Ouya: Android-Spielkonsole kommt direkt mit Android 4.2 Jelly Bean

Wer hätte es gedacht? Eines der ersten Geräte, welches – abgesehen von den Nexus-Devices – eine Android 4.2-Ankündigung erhält, ist die Spielkonsole Ouya, über die wir hier ja schon mehrfach berichtet haben. Jetzt verkündete man per Blog-Posting, dass es in die heiße Phase geht. Per Kickstarter wollte man 950.000 Dollar einsammeln – letzten Endes sind es dann satte 8.5 Millionen Dollar geworden. Mit der Kohle kann man natürlich planen und sein Projekt vorantreiben und so kann man jetzt erklären, dass man die ersten 600 Development-Kits noch dieses Jahr im Dezember rausschicken wird.

Diese Kits werden anders aussehen als das, was dann später zu kaufen sein wird und werden somit wohl zu Sammlerstücken avancieren. Soll uns nicht weiter interessieren, denn für uns ist entscheidender, dass das Projekt gut vorankommt, in der EVT-Testphase (Engineering Verification Testing) angekommen ist und das Gerät aller Voraussicht nach pünktlich im ersten Quartal 2013 für 99 Dollar zu kaufen sein.

Vorbestellen könnt ihr die Dinger natürlich weiterhin auf der Ouya-Seite, auch wenn die Crowdfunding-Phase längst abgeschlossen ist. Somit erhaltet ihr für schlappe 100 Dollar eine Tegra 3-befeuerte Spielkonsole, auf der dann das nagelneue Android 4.2 Jelly Bean rennen wird. Und ganz ehrlich: je näher der Release rückt, desto sicherer bin ich, dass ich mir diesen Zock-Würfel ins Wohnzimmer stellen möchte.

Quelle: Ouya

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10 Kommentare

  1. Man darf gespannt sein. Android erschließt sich immer mehr Einsatzbereiche wie z.B. auch die Streaming Clients. Bei diesen sind die Verbesserungen jetzt schon zu spüren und ich denke die Spielekonsole wird auch von der stetigen Entwicklung von Android profitieren.

  2. Da freut es mich doch sehr, das ich murren die OUYA noch innerhalb des Kickstarter Projektes gesichert habe 😉

  3. Kann noch jemand sagen was es konkret für einen Vorteil bringt dass die OUYA mit Jelly Bean statt ICS kommt? Für den User doch erst mal keinen konkreten, da die OUYA doch eh mit einer eigenen Benutzeroberfläche daher kommt oder?

  4. Kollisionskurs says:

    Wenn auf der Kiste XBMC sauber läuft und ich Musik/Bilder/Videos von meinen Android Geräten zum Ouya einfach streamen kann (so elegant wie ein Apple User zum Beispiel seine Bilder auf einen Apple TV „wischen“ kann)….werde ich mir sofort so ein Teil anschaffen.

  5. Interessant wäre doch, ob QOYA als Miracast Adapter geeignet ist?

  6. @Puh, das Dumme an den Rockchip basierten Android TV Sticks ist, dass es praktisch keinen brauchbaren Kernel Quellcode gibt.
    Es gibt massive Firmware Bugs, und die Custom Firmware Entwickler habe ohne den Kernel Quellcode kaum eine Chance, die Fehler auszumerzen.
    Finless und deadhp1 können zwar einiges reissen, aber ohne den Quellcode eben nicht alles.
    Ich habe mir den MK-808 zwar auch bestellt, hoffe aber schon auf den HI-802 mit der Freescale i.MX6 QUAD-Core CPU. Mein MK-808, wenn er denn mal da ist, wird sicherlich auch wieder auf ebay oder Amazon landen, so wie es schon mein MK-802 (zu langsam) und mein UG-802 (zu schlechte Wärmeableitung) taten.

    Aber ich als Konsolen und Android Freak werde mir natürlich auch die OUYA zulegen. 😉

  7. naja auf quaya.tv kommt aber nix mehr..

  8. ich weiss es heisst quya.tv -hab mich nur verschrieben 🙂

  9. @Dieter versuche mal ouya.tv mit einem O anstatt einem Q 😉

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