OB-4: Bluetooth-Radio vereint klassisches Design mit modernen Features

Der Name teenage engineering sagt vielleicht dem einen oder anderen von euch noch etwas. Gemeinsam mit IKEA hatte das ebenfalls schwedische Unternehmen vor einer ganzen Weile neue Lautsprecher und Lampen vorgestellt, deren Design sicherlich nicht jedermanns Geschmack trifft. Nun tritt das Unternehmen mit einem eigenen neuen Radio auf: dem OB-4 – wiederholt die Musik da, wo sie passiert. Und das auf Wunsch immer wieder.

Beim OB-4 handelt es sich nicht um ein klassisches Radio, auch wenn es das Design vermuten lässt. Es handelt sich hier eher um einen Bluetooth-Lautsprecher mit Radiofunktion, der aber etwas mehr sein will als nur ein langweiliges Wiedergabegerät. Der OB-4 speichert jedes abgespielte Medium in einer Endlosschleife auf seinem internen Speicher, sodass ihr beispielsweise Radio-Hits direkt zurückspulen und nochmal hören könnt. Aber es geht noch mehr, denn mithilfe der Remix-Funktion des OB-4 lassen sich die Tracks auch zerren oder anderweitig verändern – wenn ihr also ganz viel Langeweile daheim habt, dann wäre das unter anderem der richtige Zeitvertreib. Spaß macht’s sicher.

Das Radio unterstützt klassisches Bluetooth und Bluetooth Low Energy, bietet einen 3,5-mm-Stereoeingang und lässt sich außerdem im Disk-Mode für die Funktionen „Metronom“, „Ambient“ und „Karma“ nutzen. Hier sollen später noch weitere Funktionen hinzugefügt werden.

Den Klang beschreibt das Unternehmen als besonders natürlich, unterstützt von kraftvollem Bass. Die Antenne hat man geschickt in den Tragegriff eingearbeitet, sodass diese nirgends stören solle. Laut dem Hersteller soll das Radio außerdem gute acht Stunden bei voller Lautstärke mit seinem Akku haushalten können. Im Durchschnitt käme man hier auf knapp 40 Stunden mit einer einzigen Ladung.

Wer die Lautstärke dann auch noch aus der Ferne regeln will, der besorgt sich die optionale Fernbedienung „Ortho“. Und wo wir gerade beim Zubehör sind: Es gibt auch eine elegante Leder-Tragetasche für das OB-4, streng limitiert und für 400 Euro auch kein klassisches „Ach das nehm ich mal eben mit dazu“-Zubehör. Ein anderes Tragetaschen-Modell liegt im Shop bei 100 Euro.

Den OB-4 gibt es in der „matte black edition“ für 599 Euro oder in der „gloss red edition“, die dann 649 Euro kosten soll. Die Bestände werden aktuell als „ausverkauft“ angezeigt, daher lassen sich beide Modelle derzeit nur zur Reservierung vermerken.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Wer kauft sich heute noch ein Radio ohne DAB und für den Preis. Die Info was Endlosschleife bedeutet würde mich interessieren, 5 min oder 5h?

    • Angeblich 2h Aufnahmezeit.

    • Gute Frage, wozu braucht man noch ein Radio, außer im Auto?
      OK, ich habe auch noch eines im Keller liegen. Aber ich muss zugeben, seit ich Echos habe, läuft Radio bei mir nur noch über tunein.

    • Onkel Wanja says:

      @Stefan Welchen Nutzen hat DAB? Da läuft doch der gleiche Müll wie auf UKW plus einiger Sender kaum jemand hört. Das klassische Radio ist in Zeiten von Streaming und Webradio überflüssig geworden. Bei UKW Radio könnte man vielleicht gelten lassen, das es weniger Energie braucht und der Waldläufer so viel länger mit einem Satz Batterien auskommt. Aber DAB+ ist eine Fehlentwicklung, das hätte man besser nach der ewigen DAB Test Phase friedlich entschlafen lassen und die Mittel in den Netzausbau gesteckt.

  2. Das ist kein Radio. Kein Radioempfang…. kein Radio. Oder verstehe ich das etwas falsch?

    • Wer von uns wollte nicht schon immer das letzte Formatradio-Hitchen dieser Woche, das grade im Rauscheradio lief, zurückspulen und direkt am Radio remixen.

      Nein, ernsthafte Frage: Wer?

      Ich hab‘ Teenage Engineering lieb, wirklich. Die Synthies speziell, und die Ikea-Dinger sind ja auch sehr okay. Aber mit dem Ding haben sie sich hart vergaloppiert. Eine 600-Euro-Lösung, die nach einem Problem sucht. Mit einem 400-Euro-Early Access-Köfferchen, um das 17-Kilo-Gerätchen rumzutragen. Mir fällt dazu gleichzeitig zu viel und gar nichts mehr ein.

    • Es hat ein UKW Empfangsteil integriert

    • Und wenn schon, deren Glanzzeiten sind Jahrzehnte her was Design betrifft. Davon ab, manche Sachen ähneln sich eben im Design.

      Ich find die Sachen von TE ja genial, hab den OP-Z Synthesizer hier. Das „Radio“ da finde ich vom Design her top, würde ich mir gut vorstellen können als LS für die Küche. Aber der Preis ist mir 300€ zu hoch.

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