Mozilla Firefox: Premium-Abo für Zusatzfunktionen ist bereits in Planung

Wie der CEO von Mozilla, Chris Beard, in einem Interview gegenüber t3n mitteilte, wird es über kurz oder lang eine Art Abo-Modell für Premiumfunktionen innerhalb des Firefox Browsers geben, um ein weiteres Geschäftsfeld zur Finanzierung der Entwicklung verzeichnen zu können. Aktuell erwirtschafte das Unternehmen rund 90 Prozent seines Umsatzes allein aus der Suche heraus.

Beim Premium-Angebot könne man sich derzeit vorstellen, gewisse Zusatzfunktionen (alles, was jetzt bereits kostenlos verfügbar ist, soll das auch bleiben) gegen eine Abo-Gebühr zur Verfügung zu stellen. So wie ein integrierter VPN-Service:

Wir haben auch VPN getestet. Wir können feststellen, wenn du in einem öffentlichen WLAN bist und Onlinebanking machen willst und sagen: „Wow, du solltest wirklich VPN benutzen.“ Du kannst dir vorstellen, dass wir eine Lösung anbieten werden, bei der wir allen eine gewisse Menge an freier VPN-Bandbreite geben und dann noch eine Premium-Ebene über ein monatliches Abo anbieten. – Chris Beard

So werde aller Voraussicht nach im Oktober bereits das erste Mal ein Rollout für Funktionen erfolgen, die nur mit Abo zur Verfügung stehen sollen. Um welche Dienste es sich dabei handeln wird ist derzeit noch unklar, hier wollte Mozilla noch nichts genaueres verraten (wobei man ja weiß, dass Mozilla mit Pocket bereits einen auch kostenpflichtig nutzbaren Service im Angebot hat). Ein Abo-Modell ist immer ein zweischneidiges Schwert. Viele Nutzer werden sehr schnell von einer Software abgeschreckt, wenn das Wort Abo mit im selben Satz fällt.

Andererseits kann ich mir durchaus vorstellen, dass der Firefox-Vielnutzer viel eher bereit ist, für Funktionen mit wirklichem Mehrwert auch Geld in die Hand zu nehmen. Hier ist heutzutage immer öfter das Abo das Mittel der Entwickler, da es stete Einnahmen garantiert. Der normale Anwender dürfte sich kaum an dem parallel bestehenden Premium-Angebot stören, wenn er da nicht im Sekundentakt drauf hingewiesen wird und dennoch seinen Browser störungsfrei weiter nutzen kann.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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55 Kommentare

  1. ok, das war’s für mich jetzt dann ein für alle mal mit firefox. ich hoffe, microsoft gibt gas mit dem neuen edge und verkackt es nicht wieder.

    • Dürfen die Entwickler den kein Geld verdienen um sich auch Ernähren zu können?

      • User1: xyz möchte ich nicht nutzen.
        User2: Dürfen sie xyz etwa nicht anbieten?

        Das ist wohl der Inbegriff einer geladenen Frage. 😀

    • Hast du den Artikel überhaupt gelesen oder nur den Titel? Für dich ändert sich nichts, gar nichts! Nur muss das Ganze irgendwie finanziert werden und weil man deine Daten nicht verkaufen will, wie die die du da im Betracht ziehst, versucht man ein paar Premium Dienste zu schalten. Wenn dir die Privatsphäre so wichtig ist, wie viel hast du je an Mozilla gespendet?..

      • Connectivity says:

        Ich hab ab und zu gespendet.

        Doch in letzter Zeit wurden viele Features entfernt.

        Das hat meine Spendenbereitschaft stark vermindert.

        Der Firefox erlebt meiner Meinung eine Rückentwicklung. Bald heisst der wieder Firebird, Phoenix und dann wohl wieder Netscape Navigator, den es glaube mal für 50 DM gab, oder? (Keine Ahnung war da noch ein kleines Baby)

        • Viele Features… eher einige wenige, die von einem Bruchteil der Nutzer überhaupt genutzt wurden.

          Ich bin vor Australis, WebExtensions und Quantum zurück gewechselt und trotzdem mehr als happy mit der Entwicklung.

