Netflix stellt „Jupiter’s Legacy“ ein und blickt auf andere Millarworld-Projekte

Die Superhelden-Serie „Jupiter’s Legacy“ wird von Netflix nach einer Staffel eingestellt. Sie basierte auf Comics von Mark Millar („Kick-Ass“). Offenbar stellte sich da nicht der erhoffte Erfolg ein. So waren die Kritiken eher bescheiden und es scheint so, als wäre auch der Zugriff durch die Zuschauer nicht ausreichend gewesen. Netflix interessiert sich aber weiterhin für andere Millarworld-Projekte.

So arbeiten Netflix und Millar nun an einer Serienumsetzung von „Supercrooks“. Auch hier soll es sich um ein Realfilm-Format handeln. „Supercrooks“ spielt im selben Universum wie „Jupiter’s Legacy“, konzentriert sich aber auf die Geschichten der Schurken. Vielleicht sieht man da ja auch noch den ein oder anderen Charakter aus „Jupiter’s Legacy“ doch noch einmal als Gaststar wieder?

Laut Mark Millar sei auch eine weitere Rückkehr zu „Jupiter’s Legacy“ nicht ausgeschlossen, vorerst verabschiede man sich aber schweren Herzens von der Serie und den Mitwirkenden. Enttäuschend ist das Ende für diejenigen, denen Season 1 gefallen hat. Denn Staffel 1 endet mit einem Cliffhanger, der nun nicht mehr aufgelöst wird. Der Cast sprach in Interviews zuvor auch des Öfteren von weiteren Staffeln.

Diese Pläne wurden dann wohl durch die negativen Kritikerstimmen und vermutlich zu niedrige Zuschauerzahlen ad acta gelegt. Ich selbst kann die Einstellung jedoch nachvollziehen: In der Staffelmitte zog ich die Reißleine und verabschiedete mich, weil die Serie mich nicht abholen konnte, obwohl ich Superhelden-Fan bin. Da gibt es aber schlichtweg aktuell keinerlei Mangel an besseren Alternativen. Empfehlen kann ich euch etwa die Serie „Legion“ bei Disney+, die für mich all das bietet, was ich eigentlich von WandaVision erhofft hätte. Aber auch „The Boys“ und „Invincible“ (Amazon Prime Video) oder „The Umbrella Academy“ (Netflix) unterhalten bestens. Da hat es so ein Mittelmaß, wie es „Jupiter’s Legacy“ geboten hat, schlichtweg nicht gebraucht.

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27 Kommentare

  1. Na super, habe mich schon auf die nächste Staffel gefreut

  2. Und genau deswegen schaue ich keine Serien an, bei welchen es nur eine Staffel gibt. Mich nerven diese Cliffhanger immer sofern eine weitere Staffel nicht sicher ist. Netflix könnte wenigstens so nett sein und noch eine Folge drehen um den Cliffhanger aufzulösen. Vielleicht würde ich dann auch mal Serien anschauen, die nur eine Staffel haben, aber in dem Wissen, dass zumindest zu Ende erzählt wird.

  3. Was soll denn der Scheiss?

    So schlecht fand ich es nicht. Und jetzt quasi mittendrin aufzuhören?

    DANKE MERKEL!

  4. Schade, es war besser als „shadow and bone“ und beides ist nicht super gewesen. Würde mich nicht wundern, dass das miesere von beiden eine Fortsetzung bekommt. Stranger Things hätte auch mit Staffel1 enden können. Naja Netflix hal†.

    • Na, da sind die Meinungen aber geteilt. Jupiters habe ich glücklicherweise gar nicht erst angefangen (Kinder die Probleme mit dem Erwachsen werden haben interessieren mich nicht sooooo sehr). Aber Shadow and Bone fand ich ziemlich gut. Endlich mal ein Setting das nicht in USA oder WerWeisWo spielt. Die Handlung in das Zaristische Russland zu legen und mit Fantasy Elementen zu erweitern (Kai Mayer lässt grüßen…) fand ich top!

      • Der arme Kai Mayer. Shadow & Bone mit Werken wie Merle zu vergleichen, ist wie 50 Shades of Grey in einem Atemzug mit Faust zu nennen. Allerdings gebe ich zu, ich vergleiche hier die Serie mit den Büchern von Kai Mayer, was nicht ganz fair ist. Was Shadow & Bone und Jupiters Dingsbums für mich gemein haben, sind die durchweg belanglosen Charaktere. Hier wie da waren mir die Typen einfach schnurz, weshalb ich schon angefangen habe, mit dem Bösewicht zu sympathisieren. Ich wünschte mir quasi, dass er die Helden platt macht. Wahrscheinlich, damit es endlich vorbei ist. So fand ich bei Shadow & Bone auch die Szenen vor allen dann befriedigend, wenn die Monster die Leute in „The Fold“ einfach so weggeschnappt haben. Endlich mal konsequente Charaktere mit nachvollziehbarer Motivation… oder so.

