NINA: Warn-App des BBK in Version 3.0 erhältlich

Die Warn-App des BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe), NINA, wurde sowohl für iOS und Android in Version 3.0 veröffentlicht und hat ein paar nützliche Neuerungen verpasst bekommen. Zum einen wurde die Übersicht der Startseite für die Warnmeldungen aktualisiert, sodass ihr sämtliche aktuellen Meldungen für eure gespeicherten Orte direkt einsehen könnt. Des Weiteren wird nun jede einzelne Meldung mit ihrer entsprechenden Warnmeldung gekennzeichnet (siehe Bild oben), womit sich die Meldung schon auf den ersten Blick besser einordnen lässt.

Ebenso ist das Einstellungsmenü der Übersichtlichkeit halber überarbeitet worden. Zudem dürft ihr beim Suchen nach anzuzeigenden Orten nun auch nach Gemeinden und Straßen suchen, parallel dürft ihr bei den Warnbereichen nun auch Gemeinden, aber auch Landkreise und Umkreise angeben. Das Update ist bereits live und kann in den jeweiligen App-Stores heruntergeladen werden.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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42 Kommentare

  1. Hab die App jetzt schon Jahre im Betrieb und letzen Mai als ich gerade losgeradelt bin, kam eine Warnung vor schweren Unwetter und Hagel mit Gefahr für Leib und Leben. Der Himmel sah nicht danach aus und 5 Minuten später war ich Zuhause, zur Haustür rein und noch den ersten Regentropfen abbekommen. Weitere 5 Minuten später war die Welt anders. Das Schlafzimmerfenster wurde von der Seite(!) durchschlagen. Mein Auto hatte 400 tiefe Dellen und war Schrott, daher jetzt ne Tiefgarage angemietet. Ich schätze mal die App hat mir das Leben gerettet. Vielleicht erinnert sich ja jemand an den Pfingstmontag 2019 im Nordwesten Münchens.

    • Gratuliere:) danke für die Rückmeldung. Bin seit nem Monat jetzt Nutzer. Nichts spektakuläres bisher, aber schade auf alle Fälle nicht.
      Und anscheinend kann es ja auch Mal mehr helfen als für Quarantäne Updates:)

    • Oh ja, Autoglaser werden sehnsüchtig daran zurückdenken.

    • Wie groß waren denn bitte die Hagelbälle das dein Auto schrott ist?
      Total verdellt? Vermutlich.
      Häßlich deswegen? Vermutlich auch.
      Kaputt???

      • …es geht um die Wichtigkeit der App, nicht um die Information, wie stark das Auto beschädigt wurde.
        Was soll der unqualifizierte Kommentar?

  2. Bei lokalen Ereignissen ist die App bzw. der Service gut.

    Im Moment allerdings eine Katastrophe. Da die meisten Corona-Meldungen größere Gebiete betreffen, kommen die Server nicht hinterher.

    Ich bekomme teilweise Aufhebungen, ohne die ursprüngliche Meldung erhalten zu haben. Manchmal auch nur ein Timeout. Wenn also wirklich etwas Schlimmes passiert, dass viele Menschen betrifft, dann funktioniert das System nicht. Eine Katastrophe im wahrsten Sinne des Wortes.

    • War bei mir auch so, da kam erst Wochen später das wie eine Kontaktbeschränkung haben und wie man sich verhalten soll. In der Corona Krise ist die App bisher Katastrophe, davor war sie aber schon sehr gut und man konnte sich auf die Meldungen verlassen.

    • Ich hab sie auch schon lange drauf, ist aber keine wirkliche Hilfe… Manchmal kommt die Warnung erst wo der Sturm mir den Garten schon auf links dreht, manchmal gar nicht und andere Male zwar ganz früh, mehr als ein laues Windchen gibt’s dann aber nicht… Zuverlässig ist anders, bleibt zwar drauf, von Nutzen ist sie aber nicht wirklich… :/

  3. Wo ist der Vorteil ggü. KATWARN?

  4. Zumindest sieht die Übersichtsseite mit den Meldungen deutlich besser als bei KATWARN aus.
    Habe jetzt NINA geladen und lasse beide Apps mal über einen längeren Zeitraum laufen und schaue mir beide im Vergleich an, hinsichtlich zeitnaher Meldungen, Aktualisierung, Inhalt der Informationen usw.

  5. Typisch deutscher Förderalismus! Vielleicht schaffen sich Bund und Länder mal auf eine App zu einigen.
    Katawarn oder Nina.
    Hab auf dem Tablet das eine und auf dem Handy das andere.

  6. Was mich an NINA stört ist die stumpfe Zuordnung von Orten.

    Ich lebe in Hamburg. Hier ist jede Nacht irgendwas, und alle naslang brennt es im Hafen oder ist Sturmflut. Das ist mir aber persönlich „egal“, wir wohnen oben auf dem Elbhang, und wenn wir Wasser im Keller kriegen, dann ist Niedersachen bis nach Hannover nur noch Meeresgrund. Deswegen musste ich der App komplett alle Rechte entziehen, irgendeinen Ton von sich zu geben. Sonst werde ich Nachts geweckt, weil 40 Autominuten von hier eine Scheune brennt. Ist ja „Hamburg“. Aber an sich ist „leise drehen“ ja nicht der Sinn der App.

