Neue OneDrive API veröffentlicht, bietet verbesserte Integration von Microsofts Cloud-Speicher

OneDrive hat heute die Veröffentlichung der neuen OneDrive API bekanntgegeben. Mit der neuen Schnittstelle können Entwickler OneDrive direkt in ihre Apps integrieren und haben so vollen Zugriff auf Microsofts Cloud-Plattform. Die neue API verbessert zudem die Geschwindigkeit und bietet neue Funktionen. Genutzt werden kann die API quer über alle Plattformen, egal ob im Web, mobilen Apps oder anderen Programmen.

OneDriveAPI

Die neuen Funktionen beinhalten die Möglichkeit, Änderungen an Dateien oder Ordner abzurufen, um große Dateimengen mit wenigen Abfragen zu synchronisieren. Uploads können zudem wieder aufgenommen werden, wenn diese unterbrochen wurden. Dateigrößen bis 10 GB sind möglich. Außerdem kann die Anzeige der Thumbnails so angepasst werden, dass sie sich besser in die eigene App integriert. Auch intern nutzt Microsoft die neuen Schnittstellen, sodass alle Entwickler auf der gleichen Basis mit OneDrive arbeiten können. Details finden Entwickler bei Github, für die Zukunft sind weitere Verbesserungen geplant, Microsoft spricht von einem Anfang, der mit der neuen OneDrive API gemacht wurde.

Vielleicht lohnen sich die vielen Gratis-GB, die Microsoft großzügig verteilt, ja doch noch für den ein oder anderen Nutzer.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

6 Kommentare

  1. Ihr kopiert doch auch 1:1 jede Meldung die die marketing Abteilung rausgibt. Quantität halt, das meiste ist Schrott oder Werbung von Microsoft

  2. Wenn man sich anguckt was Google dagegen verzapft ist das sehr wohl schon ne Meldung wert. Die Unterstützung für OneDrive unter Linux ist trotz sicherlich weniger Nutzer eben wegen dieser API besser als bei Google Drive.

  3. Cool, damit sind sogar Remote Uploads möglich:
    http://onedrive.github.io/items/upload_url.htm
    Sowas hat mir bei diesen Cloud-Diensten immer gefehlt. 🙂

  4. Ich hoffe das es endlich mehr Apps für iOS geben bzw. die Funktion in die original OneDrive App einziehen wird, komplette (Unter-)Ordner offline zu halten / zu synchronisieren.

  5. Sehr gut! Ich nutze viele apps die onedrive integriert haben. Sei es camscanner, bubbleupnp oder es Explorer, aber auch externe sync Tools auf dem PC. Immer wenn etwas nicht so gut war, konnten die Entwickler nur auf die fehlende oder unzureichende API zeigen. Da freue ich mich jetzt bald auf Updates 😉

  6. Wird damit auch die API von Onenote aufgebohrt? Und eine Reihe neuer IFTTT Recipes müsste es auch geben. Da hängt Microsoft noch Dropbox und Evernote hinterher.