o2 haucht Litfaßsäulen neues Leben ein

Die erste Litfaßsäule wurde 1855 aufgestellt. Seither fungiert sie als Werbeträger für Plakate aller Art. Dass sie aber auch in der heutigen Zeit weitaus nützlicher sein kann, zeigt o2 aktuell in München. Dort montierte der Mobilfunkbetreiber einen Sendemasten, um die Netzabdeckung am Hauptbahnhof zu verbessern.

Litfasssaeule-HBF-Muenchen
Fast eine halbe Million Reisende möchten pro Tag am Hauptbahnhof in München mit Mobilfunk versorgt werden. Das sind Kapazitäten, die nicht so einfach erreichb ar sind. Deshalb nutzt o2 nun die Litfaßsäule als Träger für einen Sendemast. Da die anderen Masten auf Hausdächern angebracht sind, stören sich die Signale nicht gegenseitig.

[werbung] Die Litfaßsendesäule in München ist aber nur der Anfang. o2 prüft bereits, wo sich solche Sendemasten noch installieren lassen. Bundesweit natürlich, um die immer weiter wachsende Nachfrage nach mobilen Verbindungen auch befriedigen zu können.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

7 Kommentare

  1. Das ist aber ein alter Hut, macht Vodafone schon Ewigkeiten in Innenstädten. In München gibt es einige Vodafone-Sender in Litfasssäulen 🙂

  2. Quote Caschy: „Dass sie aber auch in der heutigen Zeit weitaus nützlicher sein kann, zeigt o2 aktuell in Münschen.“
    Finde den Fehler 😉

  3. Sascha Ostermaier says:

    @Benni: Caschy trifft keine Schuld. 😉 Danke. Ohne Mist, kein Plan warum, aber das war bei allen Münchens in dem Artikel so. C und S leigen ja nicht gerade direkt nebeneinander auf der Tastatur. 😀

  4. Litfaßsäulen hatten schon häufiger einen weiteren Aspekt.
    Sie sind in einigen Städten Ausgänge aus dem Kanal. In anderen Städten befanden sich dort sogenannte LvZ (Linienverzweiger) in ihnen. Diese wurden bei der Telekomunikation zwischen den Vermittlungsstellen und den KvZ (Kabelverzweiger) benötigt.

  5. Das ist auch dringend überfällig, bei den ganzen Funklöchern, die O2 gerade in München hat – wie heißt es immer so schön – am Fuße des Leuchtturms ist es dunkel…

    Am Hauptbahnhof, aber auch z.B. in der Ecke Tucherpark ist es besonders schlecht bzw. das Netz besonders überlastet – trotz aller gegeteiligen Behauptungen von seiten O2…

  6. Ihr könnt die Probleme doch über die „Mehr Netz“ App melden:
    https://play.google.com/store/apps/details?id=mehr.netz.android

  7. @Tommi: In einigen Bereichen Hannovers dienen sie auch zur Belüftung der Untergrundstrecken der Stadtbahn, zumindest soweit ich weiß. 😉

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.