großen“ Hersteller bereits dabei sind, gibt es doch einige, die es eben nicht sind. Und sinnvoll ist so ein Programm eben auch nur, wenn so viele wie möglich mitmachen. Gerade für die kleinen Hersteller kann dies aber eine große Chance sein, ihre Geräte günstiger und besser auszustatten, wenn sie zum einen keine Lizenzzahlungen mehr leisten müssen, zum anderen aber auch auf Funktionen zugreifen können, deren Patente bei anderen Firmen liegen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Rolf Brandt says:

    Eine fortschrittliche Idee! Ich fürchte allerdings, dass einige der großen Patent-Trolle außen vor bleiben werden.

  2. ^ Sicher bleiben Patent-Trolle aussen vor. Solche Vereinbarungen können ja nur unter Geräteherstellern getroffen werden.

    Die Formulierung klingt so als ob alle 230.000 Patente für alle Teilnehmer frei verfügbar wären. Es geht aber nur um Software auf „qualifizierten Geräten“. „Under PAX, members grant each other royalty-free patent licenses covering Android and Google Applications on qualified devices.“

  3. „PAX ist kostenlos und steht jedem Hersteller offen, Google möchte, dass Android durch Innovation der Schlüssel für Android ist, nicht Patente.“

    Hä? Google möchte, dass Android durch Innovationen der Schlüssel für Android ist? Kannste das noch mal neu formulieren? Da scheint was falsch gelaufen zu sein. Der Satz ergibt keinen Sinn. Etwas kann nicht für sich selbst der Schlüssel sein.

  4. Wen interessiert so ein Nebensatz?

  5. @Sven

    Das ist ne recht überflüssige Frage, weil sie bereits beantwortet war, bevor du sie überhaupt gestellt hast. Mich interessiert es. Aber Hauptsache mal was los werden. Will sonst niemand mit dir armen Bubu reden, dass du sinnfreie Bemerkungen in nem Blog von dir gibst? Armes Tuff-Tuff.

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