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Mozilla VPN wird in Deutschland und Frankreich starten

Mozilla bietet bereits seit Sommer 2020 in anderen Ländern eine eigene VPN-Lösung an. Jene soll nun bald auch Deutschland (und unsere Nachbarn in Frankreich) erreichen. Wann soll es losgehen? Laut dem Firefox-Entwickler und immer gut informierten Sören Hentzschel startet Mozillas VPN bei uns noch im ersten Quartal 2021.

Mozilla VPN gibt es über Apps mittlerweile für Windows 10, macOS Linux und auch Android und Apple iOS. Aktuell gibt es den Dienst in den USA, Kanada, Großbritannien, Neuseeland, Singapur sowie Malaysia. Mozilla kooperiert für sein VPN-Angebot mit Mullvad aus Schweden. Man setzt auf das WireGuard-Protokoll. Nutzerdaten sollen nicht geloggt werden und es werde laut Mozilla auch nicht, wie bei einigen anderen Anbietern, mit einer externen Analysefirma kooperiert, um Nutzungsprofile zu erstellen.

Für seine VPN-Lösung kann Mozilla mit 280 Servern in über 30 Ländern aufwarten. Bandbreiten-Beschränkungen erlegt man den Nutzern nicht auf und erlaubt die Nutzung auf bis zu 5 Geräten pro Kunde. Die Kosten liegen im Ausland bei 4,99 US-Dollar im Monat – ohne Vertragsbindung. Wär Mozilla VPN da für euch ein interessantes Angebot?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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24 Kommentare

  1. Ja und bald auch wieder einstellen…

  2. Daniel Düsentrieb says:

    Nö, zu teuer. Zahle aktuell 25€ pro Jahr.

    • Dafür zahlst du ja auch mit deinen Daten 🙂

    • Darf ich fragen bei welchem Anbieter? Das man mal einen Vergleich hat. 🙂

      • Das letzte, was man bei VPN-Anbietern vergleichen sollte, ist der Preis.
        Wer über VPN-Nutzung nachdenkt und nicht genau weiß, was ein VPN eigentlich ist bzw. wie ein VPN funktioniert, sollte diesen Artikel aus der Empfehlungs-Ecke von Kuketz lesen: https://www.kuketz-blog.de/empfehlungsecke/#vpn-anbieter

      • Der kleine Muck says:

        Hi Ich habe seinerzeit mir bei Keepsolid eine Lifetime Lizenz über Stacksocial geholt. Da gibt es wieder ein Angebot für 40$.
        Das Tool tut was soll verschlüsselt den Verkehr in mir nicht bekannten WLANs und ich kann mir auch mal ausländische IPs „besorgen“ in dem ich einen Ausgangsserver z.B in den USA auswähle. Gut finde ich die Funktion in der APP, dass ich bekannte Netze definieren kann da ist das VPN dann aus und sonst ist es bei unbekannten Netzen an.

  3. Verstehe nicht ganz, wieso das attraktiv sein soll. Den dahinterliegenden Dienst (mullvad VPN) kann man ja jetzt schon komplett anonym buchen und verwenden.

    Accounts werden da nur über eine Nummer erstellt und zum Aufladen des Kontos kann man Bitcoin verwenden. Damit ist nicht nachverfolgbar, wem ein bestimmter VPN-Account gehört.

    Diese Anonymität fällt ja hier weg.

  4. Sobald es eine max Anzahl an Geräten gibt ist es gleich auch uninteressant, denn wie sollen sie das erkennen ohne dich zu tracken.

  5. Rainer Boess says:

    Operas VPN ist kostenlos. Sehe also keinen Grund für Firefox Geld zu zahlen.

    • Klar, wenn man keinerlei Anforderung an ein VPN hat, dann mag das reichen.
      Hat natürlich auch den eingebauten Nachteil, dass es nur mit dem closed source-Browser Opera funktioniert.

  6. Richard Rosner says:

    Am liebsten wäre mir ja ein VPN ohne Abomodell. Also du zahlst für x GB y € und hast die zur Verfügung bis die alle sind. Ich hatte damals 100 GB für 12 $ bei PrivateTunnel gekauft, die sind bis heute nicht vollständig aufgebraucht. Allerdings bieten die das nicht mehr an, ein anderer vertrauenswürdiger Anbieter mit einem solchen Modell ist mir nicht bekannt.

