Oppo will wohl ebenfalls eigene Smartphone-SoCs entwickeln

Der chinesiche Hersteller Oppo will laut Quellen aus Asien ebenfalls eigene Smartphone-Chips ins Rennen schicken und damit zu Apple, Samsung und Google aufschließen. Dabei möchte Oppo gerne das 3-nm-Herstellungsverfahren von TSMC beanspruchen. Ziel sei es, sich durch eigene Chips von der Konkurrenz besser abzugrenzen.

Durch eigene SoCs wäre Oppo dann am Ende natürlich auch unabhängiger davon was MediaTek und Qualcomm so treiben. Allerdings soll es noch eine Weile dauern, bis Oppo so weit ist, die eigenen Chips einzusetzen. Frühestens könnte das 2023 der Fall sein. Realistischer ist eventuell 2024. Denkbar ist auch, dass man da die Synergien des übergeordneten BBK-Konzerns nutzt und am Ende nicht nur Oppo-Geräte mit den Chips versieht, sondern auch Produkte von OnePlus, realme und vivo.

Allerdings ist die Entwicklung eigener Chips kein Kinderspiel: Abseits von Apple, Huawei und Samsung fehlen da aktuell Erfolgsgeschichten. Denn wie der Fall bei Google ausgeht, ist ja noch offen. Oppo selbst wollte sich zu dieser Thematik dann auch bisher nicht offiziell äußern. Auch TSMC enthielt sich eines Kommentars.

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5 Kommentare

  1. Tja, der Dumme ist am Ende dann Qualcomm. Vieles falsch gemacht einfach.

  2. Ich habe das Gefühl die Ära Qualcomm geht zu Ende, wie Intels.

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