Netflix spendiert „The Witcher“ eine eigene Dramaserie

Die Spiele rund um Hexer Geralt sind bei der Community weltweit hoch angesehen. Speziell „The Witcher 3: Wild Hunt“ heimste nicht nur hervorragende Kritiken und unzählige Game-of-the-Year-Awards ein, sondern wurde auch zum kommerziellen Hit und Publikumsliebling. Zwar will Entwickler CD Projekt die Reihe nun ruhen lassen, doch Fans von Geralt bekommen anderweitig Nachschlag. Netflix hat eine Serie rund um das Raubein angekündigt.

Die Serie zu „The Witcher“ wird allerdings offenbar auf den Büchern des polnischen Autors Andrzej Sapkowski basieren. Jene dienten auch lose als Vorlage für die Spiele. Da Netflix sich nach dem ersten Eindruck auch nur an den Büchern, nicht aber an den Games, die Rechte gesichert hat, dürfte sich die Umsetzung von den Spielen deutlich abheben. Ansonsten verraten Netflix und sein Partner Platige Image noch nicht allzu viel zu den Details der Serie.

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Video-Link: https://youtu.be/c0i88t0Kacs

Klar ist, dass es sich um eine englischsprachige Dramaserie handeln soll. Außerdem soll Autor Andrzej Sapkowski aktiv als Berater an der Produktion mitwirken. Hinter den Kulissen werden unter anderem Sean Daniel („The Expanse“) und Jason Brown („The Expanse“) als ausführende Produzenten mit von der Partie sein. Auch Tomek Baginski , der für seinen Kurzfilm „The Cathedral“ für einen Oscar nominiert wurde, wirkt mit und soll bei mindestens einer Folge Regie führen. Jarek Sawko von Platige Image agiert ebenfalls als einer der Produzenten. Platige Image wirkte übrigens bereits an den Spielen von CD Projekt mit und zeichnete sich für die CGI-Filmsequenzen aus den „The Witcher“-Games verantwortlich.

Wer vor der Kamera an „The Witcher“ mitwirken soll, ist noch völlig unklar. Die Macher erklären nur mit der üblichen Euphorie, dass man sowohl den Humor als auch die Tiefe der Bücher einfangen wolle. Im Kern gehe es in den Roman zu „The Witcher“ auch um viele gesellschaftliche Probleme der heutigen Zeit, die einfach in ein Fantasy-Gewand gekleidet wurden. Ich bin als großer Fan der Spiele jedenfalls gespannt auf die Serie, auch wenn die Ähnlichkeiten zu den Games vermutlich gering sein werden.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Das könnte GoT mäßig richtig gut werden oder aber so richtig abkacken :/ Stoff bietet es ja in Hülle und Fülle.

  2. Coole Geschichten, viel Sex und Gewalt … was kann da schon schiefgehen!? ;/

  3. So lange die Serie besser wird als der Spielfilm, würde ich mich echt darüber freuen. Die Bücher geben nämlich einiges her.

  4. Ich freue mich da sehr drauf, wenn sie dem Stoff treu bleiben und ihn mit Köpfchen und Herz gleichermaßen behandeln. Aber die Aussage, die Spiele von CDPR würden „lose“ auf den Büchern basieren, ist leider ziemlich falsch. Vielmehr wurden die Spiele als direkte Fortsetzungen der Bücher entwickelt und behandeln den Großteil der Handlung aus den Romanen als Vorgeschichte. Sie erzählen sogar einige Erzählstrange, die die Romane nie aufgelöst haben, zu Ende.

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