    Das Ding braucht statt „Orten“ eine Einstellung „GPS + 800 Meter Radius“, fertig.

    • Oder einfach mal in den Einstellungen nachschauen. Da kannst viel einstellen.

      • Ist doch wohl klar, dass ich da zuerst geguckt habe. Du kriegst in Hamburg keine Hochwasserwarnungen leise gestellt.

        • Das ists seltsam, weil ich sie sogar ganz ausschalten kann. Muß wohl ein Bug sein. Oder dies. Hochwasser gibts an,zwei Stellen: Unter Hochwasser, aber auch bei Bevölkerungsschuzz Warnungen unter Benachrichtigungseinstellungen. Hast da auch deaktiviert?

    • Und wenn gar nichts hilft, ruf die Hotline an.

      Die sind sehr kompetent und freundlich! Auch was Ideen angeht, die nehmen sie gerne auf!

  7. Christian says:

    Die Info zu „NINA 3.0“ betrifft vermutlich die iOS-Version. Bei Android ist der aktuelle Stand (Samstag ca. 22 h) im Play Store die Version 2.4.2.2490 vom 2. April.

  8. Muss die alte Version deinstalliert und die neue heruntergeladen und installiert werden?

  9. Kommentore says:

    Ich bekomme unter dem Link nicht die Version 3 im Google Play Store! Kann das mit meinem beta Tester Status zusammenhängen?

  10. Wir hätten das Drama mit verschiedensten Warnapps, Serverproblemen etc. nicht, wenn wir endlich eine dafür bereits vorhandene technische Spezifikation umgesetzt hätten, die die erprobte (und in anderen Ländern erfolgreich praktizierte) Technologie „cell broadcast“ verwenden würden.
    Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/EU-Alert

    Ich glaube, ich sollte eine Petition hierfür starten…

    • +1
      Wenn man schon mal in den USA war, weiß man dass die das dort genau so gelöst haben. Dort kommen alle Notfall/Katastrophen Meldungen so aufs Handy.
      Denn dafür wurde dieses System erdacht, vor allem braucht’s dafür auch kein Internet, sondern nur eine Mobilfunkverbindung (> GSM).

      • Das System gibt’s eig schon. Nennt sich Cell-Broadcasting. Nur dummerweise hat die EU bzw. die Mobilfunkbetreiber keine Notwendigkeit dafür gesehen die Netze dafür auszustatten.

        • Christian says:

          Eine entsprechende Richtlinie der Europäischen Union gibt es ja, s. Link im Kommentar von eddy. Ich denke nicht, dass diese App den Kriterien dieser Richtlinie entspricht. Nur geht es in diesem Thema ja weniger um Dinge, die demnächst mal implementiert werden (könnten), sondern ganz schlicht um eine neue Version von NINA … die, um on-topic zu bleiben, hier bislang nicht im Play Store angezeigt wird. 😉

  11. Ich sehe die App eher als unterstützende Informationsquelle an, nicht aber als die einzig wahre Informationsquellen, da das technisch schon gar nicht möglich ist. Jeder Nutzer nutzt ein anderes Smartphone, aneres OS, andere Einstellungen & Tweaks. Es gibt wahrscheinlich 999 Faktoren, die diese App im Notfall negativ beeinflussen könnten.

    Es fängt schon damit an, dass viele NINA-User sich darüber beschweren, dass sie bei einer Katastrophe nicht benachrichtigt worden sind, und am Ende sich herausgestellt hat, dass sehr sehr viele User weder den Doze-Modus/Akku-Optimierungs-Modus kennen, noch ihn richtig eingestellt haben – dementsprechend kann die App in ihrer hohen Reichweite nicht mit einer 100% Zuverlässigkeit arbeiten, da der Fehler „oftmals“ (nicht immer) vor dem Gerät sitzt.

  12. Diese Warn-Apps haben einen konzeptionellen Fehler: sie sind unvollständig, weil nicht alle Landkreise bei allen Apps mitmachen.
    Warum versendet man nicht SMS an alle Handys in den Funkzellen des betroffenen Gebietes?

    • SMS ist im Katastrophenfall auch nicht die beste Idee, da es bei Überlast nicht zuverlässig ist.
      Aber die Richtung stimmt eigentlich: Cell Broadcast. Beherrscht eigentlich jedes Handy – egal ob Smartphone oder Dumbphobe.
      Ich denke die Lösung ist zu einfach 😉
      Es muss perfektioniert werden und wird dadurch nicht unbedingt besser.
      Ich hoffe, dass Deutschland EU-Alert (Variante des Cell Broadcast) verpflichtend einführt und die Apps nur optional sind.

  13. Heisenberg says:

    Wo gibt es die 3er Version für Android?
    Also ich kann die weder im Store, noch bei apkmirror finden!

  14. Am besten nach dem Update die App auch einmal öffnen, es werden nämlich viele neue Einstellungen an den Server übermittelt.

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