Nvidia Shield TV: Großes Shield Software Experience Upgrade 8.2 veröffentlicht

Die Nvidia Shield TV war hier schon des Öfteren Thema im Blog, bei uns im Team setzen beispielsweise André und ich unter anderem auf die Android-TV-Lösung. Nun kündigt Nvidia das Software-Update Nummer 25 für die Plattform an – und spart dabei nicht die erste Shield aus, die bereits 2015 erschien.

Eines der Lieblingsfeatures der Nutzer der neuen Shield ist laut Nvidia der KI-Upscaler. Er funktioniert, indem er ein neuronales Netzmodell auf unzählige Bilder trainiert. Kurzum: Aus schlechten Bildern sollen gute gemacht werden, das klappte in meinem Test mal mehr, mal weniger gut. Das baut man nun etwas weiter auf den neuen 2019er-Modellen aus.

Das heutige Upgrade bietet Unterstützung für UHD-4K-Upscaling von 360p- auf 1440p-Inhalte. Und für die 2019er Shield TV Pro habe man die Unterstützung für 60fps-Inhalte hinzugefügt. Jetzt kann die Shield Live-Sport auf HD-TV und HD-Video von YouTube mit KI auf 4K hochskalieren. In den kommenden Wochen werde man nach einem Update der Nvidia-Game-App im September 4K-Upscaling mit 60 Bildern pro Sekunde zu GeForce Now hinzufügen.

Die anpassbare Menütaste auf der neuen Shield-Fernbedienung ist eine weitere Ergänzung der Familie. Sie erhält nun zwei weitere Aktionen zum Anpassen. Zusätzlich zu einer Aktion, die einem einzelnen Drücken zugeordnet ist, können Benutzer jetzt eine benutzerdefinierte Aktion für doppeltes Drücken und langes Drücken konfigurieren.

Mit dem neuesten Software-Upgrade verbessere man auch die Unterstützung für die IR- und CEC-Lautstärkeregelung. Diese Upgrades umfassen laut Nvidia die Unterstützung für digitale Projektoren und ermöglicht Funktionen, wenn die Konsole nicht aktiv ist. Außerdem wird die IR-Lautstärkeregelung hinzugefügt, wenn Anwender die Shield-TV-App verwenden und wenn man Google Home mit der Shield verbunden hat. Die Remote für Version 2019 fügt eine IR-Steuerung hinzu, um die Eingangsquelle an Fernsehern, AVRs und Soundbars zu ändern.

Darüber hinaus haben frühere Generationen – sowohl 2015er- als auch 2017er-Modelle – jetzt eine Option zur Anpassung der Bildfrequenz der angezeigten Inhalte. Und endlich: Man unterstützt nun nativ SMB3, was sichere und schnellere Verbindungen erlaubt – und SMB in Version 3 funktioniert jetzt auch ohne einen Plex-Medienserver.

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18 Kommentare

  1. Martin Deger says:

    Echt topp, dass es auch nach fünf Jahren noch Updates gibt.

    Ich habe unsere Shield noch nicht zum Gaming benutzt. Meine 8-jährige Tochter hat jetzt aber Interesse daran gezeigt, da sie bei einer Freundin ein Spiel auf der Nintendo Switch toll fand (Animal Crossing New Horizons). Kann jemand Spiele dieser Art für die Shield empfehlen? Mir wäre es lieb, wenn es mit Fortnite und Co. noch etwas dauert.

  2. Anpassung der Bildfrequenz? Für ALLE Apps? Wohl eher nicht, ich habe das Gefühl, dass wird bei Android nie passieren.

    • Ist schon vor geraumer Zeit von Nvidia bestätigt, dass es eine bessere Implementierung des Framerate Switchings als derzeit nicht geben wird. Braucht man tatsächlich nicht mehr drauf hoffen.

      • Und damit ist das Ding als Streaming Device praktisch unbrauchbar… kann man gar nicht oft genug wiederholen.

        Shield und 24p werden wohl nie dicke Freunde werden… für den 0815 Hansel reicht es aber, der hält 24p für etwas zu essen 🙂

      • Was fehlt denn in der aktuellen Version? Ich versteh die Aussage nicht ganz: ob die shield die frame rate anpassen kann, ist doch eine ja/nein Aussage? Was kann daran besser/schlechter sein? Sie kann alle gängigen Frequenzen, ich weiß nicht wie der arrogante Typ unten darauf kommt, dass 24p nicht ginge… Soweit ich das sehe geht das auch, und Dolby Vision geht auch…
        Was genau fehlt denn und kann der Apple TV das besser?

        • Nein, tut es eben bei etlichen Apps nicht. Versuche zB mal ein automatisches Framerate Switching bei Prime. Geht nicht.

      • Funktioniert nicht mit allen Apps (zB Prime) und arbeitet auch nicht zuverlässig. Bezweifle auch, dass an der App noch weiter gearbeitet wird. Letztes Update Nov19.

  3. SMBv3 dass ich das noch erleben darf.. endlich…

  4. Ich hatte mir die neue shield bestellt aber wieder zurück geschickt weil die 2015 shield 500 GB besser verarbeitete ist und die neue Hardware kaum Vorteile hat
    Bei echter neuer mega shield wäre ich immer wieder mit dabei

  5. Hmm eine neue Android Version so Android 10 z.B. würde ich besser finde. Ist ja erst seit Dezember 2019 von Google freigegeben.

    Dann könnte man die Shield auch für PS4 Remote Play nutzen, da es erst ab Android 10 Controller unterstützt.

    • Remote Play ist nur in Android 10 bei Partnern von Sony integriert. Die Selektion ist überwiegend nur auf Flagships. Habe ein Xiaomi Mi 9T mit Android 10, da geht es trotzdem nicht. Das Problem ist, dass die entsprechende Remote-Play APK (habe den Namen gerade nicht parat) im System vorhanden sein muss (ähnlich Google Apps). Hier muss Hand in Hand entwickelt werden. Beim Shield geht das schon jetzt, wenn man ihn denn rooten will über das Magisk Modul, auch in Android 8/9.

    • Daniel Faßbender says:

      Vor allem funktionieren dann vermutlich unter Android 10 auch die Switch Pro Controller. Hab zwei davon hier und warte sehnlichst drauf.

  6. „Unterstützung für UHD-4K-Upscaling von 360p- auf 1440p-Inhalte.“ ist etwas falsch, The Verge beschreibt es besser: „The impressive, AI-powered 4K upscaling feature […] will now work with 360p and 1440p content in addition to the 720p and 1080p resolutions that it supported before.“ Es wird also immer auf 4K hochskaliert.

  7. Dann kann ich endlich Aufnahmen von meinem OpenATV e2 Receiver direkt über Samba abspielen. Hatte nicht mehr an die SMBv3 Implementierung geglaubt. Das war aber auch das einzige was mich an der Shield gestört hat, ansonsten ein geniales Stück Technik!

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