    • Was ein Troll, auf der einen Seite schreien die Leute immer „zu viel Werbung, zu viel tracking, zu viel paywalls“ auf der anderern Seite ist man aber nicht bereit nur einen Euro zu bezahlen. Wie mich diese Internet = alles, egals was, muss kostenlos sein – sonst ist es scheiße, ankotzt.

      Solange sich die Beiträge in grenzen halten bin ich gerne bereit Projekte wie Mozilla / Firefox zu unterstützten, wenn ich dafür noch Gegenleistungen wie ein schnelles VPN bekomme um so mehr.

      Wie soll die Netz Infratruktur denn funktionieren wenn alles Kostenlos ist und Werbung/Tracking auch komplett unterbunden wird?

    • Ließ den Artikel mal nochmal. Du hast ihn entweder nicht gelesen, oder nicht verstanden.

    • an alle über mir: der firefox wird damit sicherlich nicht besser. man wird sich boch weniger auf die kernkompetenzen des browsers konzentrieren und ihn mit noch mehr (deaktivierten) müll vollballern.

      • sunworker says:

        @mugl

        Das Problem ist wohl in deinem Kopf. Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden, aber Hasskappe auf.

        Wie dir schon andere empfohlen haben, erst lesen, dann verstehen und danach erst kommentieren. Das hilft wirklich.

        Gegen optionale Zusatzfunktionen für Geld spricht absolut nichts. Warum sollte die nicht z.B. VPN anbieten kostenlos und wer mehr Bandbreite braucht zahlt dann halt mehr?

        Das gleiche hat Mozilla ja mit Pocket gemacht. Ich nutze es nicht und habe das Icon entfernt. Fertig. Wo ist da ein Problem? Und wenn sie denken sie würden damit Geld verdienen ist das völlig ok. Firefox hat noch nie irgendwelche kostenpflichtigen Zusatzfunktionen mit Gewalt in angepriesen.

        Ein VPN würde ich natürlich bestimmt niemals über Firefox nutzen, weil dann hänge ich am Browser fest und kann es anders nicht nutzen. Wenn ich dafür zahlen müsste würde ich natürlich einen VPN Dienst wie ExpressVPN oder so nehmen, dann bin ich komplett im VPN, auch mit Outlook oder Thunderbird. Oder Dropbox etc.

        Firefox Quantum ist gut, erweiterbar und schnell. Dazu kann ich erheblich mehr beim Datenschutz einstellen als bei Chrome. Dort kann ich nicht einmal die Startseite definieren bei neuen Tabs, nur beim Start des Browsers.

  2. Kommt ganz auf den Preis an, Sicherheit und Privatsphäre wäre mir was wert. Chrome und Edge fallen deswegen raus, Opera im Prinzip auch. Bleibt ja dann nur noch Itanium (oder so) und Vivaldi, wobei ich letztere noch nie getestet habe.

  3. Ein VPN ist ein Muss, klar. Ob man aber das von Mozilla verwenden und dafür ein Abo bezahlen möchte, wird jeder selbst entscheiden.

    Als Alternative verwende ich ein mit Android-Bordmitteln eingerichtetes VPN zur heimischen Fritzbox. Da ist kein anderer Anbieter im Spiel, und ich kann schnell und sicher auch in öffentlichen WLAN-Netzen surfen.

    Wenn man doch mal ein anderes Land als Ausgangspunkt haben möchte, ist „Orbot“ eine Empfehlung. Als ausgekoppeltes Teil vom Tor-Netzwerk ist diese VPN-App kostenlos, werbefrei und bietet Länder, wie z.B. Island, die man in anderen VPN-Apps nur selten findet.

    • Ein VPN ist in manchen Situationen ein Muss. Bei der Nutzung aus einem sicheren Netzwerk, zum Beispiel Zuhause, kann man in den meisten Fällen auf die Nutzung eines VPN Dienstes verzichten.

