Netflix: Profile erhalten ab sofort neue Einstellungsmöglichkeiten

Bei Netflix hat man seit jeher einen Account zum Login, welcher dann in verschiedene Profile unterteilt werden kann. Hiermit geht man einen etwas anderen Ansatz beim Teilen mit Freunden und Familie als es beispielsweise bei Spotify der Fall ist: Hier erhält jedes Familienmitglied seinen eigenen Account mit eigenständigem Passwort. Bislang war es unter anderem nicht möglich Netflix-Profile vor dem Zugriff von anderen „Netflix-Parasiten“ zu schützen.

Auf vielfachen Wunsch passt Netflix die Steuermöglichkeiten und Auswahloptionen für die Profile an, sodass beispielsweise Eltern eine umfassendere Kontrolle über die jeweiligen Profile gewinnen.

Ab sofort ist es möglich:

  • einzelne Profile mit einer PIN sichern, wenn sie nicht möchten, dass Kinder diese benutzen,
  • Filter benutzen, um zu verhindern, dass Kinder Titel ansehen, die im Rahmen ihrer Profile nicht für sie geeignet sind. Diese Filter basieren auf den im Land geltenden üblichen Einstufungen,
  • bestimmte Serien oder Filme über den Titel für ein Profil sperren. Wenn dieser Filter aktiviert ist, erscheinen diese Titel erst gar nicht im Profil,
  • auf der Seite „Konto“ und „Profile verwalten“ alle Einstellungen für jedes Profil ganz leicht prüfen,
  • sehen, welche Titel sich ihre Kinder innerhalb ihres Profils angesehen haben, und
  • das automatische Abspielen von Folgen in den Profilen ihrer Kinder ausschalten.

Die neuen und verbesserten Steuermöglichkeiten für die Profile sollen ab sofort zur Verfügung stehen. Neben einem einfachen Schutz durch eine PIN ist es außerdem möglich Profile mit einem Filter für altersgerechte Inhalte zu versehen. Außerdem soll es möglich werden spezifische Serien oder Filme für ein jeweiliges Profil zu sperren, sodass dieser auch über die Suche nicht mehr auftaucht. Mittels eines Wiedergabenverlaufs soll es zudem möglich sein zu überprüfen, welche Inhalte innerhalb des Kinder-Profils angesehen wurden. Außerdem lässt sich nun je nach Profil das automatische Abspielen von Folgen unterbinden – dürfte dem einen oder anderen Elternteil sicherlich einige Überzeugungsarbeiten ersparen, wenn die Bettzeit näher rückt und die nächste Serien-Folge nicht ungehemmt anspringt.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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23 Kommentare

  1. Martin Deger says:

    Das automatische Abspielen der nächsten Folge kann man schon seit geraumer Zeit je nach Profil unterbinden.

  2. Heisenberg says:

    Wie wäre es mit der Option selber ungedrosselte Qualität an zu machen? Oo

  3. Heute glaubt man echt m, dass Kinder nach Rubén Action Film ab 18 zu Massenmördern werden, oder?

    Ich bin Bj. 82 und jeder und ich meine wirklich jeder in meinem Umfeld der ab Bj 80 oder auch darunter geboren ist hat als Kind mehr als nur 1 Actionfilm oder Horrorfilm gesehen.
    Es gab Videorekorder und Eltern waren auch nicht rund um die Uhr da 🙂

    Und wirklich niemand hat einen Schaden davon getragen. Mit 10 habe ich dann angefangen Stephen King Bücher zu lesen und tue es auch heute noch, ich böser böser Junge….

    Und heute wirst du zum Jugendamt zitiert, wenn dein Kleiber ein FSK 12 Film mit 9 angeguckt hat.

    • Alexander says:

      Je nach Umfeld mag das einen Einfluss haben. Normalerweise nicht, klar, ich denke aber es kann einen Einfluss haben. Mal davon abgesehen das die Filme damals deutlich weniger realistisch waren.

      • Naja Rambo war schon realistischer and Deadpool 🙂

      • Martin Deger says:

        Also ich habe Terminator und Co erst mit 15 angeschaut. Und Horrorfilme gar nicht. 7even habe ich mit 18 gesehen (vor mehr als 20 Jahren) und mir ist immer noch unwohl, wenn ich an den Film denke… Ich werde versuchen, es mit meinen Kindern ähnlich zu halten. Da meine 8-jährige aber selbst Frozen 2 zu gruselig fand und oft nicht hinschauen konnte, habe ich da auf absehbare Zeit keine Sorgen…

    • Heisenberg says:

      Bin auch 82er Kind, und kenne auch aus der Kindheit Terminator, Rambo, Mortal Combat auf SNES und Co, war nie was los, und heute, Lehrer haben mitbekommen dass unser Kind fortnite spielt, ja das ist ja nicht gut Blabla, das ist nämlich erst ab 12, hahaha wie dumm die alte ist, der Battle Royal ist eigentlich ab 16, aber egal, CoD MW Multiplayer hab ich auch schon mit ihm im Split Screen gespielt, und jetzt, ist doch alles nix, aber deren Netflix hat eine 16er Sperre, aber nur damit die nicht unkontrolliert Hollywood Propaganda schauen! xD

    • Hmm…ich habe auch schon als Kind mit 11 oder 12 Half Life gezockt. und 7even auch relativ früh schon gesehen. Meine Eltern waren da nicht so streng bzw. haben das eigentlich überhaupt nicht kontrolliert was ich so an meim PC treibe. Ich würde auch nicht sagen, dass ich davon nen Schaden behalten habe.
      weiß nicht wie ich es mit meinen Kindern machen würde. Vermutlich schon mehr drauf achten als meine Eltern. Und vor allem auch die Zeit einschränken, die sie die Medien nutzen dürfen. Davon bekommt man auf Dauer auf jeden Fall nen Schaden/ist nicht gut für die Psychische und auf dauer auch die körperliche Gesundheit…das merke ich an mir selbst.

  4. and=als

    Das man hier auch nicht editieren kann, erbärmlich für einen Technik Blog im Jahr 2020… Ich meine, seriously? Vor allem gab es das hier ja schon mal

  5. Mich wundert, dass hier noch niemand DAS Feature schlechthin benannt hat. Endlich ist es möglich eine PIN für ein Profil einzustellen! Danach wird schon seit Jahren nachgefragt. Ich habe mich selbst schon 2x mal mit dem Netflix-Chat darüber gestritten.
    Jeder mit kleinen Kindern wird mich hier verstehen. 🙂

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