  7. Sören Hentzschel says:

    @André:

    > Laut dem Firefox-Entwickler

    Ich bin zwar Entwickler, aber ich baue Websites (in einem völlig anderen Bereich). Ich bin kein Firefox-Entwickler.

    • Sören Hentzschel says:

      Oh, Schade. Emojis werden beim Absenden aus den Kommentaren einfach entfernt. Ohne freundliches Gesicht sieht der Kommentar gleich viel trockener aus. 🙂

  8. VPN ist bei uns Zuhause über die Fritzbox realisiert um in fremden WLAN sicher über Zuhause ins Netz zu gehen….. kost nix.

    • ganz andere Baustelle…

    • Ich kapiere die ganze VPN Geschichte ehrlich gesagt immer noch nicht. Vielleicht bin ich einfach dumm.
      Wenn ich also eine Fritzbox habe, was der Fall ist, dann brauche ich gar keinen kostenpflichtigen VPN Anbieter und alle Geräte, die hier Zuhause über die fritzbox ins Netz gehen, laufen dann im VPN?
      Und wenn ich mit dem Smartphone außerhalb der Fritzbox surfe, brauche ich dafür dann schon einen VPN, ist das soweit richtig?

      • Richard Rosner says:

        Man kann die Fritzbox als VPN einrichten, dafür gibt es diverse Anleitungen. Natürlich muss man das auf den Geräten entsprechend einstellen. Notwendig ist nur eine öffentliche IPv4 Adresse für deine Fritzbox, was bei Kabel mit DS-Lite schwierig werden kann (IPv4 ist notwendig, weil du meist in Netzen unterwegs bist, in denen du nicht unbedingt eine IPv6 Adresse bekommst) und du musst zu Hause einen angemessenen Upload haben. Denn dass ist dann unterwegs den maximal möglichen Download

        • Ich zitiere hier mal einen artikel von Heise:
          „Wenn von VPN die Rede ist, ist eigentlich von zwei Varianten ein und derselben Technologie die Rede: Einerseits gibt es sogenannte VPN-Dienste für die Anonymisierung des Datenverkehrs im Internet, kostenpflichtig angeboten von Dienstleistern wie NordVPN oder Cyberghost. Andererseits gibt es aber das „klassische“ VPN, das eine sichere, verschlüsselte Verbindung mit einem Netzwerk herstellt. Es erlaubt dem Rechner, sich auch von unterwegs mit dem Heim- oder Firmennetzwerk zu verbinden. Ganz so, als befände sich der Nutzer an seinem Schreibtisch. “

          Also geht es beim Fritzbox VPN nur darum, von „Außen“ per VPN auf die Fritzbox und das Heimnetz zuzugreifen, nicht aber darum, anonym im Netz zu sufren. Verstehe ich das richtig? ich bin verwirrt.
          Wenn ich also gar nicht von Unterwegs aus auf meine Fritzbox zugreifen will sondern Zuhause bin und möglichst anony surfen möchte, dann benötige ich doch wieder einen (meist) kostenpflichtigen VPN Anbieter, oder?

          • Richard Rosner says:

            Richtig erfasst. Du kannst die Fritzbox nur als VPN nutzen, wenn du damit deine Internetverbindung absichern willst. Anonymität oder eine ausländische IP ist damit natürlich nicht möglich. Und mir ist zumindest auch nicht bekannt, dass man beides miteinander verbinden kann. Zumindest ist mir keine Möglichkeit bekannt, einen VPN Anbieter in der Fritzbox einzustellen

            • Ok, also das Thema ist doch etwas komplexer für normal sterbliche…

              • Nicht wirklich. Der Weg über die Fritzbox ins Heimnetz ist insofern interessant dass du beispielweise im Internet Cafe sitzen kannst und dennoch über die Verbindung „Zuhause“ surfst. Ist etwas sicherer und bietet viele Möglichkeiten. Beispielsweise kannst du auf deine Rechner und NAS Zuhause zugreifen. Internet Traffic mittels Pi-Hole auch unterwegs filtern usw…

  9. Gunar Gürgens says:

    Hab mir letztens erst Surfshark geholt, keine Ahnung ob das jetzt gut oder schlecht ist. Preislich deutlich attraktiver.

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