  4. Wer sagt denn das die freien VPN Extensions um sich mit einem privaten eigenen VPN zu verbinden dann nicht mehr geht?

  5. Dann doch lieber Opera. Da ist ein kostenloser und unbegrenzter VPN bereits integriert.

  6. Naja Chrome, Chromium und Edge sind bald keine Alternative mehr, da Google mit dem Manifest v3 die Browser-Engine noch mehr einschränkt und zahlreiche Erweiterungen nicht mehr funktionen werden, allen voran Adblocking.
    Solange Mozilla nicht dem Trend von Google folgt und Schnittstellen (Erweiterungen, Plugins) künstlich verschlechtert, die dann nur Premium-Erweiterungen vorbehalten sind, ist es ok. Da es VPN-Lösungen bereits gibt (die fast immer kostenpflichtig sind), wäre das ggf. eine Konkurrenz… oder man greift zum Tor-Browser oder Opera.

  7. Für weitere Premium-Services wie Werbefreiheit & Privacy wie bei Emails, VPN, Pocket würde ich jeden Monat 5€ zahlen. Hätte gerne eine max@mozilla.com Email, Pocket mit Ordner-Funktionen (evernote light), VPN und openVPN Funktionen ohne logs, Add-Blocker sowie ein LOG_IN mit Firefox (wie google & facebook.).

  8. Adblocking geht auch ganz ohne eine extra App, kostenlos und nur mit Bordmitteln ab Android 9 „Pie“. Dazu unter Einstellungen -> Drahtlos & Netzwerke -> Privates DNS eintragen einen DNS-Dienst mit Werbeblocker. Zum Beispiel: dns.adguard.com , und die Werbung ist weg.

    • Adguard würde ich fern bleiben. Besser SecureDNS.eu. Dort wird DoT und DoH mit und ohne Werbeblocker angeboten. DNSCrypt wird auch unterstützt.

      • Danke, das gucke ich mir mal an.

        • Benjamin Wagener says:

          Derartige DNS-AdBlocker von Dritten sind doch auch keine sinnvolle Lösung. Man kann nicht mal eben Seiten die man unterstützen will whitelisten und man kann auch nicht mal eben Elemente zusätzlich blockieren, die der Blocker mit seiner Automatik nicht erkannt hat. Hatte erst letztens, dass ein Overlay-Banner eingeblendet wurde, welches einfach nur grau gefüllt war und in welches aber nur als Hintergrund diente, während die eigentliche Werbegrafik dann flexibel wechselnd eingebunden wurde. Der Scanner hat lediglich die Werbegrafik geblockt, aber das nervige Overlay-Banner in grau blieb.

      • Hm, was mache ich falsch. Hab wie von Helmut beschrieben die Eintellungen geöffnet und bei Hostname ads-dot.securedns.eu eingetragen, jedoch zeigt mir die Seite an, daß ich nicht über securedns surfe.

    • Kann man machen, ist aber eine ganz heiße Kiste weil man in dem Fall potenziell seinen gesamten Internetverkehr über fremde externe Server leitet und daher der Firma Adguard (in dem Beispiel) absolut uneingeschränkt vertrauen muss, und dem Anbieter auch uneingeschränkt vertrauen muss, dass er gegen Hacking und Manipulation seiner Server ausreichend abgesichert ist.

      Mir persönlich ist das deutlich zu riskant, und ich nutze daher nur lokal agierende Filter Lösungen für Werbung.

    • Meistens (Facebook, Instagram, Search, Youtube, Reddit, etc.) lässt sich Werbung auf DNS Level heute nicht mehr entfernen.

      Deshalb ist Firefox mit uBlock Origin ja überhaupt so wichtig.

  9. Hartmut, @Fraggle, Hartmut :-))

    Ruf doch mal so eine werbebelastete Seite auf. Ist die Werbung jetzt verschwunden oder reduziert? Dann hat alles seine Richtigkeit.

    Falls nicht: Hast du den Punkt bei Privates DNS richtig gesetzt und abgespeichert?

    • Werbung bleibt vorhanden. Der Punkt ist gesetzt und Handy neu gestartet. In der Übersichtsseite der Einstellungen steht auch schon privates DNS und dabei der Eintrag ads-dot.securedns.eu

      • Ein Grund könnte sein, dass bei dir ein VPN läuft, oder evtl. eine „Sicherheitssuite“, manchmal auch ein Antivirus. Die biegen häufig die DNS-Anfragen um auf ihr eigenes System, natürlich nur aus „Sicherheitsgründen“. Sollte das so sein, deaktiviere mal das Ganze und versuche es erneut.

