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Mon Dieu: Apple soll in Frankreich 1,1 Mrd. Euro Strafe zahlen

Apple wird bei unseren französischen Nachbarn zur Kasse gebeten: Das US-Unternehmen soll ein Bußgeld von 1,1 Mrd. Euro zahlen. Verhängt hat es die dort zuständige Wettbewerbsbehörde. Als Ursache nennt man Absprachen mit zwei Großhändlern, die den Wettbewerb beeinträchtigt hätten.

Demnach sei erwiesen, dass Apple sich mit den Großhändlern für wettbewerbswidrige Absprachen koordinierte. Betroffen waren diverse Apple iPhone und auch iPad. Nicht nur Apple soll deswegen aber löhnen, auch die Großhändler Tech Data und Ingram Micro werden rangenommen. Im Vergleich zu dem Apple-Bußgeld kommen beide mit jeweils 63 bzw. 76 Mio. Euro aber noch glimpflich davon.

Zu der Untersuchung war es gekommen, weil sich der Apple-Händler eBizcuss beschwert hatte. Apple wiederum hat sich zur verhängten Strafe bisher noch nicht geäußert. In der Vergangenheit wies man die Vorwürfe aber zurück. Jedoch wies man in seinem letzten Quartalsbericht bereits darauf hin, dass es zu einer Strafe in Frankreich kommen könnte, die man wohl einkalkulieren müsse.

Anfang Februar 2020 musste Apple in Frankreich bereits 25 Mio. Euro an Strafe zahlen. In jenem Fall ging es um möglichen „geplanten Produkttod“, also bewusst kurze Lebensdauer von iPhone-Modellen, damit die Kunden gedrängt werden ein neues Modell zu erwerben. Die neue Summe ist mit 1,1 Mrd. Euro aber nun natürlich ungleich höher angesetzt.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Da dies in FR nicht das erste mal für Apple ist kann man nur hoffe das beim 3ten mal auch echt harte Strafen ausgesprochen werden. Das sind aktuell immer noch NUR Peanuts für diese.

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