Netflix stampft „The OA“ nach zwei Staffeln ein

Netflix stampft die Serie „The OA“ nach zwei Staffeln ein. Die erste Staffel der Mystery-Serie war bereits 2016 an den Start gegangen. Auf eine zweite Staffel mussten Fans aber bis März 2019 warten. Offenbar war das zu lange, um die Zuschauer bei der Stange zu halten. Denn einer dritten Staffel hat der Streaming-Anbieter eine Absage erteilt.

Für Fans ist das schade, denn ein befriedigendes Ende findet „The OA“ mit dem Ende der zweiten Staffel leider nicht. Inhaltlich handelt die Serie von einer blinden Frau, die nach sieben Jahren aus dem Nichts zurückkehrt und ohne Erklärung ihr Augenlicht zurückerlangt hat. Ab da an wird es noch abgedrehter, denn die Frau erklärt sich quasi selbst zum Engel und will anderen verschwundenen Menschen helfen, indem sie jene durch ein Portal durch eine andere Dimension zurückbringen möchte.

16 Episoden umfasst die Serie nun – 8 pro Staffel. Die Serie sprengte dabei so manche Konventionen, denn die Länge der Folgen variierte beispielsweise von 30 Minuten bis zu über einer Stunde. Die Kritiken fielen für beide Staffeln überaus positiv aus, aber offenbar war die Serie gemessen an den Zuschauerzahlen für Netflix zu kostspielig.

Netflix veröffentlicht zwar keine Abrufzahlen zu seinen Serien, bestätigte aber in der Vergangenheit, dass man die Weiterführung seiner Eigenproduktionen natürlich auch davon abhängig mache, wie hoch die Kosten im Verhältnis zur Resonanz durch die Zuschauer seien. Dieser Strategie fielen zuletzt auch „Tuca & Bertie“, „Designated Survivor“ und „She’s Gotta Have It“ zum Opfer.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Sehr schade… aber dafür kommt ja jetzt „was mit Autos“… Charlize Theron produziert zum Glück „Hyperdrive“

  2. Die erste Staffel fand ich richtig gut, die zweite habe ich in der zweiten Folge abgebrochen, die erste Folge war schon kaum zu ertragen. Leider konnte mich die zweite Staffel überhaupt nicht überzeugen. Ich weiß noch nicht mal woran es lag aber irgendwie war die erste Staffel von Anfang an deutlich spannender. Leider zu Recht abgesetzt.

    • Ich weiß, dass der Spruch immer kommt, aber vielleicht hättest du der Staffel noch eine Chance und ein bisschen länger durchhalten sollen. Die Ausgangslage für die dritte Staffel wäre so unkonventionell und spannend gewesen wie es sich meiner Meinung nach gerade keine andere Serie traut. Jetzt würde ich die Zeit aber vermutlich auch eher in andere Serien investieren.

  3. Schade, es gibt zu wenig gute Serien mit blinden Protagonisten.

  4. Bedauerlich. Aber es gibt ja Alternativen auf Netflix, z.B. irgendwelche Serien, in denen eine Mutter mit ihrer Tochter und einem Topf durch Indien reist, um eine verlorene Familienerinnerung zu prüfen, oder ähnlichen Scheiß, für den sich selbst Buzzfeed zu blöde gewesen ist.

  5. Ich hoffe, Netflix bleibt dennoch mutig genug und gibt auch auf den ersten Blick ungewöhnlichen Drehbüchern eine Chance. Nur Massenunterhaltungs-Einheitsbrei, den kann ich auch sonst überall bekommen…

  6. Was Designated Survivor ist abgesetzt. Oooo neee war doch ganz gut, zwar nicht ganz so tolle wie bei ABC aber noch ganz ok. Endlich mal ein US Präsi dem es nicht alles scheiß egal war.
    Taja dann kann ich ja die aus der Liste rauskicken.

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