ODM: Open Device Manager ist die Open Source-Alternative zum Android Geräte-Manager

Google bietet seit längerer Zeit den praktischen Android Geräte-Manager an. Hierbei handelt es sich um ein Sicherheits-Werkzeug, mit dem Android-Besitzer ihre Android-Geräte orten, sperren und löschen können. Diese Komponente ist allerdings keine Open Source Software, was Entwickler dazu gebracht hat, das Ganze als Open Source-Lösung selber zu realisieren.

screenshot 

Die Lösung hört auf den Namen Open Device Manager for Android und beinhaltet einmal die Software-Komponente für euer Smartphone im Form einer APK-Datei, der zweite Teil sind die Server-Komponenten, die ihr auf eurem Webserver (PHP und MySQL sind Voraussetzung) installieren und konfigurieren müsst. Mehrere Geräte sind möglich, auch das Orten per Google Maps.

Wer sich das Ganze mal im Rahmen eines Wochenendprojektes anschauen will der findet auf der Homepage der Macher sämtliche Informationen Weiterhin gibt es bei den XDA-Developers den entsprechenden Foren-Thread. Laut erstem Feedback ist die selbst gehostete Lösung in wenigen Minuten einsatzbereit.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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13 Kommentare

  1. habe es auch gerade gelesen und gleich ausprobiert.
    Installation ist wunderbar einfach, aber (natürlich) funktioniert noch nicht alles Reibungslos. Z.B. sehe ich keine Map im Hintergrund im webinterface, aber die Ortung scheint zu funktionieren (sehe die Koordinaten).

    Und wieder kann man eine fremdgehostete Software weglassen und hat gerade so etwas kritisches in eigener Hand 🙂

  2. Wie verhällt es sich bei einem Werksreset? Bleibt die Software installiert? … Das wäre eine super alternative für Cerberus. Auch die Funktion bei einem SIM-Wechsel würde hier gut reinpassen.

    MFG
    Olli

  3. „Receive an SMS to identify insertion of new SIM“ … okay 😀 diese Funktion ist schon dabei hehe

  4. Ich habe aus aktuellem Anlass (an Silvester wurde das iPhone 5S eines Freundes gestohlen) mal den Wipe vom Android Device Manager ausprobiert und bin hochgradig enttäuscht gewesen!

    Nandroid Backup und Titanium Backup, sowie alle Daten des Speichers gesichert und dann den Remote-Wipe angeworfen. Es kam eine Warnung dass evtl. Daten auf der SDcard nicht gelöscht würden. Gut dachte ich mit einem HTC ONE ohne zusätzlichen SDcard-Slot wäre mir das egal. – Weit gefehlt!
    Das Handy bootet nach kürzester Zeit in das Recovery (TWRP in meinem Fall) und beginnt direkt mit dem „Factory Reset“. Alles was auf der SDcard lag blieb erhalten!

    Durch den Wipe wurde ja sogar die Tastensperre wieder zurückgesetzt. Sodass sich das Gerät sogar nun am Computer anschließen ließ und man vollen Zugriff auf gespeicherte Fotos, Dokumente usw. hat. Im schlimmsten Falle liegen dort sogar eure Programm-Backups (TitaniumBackup) unverschlüsselt und damit gebt ihr dem interessierten Dieb einen Freischein.
    Hätte man nicht gewipet, so wäre zu mindest am Lockscreen erst einmal Schluss gewesen. Denn die neueren Android Version blockieren den Zugriff auf den Speicher, so denn das Gerät nicht entsperrt ist.

    Was lernen wir daraus?
    – ADB immer nach Benutzung deaktivieren
    – nandroid Backups nie auf dem Gerät belassen
    – TitaniumBackup Sicherung immer verschlüsseln, besser ebenfalls vom Gerät ziehen und dort entfernen

    Bleibt das Risiko Custom Recovery und der offene Bootloader.
    Wenn man euch ein jenes Gerät klaut, kann ein jeder (!), der sich 2min. über das jeweilige Gerät im Internet informiert, in das Recovery booten, dort einen Wipe ausführen und hat komfortabel über den USB Anschluss Zugriff auf euer System.
    Oder aber derjenige nutzt ADB direkt im Recovery und kann mittels „adb pull sdcard/ “ ohne weiteres alle Daten kopieren. Ohne Lockscreen, ohne Kennwort…da hilft auch kein Android Device Manager.

    Ich war hochgradig enttäuscht von der Oberflächlichkeit und Unsicherheit des Wipes.

    Meiner Meinung nach müsste das Recovery eines Kennwortschutzes bedürfen.
    (Die durch den Android Device Manager angestoßene Wipe-Routine davon natürlich ausgenommen.)

    Ich kann es jedem nur einmal empfehlen sein System dahin gehend zu überprüfen.
    Stellt euch jedoch darauf ein dass ihr das nandroid-Backup nicht einspielen könnt, denn dieses triggert den Wipe nach kürzester Zeit aufs Neue.
    Aber TitaniumBackup sichert ja auch einen Großteil eurer Apps und Einstellungen 🙂

    Ich überlege nun ernsthaft auf ein Apple Gerät zu wechseln. Denn dort kommt man nicht Ohne Weiteres an die Daten :/
    Erschreckend welche Lücke sich dort bei Android für mich aufgetan hat…und ich bin eigentlich zufriedener Nutzer seit Cupcake 1.5 :/

  5. oje, die App sendet wirklich einfach so SMS…das ist nicht so schön bzw. teuer, da wären E-Mails deutlich besser.
    Zum glück kann der App das recht ja genommen werden, um SMS zu senden 😉

  6. bei meinem S4 kackt die App ab, sobald ich nach der Eingabe der Serverdaten auf „Enable“ tippe. Schade eigentlich. Serverinstall ging wirklich sehr schnell. Hab aus dem git ausgecheckt, config.php angepasst. DB installiert, chown für Webuser. Fertig. Hat keine zwei Minuten gedauert.

  7. Bleibe erstmal bei der Alternative Cerberus.

  8. Die App crasht leider auf meinem Nexus 5.

  9. nachtrag… eben nochmal auf einem HTC One X getestet. crasht ebenfalls

  10. Auch auf meinem Galaxy Tab 3 crashed die App. Schade.

  11. @leo: Einfach den Hacken bei Sicherheit / Speicherverschlüsseln machen.
    Und der Wipe bezieht sich ja auch von der Aufgabe nur auf den Programmspeicher und nicht auf den sekundären Datenspeicher.

  12. @dominion:
    Gut, dann bin ich aber gezwungen eine PIN (ziffern) oder Kenntwortsperre nutzen zu müssen. Mit dem Patternlock geht es beispielsweise nicht :/

    Und die wipe routinen von allen Recoveries sind auch in der Lage einen wirklich full wipe (inkl. media und sdcard) durchzuführen. Wieso Google darauf nicht zurückgreift ist mir schleierhaft :/

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