Nintendo Labo: Ihr könnt euch Ersatzteile auch selbst basteln

Über Nintendo Labo hatte ich ja bereits gebloggt: Es handelt sich um eine Kombination aus spezieller Software und Sets aus Pappe, mit denen ihr allerlei Accessoires selbst basteln könnt. Mitte Februar reichte Nintendo auch drei neue Vorstellungsvideos nach. Am 27. April, also diese Woche Freitag, erscheinen die Labo-Sets von Nintendo offiziell. Schon vorab tut der japanische Hersteller potentiellen Käufern einen Gefallen. Denn das Unternehmen hat die Schablonen für Labo kostenlos zum Download bereitgestellt.

Damit könnt ihr euch also selbst Ersatzteile erstellen: Schablonen ausschneiden, selbst auf Pappe hauen und ran geht es ans ran ans Basteln. Allerdings benötigt ihr natürlich dennoch die Labo-Software. Um den Kauf eines Sets kommt ihr also so oder so nicht herum. Allerdings visiert Nintendo ja mit Labo nunmal gerade Familien an. Und kleine Kinder können mit Spielzeugen bekanntermaßen auch mal ruppiger umspringen. Da ist die Möglichkeit sich selbst Ersatzteile zu basteln, statt ein komplett neues Set kaufen zu müssen, eine tolle Sache.

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Video-Link: https://youtu.be/8SAKdoV0l9w

Zu finden sind die einzelnen Schablonen direkt hier bei Nintendo. Ihr könnt sie dort jeweils als PDF-Dateien herunterladen. So oder so sind die Einblicke ganz interessant, da man nun ablesen kann, wie viele einzelne Bauteile jeweils für die Labo-Accessoires zum Einsatz kommen. Nach dem Ausdruck liegt es dann freilich bei euch mit den Schablonen exakt zu arbeiten, damit die Konstruktionen am Ende zusammenpassen. Der einfachere Weg bleibt also natürlich zu den offiziellen Kits von Nintendo zu greifen.

Nintendo will abseits der Komplett-Kits und der kostenlosen Schablonen übrigens auch einzelne, fertige Ersatzteile anbieten. Die Preise sollen sich, zumindest in den USA, zwischen 2,99 bis 11,99 US-Dollar bewegen. Das Anbieten der Schablonen und Ersatzteile könnte es dabei für die Zukunft auch möglich machen, die Software für Labo digital zu vertreiben – für die findigen Bastler mit ausreichend Zeit, welche sich die Kits komplett selbst basteln möchten.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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