Notion: Mächtige Notiz-App endlich für Android zu haben

Um Dinge festzuhalten, dafür gibt es 1.000 Apps. Da finden wir einfache Lösungen wie Listen- oder Text-Apps, aber auch größere Geschichten wie OneNote, Bear, Evernote und weitere. Der Platzhirsch war einige Zeit sicherlich Evernote, aber da passierte dann ja recht wenig. Durch die Tatsache, dass es so viele Bereich gibt, in denen man etwas festzuhalten hat, gibt es dementsprechend auch viele Apps.

Eine von ihnen ist Notion, die bislang nur für iOS, im Web und für macOS sowie Windows zu haben war. Das ändert sich nun mit dem Release der Android-Version – und das dürfte alle freuen, die auf der Suche nach einer starken und flexiblen Lösung sind. Notion eine Notiz-App zu nennen, wäre stark untertrieben. Die App selber ist super schlank und designtechnisch im Bereich des Minimalistischen, sie verfügt aber über starke Funktionen.

Man kann alleine Listen führen, aber auch mit anderen Zusammen. Der Anbieter bietet zahlreiche Templates an, mit der sich der Einsteiger zurechtfinden kann. To-Do-Listen, Meeting-Notizen, Tabellen, Vorlagen für Blog-Beiträge und vieles mehr. Das alles auch optisch und mit Header-Bild anpassbar. Da man mit Speck bekanntlich Mäuse fängt, ist das Grundangebot der App kostenlos.

Das bedeutet konkret: Eine unbegrenzte Anzahl an Mitgliedern, aber 5 MB File-Upload-Limit und 1.000 freie Blöcke. Blöcke sind allerdings mitnichten Projekte, Listen oder Einträge – sondern eben Elemente. Ein Listeneintrag ist ein Block, ebenso ein Bild. Das hört sich natürlich nach viel an, kann aber für komplexe Geschichten zu wenig sein. Wer mehr will, weil er die Lösung gerne und gut nutzt, der ist ab monatlich vier Dollar dabei. Sicherlich wichtig zu erwähnen: Die App ist nicht deutschsprachig.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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22 Kommentare

  1. Unter Android fühlt sich das iOS Bedienkonzept falsch an. Das stört mich sehr an der App. Die Komplexität ist auch nicht ohne.

    • Die „App“ ist voll der Beschiss. Es ist nur ein simpler WebView der die Webseite anzeigt. Das erklärt dann auch warum es auf jeder Plattform 100% gleich ist und keine Übersetzung ins Deutsche gibt. Die Devs wollten wahrscheinlich einfach kein Geld für eine echte native App in die Hand nehmen.Und damit sie mehr Reichweite bekommen, bauten sie einfach so eine Hilfslösung. Hier von einer App zu sprechen, grenzt schon fast an absichtliche Verarschung. Echt traurig so etwas.

      Ich als Android Entwickler bin seit Jahren gegen Apps, die primär aus WebViews bestehen. Durch das heutige Konzept der PWAs, kann man auch so ein gutes UX bieten und muss nicht vortäuschen eine native App zu sein.

      PS: Man könnte heute auch mit Flutter oder reactNative mit nur einer Codebasis mehrer Systeme bedienen.

  2. Für die Vollversion ein Abo-Modell?! Schon gestorben! Mit reicht dir kostenlose Notizen-App von Google.

    • micheline says:

      ja, man fragt sich wie bekloppt man sein muss, um für irgendeine software nen abo abzuschliessen.
      als adobe damit anfing hab ich noch geschmunzelt, aber wie heisst es doch upgedatet:
      jeden morgen stehen millionen von dummen auf!
      (kommt glaube ich von den vorwerk aussendienstvertrieblern „jeden morgen steht ein dummer auf“)

      • Na komm, da machst Du Dir es wohl etwas zu einfach. Die Software wird weiterentwickelt, oft stehen Clouddienste dahinter (Serverpflege, Wartung etc.) usw.

        Und für gute digitale Dienste (z. B. Everote oder Todoist) zahle ich tatsächlich gerne. Dumm? Wenn Du das meinst…

      • FriedeFreudeEierkuchen says:

        Solange Servertechnik im Spiel ist, muss es wohl ein Abo sein. Oder wie stellst du dir die Finanzierung vor?