        • nanana…ich meinte nur das Setting! Erdische Handlungsorte in einem Fantasy Kontext zu zeigen. Das ist etwas, dass mich z.B. an Kai Meyers Büchern reizt.

    • In Jupiters Legacy habe ich einmal reingeschaut, dann festgestellt, dass es nichts für mich ist. Shadow and Bone ist für mich jedoch die Überraschung des Jahres. Ich habe nichts von der Serie erwartet und war dann von der ersten Folge so gefesselt, dass ich die erste Staffel am Stück durchgeschaut habe. Klasse Setting, ein bisschen Steampunk, frische Hauptdarsteller und Geschichte war auch ok.

  5. Moin,

    ich fand die Serie super.
    Wird leider immer mehr zur Mode, dass man nach einer Staffel ohne Ende zurückgelassen wird.

  6. Black Mac says:

    Seltsame Serie. Nach der letzte Folge dachte ich, ich sei in der Mitte der Staffel. Aber nein, Staffelende. Kein Abschluss, kein Cliffhanger … nix. Ein Ende, so fad wie die Serie selbst. Die ist kein Verlust.

  7. Schaaade! Letzte Woche erst Staffel 1 zu Ende geguckt, und jetzt kommt nix mehr? 🙁

    Ich habe Fragen, wer beantwortet die mir jetzt?

  8. So ist es richtig. Endlich Platz für neue und hoffentlich bessere Serien. Ich dachte früher, man könne die Belanglosigkeit und das alberne Verhalten der Akteure aus dem Arrowverse nicht weiter steigern… also ins Negative (Stichworte „White Canary“ oder „Beebo“). Aber dann kam der „Defender of K’un-Lun“ und jetzt das hier. weiter kann man nicht sinken. Selbst die Teletubbies waren sympathischer und die gingen mir immer echt auf die NERVEN!

  9. Thorsten G. says:

    Mit einem Wort: asozial. Gut, das war nicht die beste Serie und Teenager, die glauben, schlauer und erfahrener zu sein als ihre Elternhabe ich auch bei FFF – aber ein halbweg annehmbarer Abschluss wäre schon schön gewesen. Vielleicht sollte man in Zukunft schon immer ein alternatives Ende mit abdrehen, für den fall, dass die Serie floppt….

  10. Absolut kein Verlust! ‚Superhelden‘ mit Familienproblemen und verlausten Haaren. Geschichte ansonsten 08/15: Bösewicht taucht auf. ‚Superheld‘ bekommt 10 Mal auf die Fresse. Beim 11ten Mal besinnt sich der Superheld und gewinnt. Gäääähhhhhhhhhhhhhn…

  11. Die Serie war einfach nur mies. Schlechte Schauspieler, alberne Story und die Special Effects waren ja schlechter als bei Sharknado. Insgesamt also kein Verlust.

  12. Einfach nur Scheiße Netflix!!!!
    Ich fand die Serie echt super. Besonders hat mir sogar die Entstehungsgeschichte/ Rückblick gefallen. War mal was anderes. Bin jetzt schon genauso angefressen wie damals bei Dark Matter. Geiler Cliffhanger und „fic… dich Fan (Gruß der Produzent)“.

  13. Und wieder eine tolle Serie die einfach eingestellt wird. Langsam geht Netflix in die falsche Richtung…

  14. Superheldenquak, davon gibt es wirklich genug. Verschwendetes Geld von Netflix für so einen Käse. Alleine die Kostüme auf den Bildern schrecken schon ab. Zu recht abgesetzt.

  15. Ich konnte die erste Folge nicht zu Ende schauen, so eine überzeichnete abgedrehte Superhelden Klamauk…
    Genauso ein Blödsinn wie „The Boys“ – Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, ggf. bin ich auch ein langweiliger unbelehrbarer Marvel Avenger Jünger 😉

  16. Mr.Simpel says:

    Also ich finde es Schade. Ich fand die erste Staffel ganz gut und die Serie hätte Potenzial gehabt.

  17. Da fang ich an mal ne Neumodische Serie anzuschauen & dann fast in einem Rutsch… da wird se abgesetzt … tzzzz

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