WordPress 5.6 veröffentlicht

Das freie Content-Management-System WordPress ist in Version 5.6 erschienen. WordPress ist laut 2018 und 2019 erhobener Zahlen das am weitesten verbreitete System zum Betrieb von Webseiten mit ca. 50 % Anteil an allen Content-Management-Systemen bzw. 32 % Anteil aller Websites. WordPress 5.6 hat den Codenamen Simone, benannt nach der 2003 verstorbenen Jazzpianistin Nina Simone. Laut Changelog habe man neue Blöcke für den Gutenberg-Editor realisiert, dem Teil des „neuen“ WordPress, der von vielen die ich kenne deaktiviert wurde. Ferner unterstützt man nun auch PHP in Version 8 sowie die Authentifikation an der REST API über App-Passwörter.

Zum Jahresabschluss ist auch ein neues Theme an Bord, nämlich Twenty Twenty-One. Twenty Twenty-One ist laut der Entwickler eine leere Leinwand für Ideen, und der Blockeditor sei der beste Pinsel. Das Theme ist für den Blockeditor gebaut und vollgepackt mit brandneuen Blockmustern, die Nutzer nur in den Standardthemes erhalten können. Das komplette Changelog gibt es hier.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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17 Kommentare

  1. Ich habe den Gutenberg-Editor ebenfalls deaktiviert und hoffe, dass man auch in Zukunft ohne ihn arbeiten kann.

    • Automattic sollte Elementor kaufen, voll integrieren und den Blockeditor verbannen

      • NanoPolymer says:

        Ihr habt beide noch nie ein eigenes Design gebaut oder? Zumindest kann ich sonst keinen plausiblen Grund für eine Absage erkennen. Ich finde den Gutenberg Editor wunderbar da ich jetzt nicht mehr diese überladenen CCK installieren muss. Mit einem entsprechenden Plugin kann ich mir weiter Blöcke nach Kundenanforderung erstellen.

        Ich finde Elementor grundlegend auch gut, für mich selber. Reine Endanwender brauchen sich dann auch nicht mit dem Unterbau auseinander zusetzten.

        Spätestens wenn es aber darum geht mit anderen zusammenzuarbeiten oder für Kunden Seiten zu erstellen wo es darum geht Design und Inhalt klar zu trennen meide ich derartige Tools.

        Für alte Projekte bringt Gutenberg extra einen Block mit, da muss man also eigentlich gar nichts deaktivieren.

        • Man kennt sie doch, die Drag‘ n Drop WordPressbaukastenzusammenklicker, das WordPress von Datenmenge größer als die Informationen auf der Seite.

          Von Gutenberg hat man auch nur etwas wenn man keine verbastelten Themes benutzt.

      • Ja genau. Dieses tolle Tool mit seinen Abogebühren gegen 0 Support, welches um ein Element zu erstellen 3-6 Divs / Spans / Html-tags benötigt. /ironie off

        Man muss den Gutenberg nicht mögen, es gibt ja genug andere Lösungen. Aber rein Codetechnisch erzeugt das Ding wesentlich bessere Ergebnisse als der Elementor und zwar in jeder Hinsicht.
        Es hat seinen Grund warum große Themes und Themewerkstätten aktuell dazu übergehen alternative Varianten für den Gutenberg anzubieten (The Gem beispielsweise) oder komplett eigene Themes (wie Elmastudios).
        Auch Tools für Fortgeschrittene wie Oxygen unterstützen Gutenberg und das mit Recht.

  2. Ich war zunächst skeptisch, was Gutenberg angeht und hatte auch Probleme mit der Arbeitsweise. Inzwischen mag ich ihn jedoch bei einigen Projekten sehr gerne, hängt wie so oft vom Anwendungsfall ab. Aber wenn man sich reingefuchst hat, ist das Ding schon recht mächtig und nutzbar.

  3. Dieser Kackblockeditor ist der einzige Grund, wieso ich nach 15 Jahren WordPress zurzeit mit Zola experimentiere. Aber bis ich mit dem Experiment durch bin und den Umstieg endlich vollziehe: Ich habe in WordPress sowohl XMLRPC (zum Bloggen aus Emacs heraus) als auch Markdown (über das Githuber-Plugin) aktiviert. Ich weigere mich, diesen Blockunsinn mitzumachen.

    • Wir nutzen dafür „Classic Editor“.

      • Das Plugin hat Automattic bereits mit seinem Erscheinen als „wird nicht ewig gepflegt“ bezeichnet. Ich würde nicht dauerhaft darauf setzen.

    • NanoPolymer says:

      Läuft das nicht unter dem Thema Headless CMS? Kann WP auch.

      Du hast die Blöcke und die Zielgruppe von WP nicht verstanden. Das mittlerweile jeder darauf setzt ist mir ohnehin nicht klar weil damit teils Aufgaben versucht werden zu lösen wofür eigene spezielle Systeme besser wären.

      Für reine Autoren ist der Blockeditor ein Segen. Wieso haben sich wohl CCK so stark verbreitet. Gutenberg ist ein CCK direkt in WP integriert und hält sich klar an die Trennung von Design und Inhalt was die externen Plugins nicht tun.

      So können Developer den Autoren jetzt neue Möglichkeiten in der Gestaltung geben ohne das die irgendwelche kryptischen Snippets benutzen müssen oder gar auf reines HTML zugreifen. Einzelne Teile können sauber untereinander sortiert werden. Durch die Wrapper um die einzelnen Blöcke entstehen mehr Möglichkeiten in der Designumsetzung. Ich kann jetzt komplexe Themen abbilden und der Autor trägt lediglich die zu verarbeitenden Daten ein.

      Braucht man das nicht nutzt man es nicht. Es aber als Müll, schlecht oder sinnlos zu bezeichnen zeigt für mich das man es nicht verstanden hat.

      Auch hier mal die Frage, schon ein eigenes Design in WP erstellt? Projekte mit oder für anderen in WP realisiert? Für einen allein kann man vieles machen. Spätestens in Kollaboration brauch in einen einfach zu bedienenden Zugang für die Autoren.

      • Es ist nicht Müll, schlecht oder sinnlos, aber für meine Anwendungsfälle (ich schreibe seit über 20 Jahren Dinge ins Internet rein) nicht zu gebrauchen. Ich will einfach nur Gedanken ins Web kippen. Nicht „designen“, nicht „kreieren“, nicht sonstwas – Eingabefeld, Text rein, absenden.

        Und mir scheint WordPress dafür inzwischen die falsche Plattform geworden zu sein.

        • NanoPolymer says:

          Nicht geworden, war es für deinen Fall dann irgendwie schon immer.

          Du musst ja auch viele andere Dinge von WP nicht genutzt haben. Wieso dann mit den Blöcken nicht genauso verfahren.

          • Ich habe nach ein paar Jahren handgeklöppelter Websites beim Bloggen mit WordPress 1.5 angefangen, wenn ich mich nicht irre. Damals war es genau das, was ich auch heute noch bräuchte. Es hat sich aber deutlich von mir wegentwickelt. Und die Blöcke zu ignorieren wird zusehends schwerer, Automattic setzt da schon deutliche Akzente, dass „Leute wie ich“ sich gefälligst umorientieren sollen.

            Schade eigentlich.

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