Musik-Streaming: Spotify steht weiter unangefochten an der Spitze

Im Markt für Musikstreaming gibt es zwar etwas Bewegung, laut den aktuellen Zahlen der Marktforscher von MIDiA Research ist Spotify aber weiterhin mit rund 38 % der internationalen Marktanteile führend. Rund 83 Mio. Abonnenten soll die Plattform aktuell versammeln. Mehr als alle anderen Anbieter vermochte es Spotify dabei im ersten Halbjahr 2018 neue Kunden zu gewinnen. So wuchs man um 11,9 %. Insgesamt sollen dabei derzeit weltweit rund 229,5 Mio. Menschen ein Musikstreaming-Abonnement unterhalten. Ende 2017 waren es noch 198,6 Mio. Menschen. MIDiA Research spricht in diesem Bezug von einem gesunden Wachstum für die Branche.

Bis mindestens Mitte 2019 rechnen die Analysten damit, dass dieses Wachstum auch weiterhin anhalten werde. Vor allem in Ländern wie Brasilien, Japan, Mexiko und Russland sei noch Ausbaupotential vorhanden. Nach Spotify ist übrigens Apple Music mit 19 % Marktanteil die zweitstärkste Kraft im Streaming-Markt. 43,5 Mio. Abonnenten versammelt der Dienst von Apple mittlerweile. Zudem konnte man das zweitstärkste Wachstum aller Anbieter erzielen. Auf Platz 3 folgt dann Amazon mit Prime Music bzw. Music Unlimited. Allerdings stagniert dieses Angebot bei 12 % Marktanteil. 27,9 Mio. Abonnenten sind es hier, die sich den Diensten hingeben.

In der obigen Grafik seht ihr dann auch, wie sich andere Anbieter wie Google, Pandora und natürlich auch Deezer schlagen. Für das zweite Halbjahr 2018 rechnet MIDiA Research wie bereits erwähnt weiterhin mit einem gesunden Wachstum. Habt ihr ebenfalls bereits bei einem der Anbieter ein Abonnement abgeschlossen? Und werde ihr dabei bleiben oder frönen einige von euch vielleicht lieber physischen Tonträgern wie CDs und LPs?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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19 Kommentare

  1. Matthias Krause says:

    Für mich ist die Google Play Music noch immer der absolute Favorit.
    Die einfach aufgebaut App und das Würfel Widget für zufällige Wiedergabe nach meinem Geschmack sind ungeschlagen.
    Mit Spotify komme ich nach mehreren anläufen nicht klar und Amazon Music schnallt einfach nicht was mir gefällt.

  2. Nach einigen Jahren bei Play Music, hat mich Google mit YouTube Music von seinem Dienst vertrieben und ich bin zu Spotify gewechselt. Die Mischung von Video und Audio gefällt mir gar nicht und auch sonst fehlen viele Features der Play Music App.

    Ich finde auch die Amazon Music App sehr interessant und optisch viel ansprechender als Spotify, aber leider ist es dort sehr schlecht umgesetzt, neue Musik zu entdecken. Was mir vor allem fehlt ist die Künstler-, bzw Song-Radio-Funktion. Außerdem habe ich bei Amazon schon so einige Lieder/Alben gefunden, die es zwar im Shop zu kaufen gibt, aber nicht in Unlimited enthalten sind. Da bleibe ich dann doch lieber bei Spotify.

  3. Seit 12 Jahren zufriedener Napster Kunde.
    Qualitat, die mich überzeugt hat. Auf multiplen Geräten auch im Offline Download nutzbar, inkl Smartphone und platformunabhängig im Browser.
    Leider sehen das wohl nicht alle so.

  4. Wir hatten lange Deezer, dann eine Weile Napstar (war bei O2 mit drin), zwischendrin auch mal Prime Music (ohne Unlimited). Jetzt sind wir gerade bei Spotify. Die App und das Angebot sind wirklich Welten besser, als bei den anderen, bin bisher wirklich begeistert.

