Nine Inch Nails: Kostenlose Alben „Ghosts V“ und „Ghosts VI“ sind ab heute herunterladbar

Nine Inch Nails (NIN) zählen zu den Helden meiner Jugend: Als Teenie fand ich an den drei wohl besten Alben von Trent Reznor, dem Gründer der Band, großen Gefallen: „Pretty Hate Machine“, „The Downward Spiral“ und „The Fragile“ sind Meilensteine des Industrial Rocks, welche enormen Einfluss auf die gesamte Musikbranche hatten. Und bis heute ist Reznor ein gefragter Komponist, der sich auch für manchen Filmsoundtrack nicht zu schade ist. Mit „Ghosts V“ und „Ghosts VI“ hat er heute zwei kostenlose Alben veröffentlicht.

Ja, auch die ersten vier „Ghosts“-Sammlungen existieren und sind z. B. auch bei Spotify und Co. zu finden. Übrigens wird Reznor auch die beiden Neuzugänge noch im Verlauf des Tages zu den Streaming-Anbietern schubsen, wie er auf der offiziellen Website verlauten lässt. Alternativ könnt ihr „Ghosts V“ und „Ghosts VI“ aber auch direkt über die offizielle NIN-Website herunterladen – gratis. Derzeit scheint aber ein wahrer Run der Fans stattzufinden, denn die Site ist sehr langsam. Es gibt auch eine dritte Option: YouTube.

Trent Reznor und sein Mitmusiker Atticus richten dabei auch eine Nachricht an die Fans, in der sie erklären, dass sie beide Einzelgänger seien und dennoch selbst in diesen Zeiten der notwendigen, sozialen Isolation spüren würden, dass jeder Mensch Verbindungen zu anderen benötige. Und auch Musik sei eben ein Weg um Menschen miteinander zu vernetzen. In Zeiten der Corona-Krise habe man deswegen die Arbeiten an den beiden Gratis-Alben beschleunigt. „Ghosts V: Together“ sei dabei für die Zeiten der Hoffnung gedacht und „Ghosts VI: Locusts“ eher für düstere, pessimistische Stunden.

Die beiden Musiker wünschen dabei allen Fans beste Gesundheit und Optimismus. Gemeinsam werde man auch diese Zeit überstehen. Kleiner Hinweis dabei von mir: Die „Ghosts“-Reihe steht nicht unbedingt für den typischen NIN-Stil, sondern bietet vor allem instrumentale Dark-Ambient-Musik. Lässt sich also zum Beispiel gut als Soundtrack für einen nächtlichen Spaziergang nutzen – viel Spaß!

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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11 Kommentare

  1. Sharing is caring – danke!
    Trent Reznor / The downward spiral haben durch sehr viele Täler geholfen.

    • Me too. Was ich an TRent schätze, aus seinem Zeitraum, ist er einer der wenigen bekannten, die noch leben.
      Auch die Stücke / Werke die er veröffentlicht, sind in meinen Augen von schwankender, aber meist noch hoher Qualtität und Abwechselung. Wenn ich z.B. an meine früheren Helden denke – z.B. DM. Seit Ultra hat mich nichts mehr vom Hocker geholt. Also Vielen Dank Trent NIN – Vielen Dank Andre für den Tipp. Das Dahoambleiben hat einen Sinn mehr.

  2. Danke für den Hinweis. 🙂

  3. NIN ist für mich so ein krasses Beispiel dafür, wie sehr sich der eigene Geschmack doch ändern kann. Über einen Zeitraum von 3-4 Jahre vergöttert, alles in mich aufgesogen und heute, Jahre später, berührt es mich so gar nicht mehr. Aber unbestreitbar, ein grandioser Musiker.

  4. Schade das es nicht dennoch auf Apple Musik ist. Ich kann mit den DL nichts anfangen.

  5. Funktioniert der Download? Mit erfundenen Daten (sorry, aber ich „kaufe“ keine kostenlos erhältliche Musik und sehe daher nicht ein, warum ich zum Download eine Rechnungsaddresse angeben soll) komme ich bis zu SendOwl und dann geht’s nicht weiter, obwohl ich eine Bestätigungs-Mail inkl. Download-Link bekommen haben (der aber ein 404 liefert). Vielleicht haben schon zu viele Max Mustermänner bestellt 😀 Das geht bei Sachen von Moby deutlich einfacher, ohne Shop-Checkout.

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