Montblanc Summit: Smartwatch mit Android Wear 2.0 kommt im Mai

Es gibt einen neuen Player im Bereich der Luxus-Android-Wear-Smartwatches: Montblanc. Das Unternehmen hat mit Montblanc Summit nun seine erste Smartwatch vorgestellt, die dann auch ab Mai verfügbar sein wird. Die Smartwatch verzichtet auf einige Dinge wie GPS, NFC oder LTE, kommt aber natürlich mit Android Wear 2.0 und ist ansonsten technisch auf „typischem“ Smartwatch-Niveau. Der Durchmesser des Gehäuses beträgt 46 mm, die Dicke gibt Montblanc mit 12,5 mm an.

Verpackt ist das Ganze in einem IP68-Gehäuse, es ist also gegen das Eindringen von Wasser und Staub geschützt. Das Display löst 400 x 400 Pixel auf, 1,39 Zoll misst es im Durchmesser. Der 300 mAh-Akku soll genügend Leistung bieten, um „über den Tag“ zu kommen. Funktechnisch bietet die Smartwatch WLAN b/g/n sowie Bluetooth 4.1.

Angaben zum verwendeten SoC macht Montblanc nicht, 512 MB Arbeitsspeicher stehen aber zur Verfügung. Und die üblichen 4 GB Speicher direkt in der Uhr. Außerdem an Bord: Ein Mikrofon, Herzfrequenzmessung, Beschleunigungssensor, Gyroskop, Kompass, Barometer und Umgebungslichtsensor.

890 Dollar wird die Smartwatch kosten, wenn sie im Mai auf den Markt kommt. Sicher nur etwas für Markenliebhaber, technisch ist wohl keine Smartwatch der „Traditionshersteller“ tatsächlich ihren Preis wert. Aber muss sie ja auch gar nicht, wer sich für so ein Modell entscheidet, macht dies meist aus anderen als technischen Gründen. Montblanc Summit gibt es in verschiedenen Farb- und Materialausführungen, so hat man auch bei diesem Modell die Wahl, was zu einem selbst am besten passt.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. 890 € um mit dem verbauten Akku „über den Tag“ zu kommen ist ein geradezu jämmerliches Zeugnis, das sich Montblanc da ausstellt. Eigentlich (eigentlich!!!) sind diese Wearables allesamt noch in einem Übergangszustand. Wie das E-Auto: Nice und unbrauchbar für den Alltag!

  2. Bei Smartphones wird eine Laufzeit von einem Tag akzeptiert und bei Smartwatches nicht? Im übrigen schafft eine Smartwatch mindestens 2 Tage, wenn man sie abends ausschaltet sind auch bis zu 5 oder mehr Tage drin. Man merkt an dem Kommentar das keine Smartwatch benutzt wird. Anscheinend Internetwissen. Bei einer Smartwatch Lange Akkulaufzeiten zu fordern ist derzeit lächerlich.

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