    • Alexander says:

      ja das mit Google Notizen hab ich mich schon während der evernote hype Phase gefragt… ich nutze schon ewig Google notizen und habe meine frau mittlerweile auch dazu bekommen…

      für das grundlegenste haben wir gemeinsame listen und das einzige was Google nicht zu können scheint ist zu einer existierenden liste statt text ein bild hinzu zu fügen…

      aber auf dieses eine feature kann ich gut verzichten… notfalls kann man ja noch nen bild per whatsapp schicken…

      aber ständig irgend ne andere Kauf / Abo version von etwas zu testen wenn ich doch 99% von dem was man braucht eh schon Free von google bekomme…

      ich hab bisher in noch keinem Test irgendwas gelesen das wesentlich besser wäre als dort…

  3. Ausgezeichnete Software. Allerdings ist das vermeintliche Freemium-Modell eigentlich nur eine Demo, da die von cashy erwähnten 1000 freien Blöcke nicht zu erneuern sind, d.h. wenn man welche löscht, zählen die trotzdem. Damit ist nach kurzer Zeit Schluss für immer. Das ist leider nicht sehr transparent kommuniziert.

    • Sicher?
      What happens when I go over the storage limit in the Free plan?

      You can still read, edit, and organize existing content blocks as usual, but you won’t be able to add new content blocks.

      However, you can delete existing content blocks to free up your storage. Also, if you use Notion in our mobile apps, we don’t count the storage limit.

    • „Schöner“ Trick.
      Solche Apps sollte man nicht mal wie die Sau durchs Dorf treiben, sondern mit Nichtachtung strafen.

      Ich sehe ja noch ein, dass man eine gute Software, hier z.B. eine Notizapp einmalig bezahlen muss. Das ist wie der Notizblock im Schreibwarenladen. Aber ein monatliches Abo um den Notizblock zu benutzen?! Pervers.

      • So ist es. Abo für alles, Klopapier bei Amazon, Biogemüse vom Bauern abonniert, 4 x im Monat in Puff, im Abo und Notizapps sowieso…. Krank.

        • Der Notizblock ist irgendwann voll und der neue ist nicht gratis! pervers.

          Wenn du kein Abo im Puff hast, will die das jedes Mal extra bezahlt haben. krank.

    • Hm, das passt nicht zu den Aussagen auf der Webseite:

      ===
      „What happens when I go over the storage limit in the Free plan?

      You can still read, edit, and organize existing content blocks as usual, but you won’t be able to add new content blocks.
      However, you can delete existing content blocks to free up your storage. Also, if you use Notion in our mobile apps, we don’t count the storage limit.“
      ===

      Was stimmt denn nun?

    • Hm, das passt nicht zu den Aussagen auf der Webseite:

      ===
      „What happens when I go over the storage limit in the Free plan?

      You can still read, edit, and organize existing content blocks as usual, but you won’t be able to add new content blocks.
      However, you can delete existing content blocks to free up your storage. Also, if you use Notion in our mobile apps, we don’t count the storage limit.“
      ===

      Was stimmt denn nun?

    • Liest sich in den FAQ anders

      What happens when I go over the storage limit in the Free plan?
      You can still read, edit, and organize existing content blocks as usual, but you won’t be able to add new content blocks.
      However, you can delete existing content blocks to free up your storage. Also, if you use Notion in our mobile apps, we don’t count the storage limit.

      • Heißt das, dass nur die Blocks gezählt werden, die via Desktop hinzugefügt werden?

      • @Bert @MrBuddha: Es muss sich etwas geändert haben – am 1.12.2017 las man unter „Notion Pricing – Docs, Wikis, Tasks. Seamlessly in one“ (ich hatte es bei mir in Evernote gespeichert) folgenden Satz: „Deleting blocks you added won’t free up the limit.“
        @Michael: Das verstehe ich auch nicht. Wenn ich mobil 1001 Block erstelle, kann ich dann den einen überzähligen Block in der Web App nicht sehen/bearbeiten?

  4. Black Mac says:

    Taugt die App auch für Einzelkämpfer oder liegt der Schwerpunkt auf Teams?

  5. Ich persönlich bin mit OneNote sehr zufrieden.

  6. Bin von Simplenote auf Evernote geswitched. SN war mir dann doch etwas zu spartanisch, an EN gefallen mir die Checkboxen im Text.

  7. Christoph says:

    Sicherlich verwendet jeder solche Tools etwas unterschiedlich. Daher passt es mal und mal auch nicht.
    Für mich selbst kann ich nur sagen: Vielen Dank für diesen Artikel!
    Ich kannte das Tool vorher nicht. Inzwischen – nach etwas Einarbeitung – mache ich aber so ziemlich alles damit.
    Todo-Listen, Bookmarks, Texte, Tabellen etc.
    Es geht so viel und die Darstellung ist sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Notebook fehlerfrei. Keine verschobenen Schriftarten oder -größen wie bei anderen Tools.
    Klar, es ist webbasiert, die Idee dahinter ist aber klasse und bedienen lässt sich das Tool einwandfrei, wenn man die Prinzipien einmal verinnerlicht hat.
    Einzig meine Passworte muss ich noch anders verwalten, da Geheimnisse nicht separat verschlüsselt werden können.

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