Napster: „Man merkt, dass Nutzer Apple Music ausprobieren“

Was macht eigentlich Napster? Die haben nach eigenen Angaben die Abonnentenzahl innerhalb eines Jahres auf drei Millionen zahlende Kunden steigern können. „Die vergangenen zwölf Monate waren die bisher schnellste Wachstumsperiode“, sagte Europachef Thorsten Schliesche zur Bekanntgabe der weltweiten Zahlen der Deutschen Presse-Agentur. „Streaming rückt insgesamt viel stärker in den Mittelpunkt.“

Napster Firmenlogo rhapsody

Laut Napster greifen rund 60 Prozent der Kunden mobil auf das Angebot zu. Die Mehrheit nutzt hier dann iPhone und iPad, ebenfalls mit einer Verteilung von rund 60 Prozent. Auch zu Apple Music hat man etwas zu sagen: „Man merkt, dass es den einen oder anderen Kunden gibt, der die kostenlose Probezeit von Apple Music ausprobiert. Wir spüren aber keine Veränderung beim Zustrom neuer Nutzer“.

Die spannende Frage wird natürlich sein, wie viele Nutzer derzeit Apple Music kostenlos ausprobieren und ihren Bezahl-Account bei Spotify, Napster, Deezer und Co noch nicht gekündigt haben. Hier werden die zukünftigen Zahlen eine Ecke spannender, wenn auch Apple Music gegen klingende Münze entlohnt werden will. Bis dahin sollte man aber bei Apple die schnellen Entwicklerstiefel anziehen, denn das Angebot ist in Sachen Benutzung noch verbesserungswürdig.

(via schwaebische zeitung)

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

9 Kommentare

  1. Nutze Napster zu 95% für Hörbücher. Zu dem Preis unschlagbar m.M.n…

  2. hab Apple Music auch einen halben Monat ausprobiert. Aber ich fand die Bedienung unter mit iTunes (Windows) sowas von schlecht und langsam, dass ich mir lieber manchmal Werbung von Spotify anhöre, als den Dienst weiter zu nutzen.
    Kann sein, dass das auf iPhones & Co, besser läuft. Aber nutze ich halt nicht

  3. Werde auch wieder Napster nutzen. Apple Music hat keinen Mehrwert. Weniger Hörspiele und gar keine Hörbücher.

  4. Die Apple Music Bedienung ist wirklich eine Katastrophe, aber hält sich gerade noch so um Rahmen. Man ist in Sachen Usability von Apple anderes gewöhnt. Eigentlich wird es auch irgendwann Zeit, Apple Music und iTunes zusammenzulegen, praktisch Musik-Kauf und Streaming unter einem Dach. Unter Windows und OS X iTunes ist Apple Music viel zu kompliziert, auch das Abspielen von Musik …, unter iOS geht es gerade noch.

    Ich hoffe nur, Apple liest die Nutzer Feedbacks zur Apple Music App.

  5. plantoschka says:

    Klar lesen dir das. Sogar die ganzen Executives wie Schiller lesen regelmässig DaringFireball und andere populäre Blogs. Ja Apple Musik hat noch Macken. Es ist aber noch eine erste Version. Die kuratierten Playlisten sind aus meiner Sicht fantastisch. Ähnliches hab ich weder bei Deezer noch bei Spotify in der Qualität erlebt.

  6. Christoph says:

    Ich bin überzeugter Spotify Nutzer und teste gerade Apple Music. Zwischendurch habe ich Deezer und Wimp getestet, aber die Playlisten taugten nichts.

    Die Playlisten von Apple sind aber noch eine Ecke besser als alle anderen. Deshalb werde ich wohl Spotify kündigen.

    Und die Bedienung ist ja wohl auch nicht so schwer zu lernen. Das muss man bei jedem Anbieter.

  7. Allein schon iTunes ist ein Grund Apple Music nicht zu nutzen.

    und die Playlists fand ich echt nicht so toll. Das hat mich eig am meisten gewundert, da Apple ja schon ewig einen solchen Dienst (Genius bei iTunes) hat.

  8. @xenfo
    Nein, die iOS App von Apple Music ist leider auch nicht besser sondern auch eine absolute Katastrophe was die Bedienung angeht.
    Noch schlechter hätte man die App kaum mit Absicht gestalten können. Für mich einer der Hauptgründe wieso ich Apple Music sicher nicht weiter nutzen werde.