Netflix: Aktivitätsberichte und Familienprofile

Die Profile von Netflix lassen sich dahingehend bearbeiten, dass ihr so ein Profil mit einer bestimmten Altersfreigabe erstellen könnt. Da gibt es dann auch die Netflix-Kids-Umgebung, die ein vereinfachtes Look-and-Feel hat, zudem nur die Wiedergabe von Titeln, die ausdrücklich für Kinder gedacht sind, erlaubt.

Netflix führte bereits im April eine Reihe neuer Tools ein, mit denen Eltern filtern können, welche Inhalte ihre Kinder während der Nutzung des Dienstes sehen, einschließlich der Möglichkeit, Titel vollständig zu entfernen. Entfernte Titel sind dann im Kinderprofil nicht sichtbar.

Nun startet man einen Testlauf. Netflix bringt ein neues Tool auf den Markt, mit dem Eltern besser verstehen und überwachen können, was ihre Kinder sehen. Es nennt sich „Kids Activity Report“. Die neue Aufschlüsselung enthält Daten darüber, welche Art von Programm die Kinder am häufigsten sehen, wer ihre Lieblingscharaktere sind und Empfehlungen für neue Sendungen auf der Grundlage ihrer Interessen.

Neben der Berichtsmöglichkeit führt Netflix laut dem US-Medium The Verge auch einen globalen Test für ein Familienprofil ein. Im Gegensatz zu normalen Profilen oder reinen Kinderprofilen werden Familienprofile ausschließlich Fernsehsendungen und Filme mit einbeziehen, die als familienfreundlich gelten.

Die Familienprofile werden heute als Teil eines globalen Tests eingeführt, während der Aktivitätsreport für Kinder als Teil eines Tests in ausgewählten Märkten eingeführt wird. Schaut am besten also einmal nach, ob ihr auserwählt seid.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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7 Kommentare

  1. Hm… Altersfreigaben können ja eine vernünftige Sache sein, wenn sie verantwortungsvoll gesetzt und nicht an den Bedürfnissen des Marketings festgemacht werden. Darüber hinausgehend aber noch minimalistisch zu überwachen, was die eigenen Kinder so schauen, halte ich hingegen für eine fragwürdige Methode der Erziehung. Auch ein Kind hat ein Recht auf Privatsphäre und die Beziehung zwischen Kind und Eltern sollte nicht auf Überwachung sondern auf Vertrauen basieren. Und ist es nicht viel spannender, sich vom Kind erzählen zu lassen, was es gerade toll findet? Ich weiß, dafür benötigt man Zeit. Wenn man keine hat, kann das Kind aber nichts dafür.

    • loewe_sechzig says:

      sehr gut formuliert, volle Zustimmung!

    • Eltern dürfen kontrollieren (nicht überwachen) was Ihre Kinder sehen. Entweder die Eltern zeigen echtes Interesse und fragen nach wie Tandeki beschreibt (Modell Vertrauen) oder man schaut wirklich – gelegentlich – dem Kind über die Schulter (Modell Kontrolle). Mit einer Überwachung per App ist das eher grusselig.

      Erinnert mich an die Kinderfilter für Computer. Typ Schlangenöl, so wie die Virenscanner und diverse Personalfirewalls. Damit das Kind im Internet nichts anschaut was man nicht okay findet?
      Probleme dabei:

      • Kinder sind immer besser mit Technologie als die vorhergehende Generation.
      • Sie haben mehr Zeit und Ressourcen Massnahmen zu umgehen als Eltern.
      • Wenn Internet nicht zweifelsrei in Ordnung? Dann kein Internet! Und kein Gerät, welches anderweitig ins Internet kann (4G, WLAN…der Nachbarn).

      Erziehung kann man nicht auslagern, weder an Computer noch das iDings.

      • > Wenn Internet nicht zweifelsrei in Ordnung?

        Du fragst ernsthaft, ob alles, was so im Internet ist, zweifelsfrei in Ordnung für Kinder ist??

        > Dann kein Internet! Und kein Gerät, welches anderweitig ins Internet kann (4G, WLAN…der Nachbarn).

        Jau, sehr praxisnah und realistisch. In Zeiten von Homeschooling und wo Internet-Zugriff und -Recherche seitens der Schulen schon verlangt wird sowieso.

    • Klassische Aussage von jemandem, der wohl keine Kinder im relevanten Alter hat, stimmt’s?

  2. Sowas bläht Apps doch nur auf!
    Bitte macht mehr Plugin…
    Modulare Apps

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