        • Es gab einen inaktiven VPN Eintrag, den ich mal gelöscht habe. Vielleicht hab ich zum Testen auch die falsche Seite genutzt. Hast Du eine Empfehlung? Bislang waren alle Seiten gleich. Getestet mit Computerbase und Bild. Gerade bei letzterer hätte ich viel vermutet, aber selbst mit deaktiertem privaten VPN kam nicht viel.

          • Jetzt rede ich mal um den heißen Brei. Es gibt einen bekannten Blog aus dem Haven von Bremen. Hast du darin nicht schon mal gepostet? Wenn alles funktioniert, siehst du beim Lesen der Artikel einen deutlichen Vorher-Nachher Effekt 🙂

            Eigentlich habe ich nun schon alle mir bekannten Maßnahmen und Ideen erklärt. Ich müsste dein Handy sehen können, um zu sagen: Das isses und daran liegt es. So aber ist es ein Blick in die Glaskugel.

            • lol, typischer Fall von den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Somit kann ich aber auch sagen, daß es bei mir nicht funz. Naja, ich schau mal weiter. Danke Dir.

              • @Fraggle:

                Hast du evtl. in deinem Webbrowser den Datenspar-Modus aktiviert? In Chrome heißt das „Lite-Modus“ und bei Opera „Dateneinsparungen“. Falls ja, deaktiviere dieses doch mal versuchsweise, denn dadurch werden die von dir aufgerufen Webseiten samt DNS über die Server der Hersteller geleitet. Deine DNS-Einstellungen im Smartphone sind dem untergeordnet und somit ohne Funktion.

                • Hallo Hartmut, der Lite-Modus ist inaktiv. Ich werde mal schauen, ob ich es in einem Forum gelöst bekomme, ein Blog ist etwas unübersichtlich dafür. Danke Dir für Deine Hilfen.

      • Versuch mal eine der IP-Adressen anzugeben die auf der Seite angegeben sind

  10. Prinzipiell ist es eine sehr gute Idee von Mozilla sich ein zweites Standbein aufzubauen. Sie sind aktuell gefährlich abhängig von den Einnahmen aus der Suche (sprich von Google).
    Allerdings muss so ein Premium Dienst dann auch einen echten Mehrwert bieten, und zu einem moderaten Preis auf den Markt kommen.

    Ich persönlich bin von Firefox aber schon länger weg weil er technisch dem Chrome Browser gegenüber immer noch unterlegen ist. Das hat sich zwar zweit dem letzten großen Update deutlich gebessert, aber manche Webseiten funktionieren leider immer noch sowohl schneller als auch mit mehr Funktionen wenn man den Chrome Browser einsetzt.

    • Benjamin Wagener says:

      Meinst Du die von Google die ihre Seiten extra für andere schlechter machen? Oder spielst jetzt auf Chromecast an? Oder was meinst Du noch? Für Chromecast ist ein Plugin in Entwicklung. Ansonsten gibt es auch „Open With“. Ich komme im Alltag bestens mit dem Firefox zurecht seit dem letzten großen Update und vermisse von Chrome eher nichts, außer eben vielleicht hier und da Chromecast.

      • Unter anderem sind es die Baustellen die Du schon ansprichst.
        Die Google eigenen Dienste, welche ich viel nutze, funktionieren in Chrome deutlich besser als in Firefox. Ob daran nun google durch ihr Webseiten Design „schuld“ ist oder nicht sei mal dahin gestellt. Das interessiert an der Stelle auch eigentlich überhaupt nicht. Die Situation ist so wie sie ist, und entsprechend sollte man seine verwendeten Werkzeuge wähle. Das ist eine rein pragmatische Entscheidung, keine ideologische :).

        Ebenso Chromecast und noch andere Dienste. Dass eine Lösung für Firefox „in Entwicklung“ ist um den Rückstand irgendwann dann mal aufzuholen ist zwar schön, ändert aber nichts an der aktuellen Situation.