  5. apple music seit fast zwei jahren – jetzt ist es noch besser geworden

    hoffe nur das es irgendwann ebenfalls apps für alles gibt, wie z.b. eine web app oder auch für die playetation

  6. Wir zählen auch zu den 11,9% der Neukunden im ersten Halbjahr 2018.

    Wobei ich Spotify schon vorher 2 Jahre kostenlos genutzt habe, aber sie scheinbar immer noch nicht meinen Geschmack kennen. In meinem Mix der Woche sind dauerhaft irgendwelche Remixe von Klassikern enthalten, die ich durch die Bank weg weiter drücke und trotzdem ist der nächste Mix der Woche wieder voll damit.

  7. Wobei mir bei Spotify auf Android wirklich viele Informationen fehlen. Allen voran die Info, wann ein Song zum ersten Mal released wurde. Wenn man also einen Song hört, kann man meines Wissens in Spotify nicht herausfinden, von wann dieser stammt. Bei Amazon Music kann man beim Aufrufen des zugehörigen Albums wenigstens herausfinden, aus welchem Jahr dieses stammt.

  8. In Wirklichkeit ist der Marktanteil von Spotify und Google Music noch viel größer. Denn Spotify und Google Music kann man auch kostenlos nutzen, was in dieser Statistik nicht berücksichtigt wird. Midia zählt nur Abonnenten von BEZAHLTEN subscriptions.

    Spotify hatte beispielsweise schon vor mehr als 2 Jahren mehr als 100 Millionen monatlich aktive User und geht gerade auf 200 Millionen User zu. Tendenz steigend. Das ist deutlich mehr als die hier vorgestellten Zahlen und 5x mehr als Apple.

    • ich finde die free angebote sind in dieser statistik nicht so relevant, da es ja komisch wäre dienste mit und ohne free angebot zu vergleichen

      • Wenn es um Marktanteile und die Zahl der Nutzer geht und nicht um zahlende Abonnenten, ist das nicht nur relevant, sondern entscheidend.

        Wenn es z.B. um Marktanteile von Messengern geht, kann man ja auch nicht einfach WhatsApp und Telegram ignorieren, nur weil sie kostenlos sind. 😉

  9. Ich finde die grafische Statistik sehr unvorteilhaft gestaltet. Schwer manche Dienste auseinander zu halten .

    LG

  10. Wir nutzen Spotify ebenfalls im Familien Abo für ein paar Euro pro Monat, da passt dann das Preis-/Leistungsverhältnis.

    Zum regulären Preis würde sich Spotify für mich nicht lohnen da ich Musik die mir gefällt sowieso dauerhaft hören möchte, und daher regulär kaufe und wie in meine MP3 Sammlung packe.

  11. Nur Gewinn macht Spotify nicht. Nach Meinung von Analysten wird das auch nicht passieren, solange sie das Kostenlosmodell fahren, denn auch für die Mooches muss Spotify ja Auszahlungen an Künstler machen. 🙂

    Das heißt, dass die Anzahl der zahlenden Kunden schneller steigen müsste als die der Mooches, was es aber natürlich nicht tut.
    Ich geh mal davon aus, dass es damit bald vorbei sein wird- so oder so.

  12. Oberhaupt einer Deezer-Familie und Mitglied einer Spotify-Familie.
    Ich mag Spotify lieber. Bessere App, bessere Verwaltung der Familie.

  13. Auch ich bin , obwohl ich wegen der guten Accessibility ausschließlich iOs-Geräte und meist MacOS (nur wenig Win) nutze , von Apple Music zu Spotify gegangen . Grund: die offne Angebotsstruktur, zum Abspielen kann ich alle mögliche Audio-Hardware über Spotify-Connect nutzen. Schade daß Apple da so zzugeknöpft ist und für Audio-Hardware m. W. nur mit Sonos arbeitet. Klar Airplay 2 geht dann mit vielen Geräten dann muß aber das iOS-Gerät immer als Audioserver laufen. Nein das macht Spotify richtig . Hier knn auch allenfalls Deezer mithalten . Das it für mich der echte mehrwert von Spotify und dafür zahle ich gern. würde auch noch um die 5 euro mehr zahlen pro Monat wenn Spotify endlich lossless Audio mit FLAC oder AAC lossless Streaming anböte.

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