Netflix plant mehrere Serien für Vorschulkinder

Der Streaming-Anbieter Netflix will mit seinen Inhalten nicht nur Erwachsene bedienen, sondern plant nun auch eine ganze Reihe neuer Inhalte für Vorschulkinder im Alter von 2-6 Jahren. Stolze sieben neue Projekte hat man in diesem Bezug angekündigt. Eine der neuen Serien wird ein Ableger der beliebten Marke „Drachenzähmen leicht gemacht“ sein.

Laut Netflix will man mit den Serien aber dennoch eine breitere Zielgruppe ansprechen. Klingt so, als möchte man erreichen, dass sich nicht nur die Kinder gut unterhalten fühlen, sondern auch die Eltern gerne mitschauen. Netflix Motive sollten aber auch deutlich sein: Schon im jungen Alter will man die Zuschauer an seine Marke binden. Sprich: Wer schon als kleiner Bub oder Mädel über Netflix streamt, gibt sich sicherlich auch als Erwachsener später einer Session hin.

Netflix neue Serien für Vorschulkinder:

  • DreamWorks Dragons Rescue Riders (2019)
  • Hello Ninja (2019)
  • StarBeam (2020)
  • DreamWorks Go, Dog. Go! (2020)
  • What-To-Doodles (2020)
  • Izzy Bee’s Koala World (2020)
  • Emily’s Wonder Lab (2020)

Schon jetzt bedient Netflix die jüngeren Zuschauer mit einigen Inhalten wie „True und das Regenbogenreich“, „Die Supermonster“ oder auch „Chips und Toffel“. Was haltet ihr von den bisherigen Eigenproduktionen von Netflix? Pädagogisch wertvoll oder eher leichte Berieselung ohne Anspruch?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. Schön wären mal Serien die einfach nur so von einem realen Leben erzählen würde wo gleichzeitig gute Werte den Kindern vermittelt werden (Höflich, Dankbarkeit, Hilfsbereitschaft usw).
    Kennt jemand vielleicht sogar schon solche Filme oder Serien?
    Die meisten welche meiner Kinder sich anschauen handeln von lustigen oder spannenden Geschichten mit wenig Inhalt.

  2. Vorschulkinder sollten mAn eher weniger vor der Glotze hocken und lieber in den Wald gehen, mit Freunden spielen und jede Menge Unsinn anstellen. Vor dem sechsten Lebensjahr gibts an sich gar keinen Grund zum fernsehen oder für Kino. Es gibt so tolle Sachen wie Teamsport, Schwimmbad, Spielplatz und hundert Sachen mehr. Auch bei Regen übrigens…

    Blöde Idee Netflix – ausgesprochen blöde Idee!

  3. André Westphal says:

    Es kommt sicher auf die Balance an – es soll ja möglich sein, dass man seine Kinder draußen spielen lässt UND trotzdem auch mal ab und zu Abends eine Serienfolge drin ist ;-).

  4. Marco Wandel says:

    Meine zwei Jungs (5 und 8) sind es gewohnt, das Mama und Papa stets auf das Mittelmaß bedacht sind. Beide sind bzw waren Waldkitakinder, stets draußen unterwegs und insgesamt sehr sportlich. Aber sie dürfen eben auch TV sehen, weil ein Ausgleich da sein muss. Allerdings muss ich sagen, daß das aktuelle Programm zB bei Kika für den Lütten völlig ausreichend ist und selbst der Große diesen hyperaktiven, überdrehten Highspeed Sprech – Mist nicht gerne mag. (naja, sein Favorit bei Netflix sind „Unsere Erde“ – Dokus). Ich persönlich finde, abgesehen von marktideologischen Interessen seitens Netflix, die Produktion von Kinderserien ziemlich überflüssig, es sei denn, man will die Kinder mehr als nötig vor der Glotze parken.
    Auch wenn ich meine, das eine halbe Stunde am Tag als Maximum (von irgendeiner „Erziehungsseite“ mal empfohlen) durchaus eher als Richtlinie (ja, aus Fluch der Karibik) zu sehen ist, die manchmal mehr, manchmal weniger dehnbar ausgelegt werden kann, so sollten Eltern sehr darauf bedacht sein, sowohl Menge als auch Inhalte ihrer Kids zu kontrollieren. Und abgesehen von den Dokus bei Netflix ist aktuell keine Serie dabei, welche wirklich Inhalte wie Freundschaft, Ehrlichkeit etc vermittelt. Anders eben, als es zB bei Kika der Fall ist.

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