        • Benjamin Wagener says:

          „sei mal dahin gestellt“? Das wurde von ehemaligen Google-Mitarbeitern konkret so bestätigt und dann auch von Google selbst und ist jetzt beim Verhalten bzgl. des neuen Edge-Browsers auch schon wieder zu beobachten. Das ist wirklich so. Und ich sehe deine Einstellung weniger pragmatisch, als kurzsichtig opportunistisch. Schon mal überlegt, dass Du damit eine Monopolstellung von Google unterstützt? Was meinst Du was die angesichts dessen was die jetzt immer wieder abziehen, machen werden, wenn sie gar keine ernst zu nehmende Konkurrenz mehr haben?

  11. Ich lese gerne Cashews Blog, deshalb finde ich es schlimm, dass die Leute hier die Werbung und damit die einzige Einnahmequelle blockieren wollt.

    • Ich auch, aber hier gibt es zuviel Werbung und zuviel Tracking. Sobald ich Zeit habe werde ich auch als Unterstützung schauen, was durchgelassen werden kann.

  12. Sehr eigenartig, kommt mir vor, dass der VPN Dienst mit dem Szenario „Banking an WLAN Hotspots“ beworben wird. Online Banking sowie die meisten anderen Seiten sind ohnehin SSL Verschlüsselt und zwar End-to-End. Da spielt es keine Rolle, ob das Netz offen ist oder nicht. Sollte ein Unternehmen wie Mozilla eigentlich wissen…

  13. Man könnte beispielsweise eine neue API Version raus bringen, die AdBlocker unbrauchbar macht. Dann könnte man einen AdBlocker in das Premium Abo aufnehmen.

    • Benjamin Wagener says:

      Man könnte so einiges, würde aber dem Stiftungszweck von Mozilla so ziemlich komplett zuwider laufen. Mozilla ist nicht Google!

  14. David Potato says:

    Also das Wort Abo, schreckt mich zwar sehr ab, jedoch bin ich mit der Umsetzung die da angesprochen wurde einverstanden.
    Grundsätzlich zahle ich nicht gerne ein Abo für Software. Abomodelle sind für mich aus­schließ­lich für Services akzeptabel. Für einen VPN von Mozilla würde ich gerne monatlich zahlen. Auch ein einmaliger Betrag für Zusatzfunktionen, würde ich akzeptieren.
    Tatsächlich klingt ein VPN-Angebot von Mozilla interessant. Mein grösstes Problem, das mich aktuell von VPN-Anbietern fern hält, ist dass ich diesen vertrauen muss. Bei Mozilla handelt es sich einmal um eine Firma, der ich mein Vertrauen geben würde. Ausserdem muss ich meinem Browserhersteller sowieso vertrauen, so dass hier keine „Erweiterung“ meines Vertrauens notwendig ist.

    • sunworker says:

      „Ausserdem muss ich meinem Browserhersteller sowieso vertrauen, so dass hier keine „Erweiterung“ meines Vertrauens notwendig ist.“

      Da ist was dran. Aber du kannst es dann auch nur im Browser nutzen und Thunderbird, Outlook, Dropbox etc läuft dann ohne VPN. Außer FF macht daraus einen richtigen VPN Dienst.

  15. BerndDasBrot says:

    Sofern es darauf hinausläuft, wovon man auch ausgehen kann, dass zusätzliche, kostenpflichtige Dienste angeboten werden, und nicht bisherige Dienste kostenpflichtig werden, gerne doch. Schaue ich mir gerne an und werde Kunde, wenn ich einen Mehrwert für mich erkenne.

  16. Erst schmeißen sie gute, jahrelang erprobte Add-ons raus und begründen das mit Sicherheitsproblemen, um sie als Zusatzleistungen dann im Abo-Programm wieder ein zu fügen. Viele Programmierer haben ihre Add-ons kostenlos entwickelt und zur Verfügung gestellt.
    Außerdem wundern sie sich, dass die Nutzerzahlen immer weiter rückläufig sind, weil man Nutzer vergrault.
    Das VPN wird erst der Anfang sein.
    Ich habe FF seit der ersten offenen Beta genutzt. Habe verschiedene Änderungen mitgemacht, die die Individualisierung bereits eingeschränkt haben, aber seit Version 56 ist Schluss. FF ist nicht mehr der offene individuell anpassbare Browser, der er einmal war. Von der Grundidee ist nichts mehr vorhanden.

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