Mobile Payment: iZettle geht in Deutschland an den Start

Mit iZettle geht nun auch in Deutschland ein Unternehmen an den Start, welches sich dem Mobile Payment verschrieben hat und das auch in den Ländern Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland und Großbritannien mit Erfolg vorantreibt. Die Schweden haben sowohl Vorschusslorbeeren als auch einiges an Risikokapital einsammeln können – Partner wie MasterCard oder American Express sprechen da eine deutliche Sprache. Aber was machen die Jungs überhaupt? iZettle hat einen Mini-Chipkartenleser am Start, der in Kombination mit der dazugehörigen App aus eurem iPhone, iPad oder Androiden einen EMV-geprüften Karten-Terminal macht.

Mit diesem Terminal könnt ihr dann problem- und risikolos Zahlungen entgegen nehmen via EC-Karte, MasterCard oder American Express. In Deutschland hat man als Partner u.a. die Deutsche Telekom gewinnen können. Wenn ihr – egal ob Kleinunternehmer oder Privatperson – Interesse daran habt, direkt bei iZettle am Start zu sein und eure Kunden auf diese Weise zahlen zu lassen, könnt ihr kostenlos einen von 25.000 Kartenlesern erhalten, die iZettle zum Deutschland-Start raus haut.

Natürlich wird größtmöglicher Wert auf Sicherheit gelegt, das Ding ist EMV (Europay, MasterCard and Visa) zertifiziert und weder auf dem Leser noch auf eurem Smartphone/Tablet werden natürlich die Karten-Daten gespeichert. Da iZettle auch ein wirtschaftendes Unternehmen ist und nicht der Verbund der heiligen Samariter, verlangen die natürlich auch ihren Teil für die angebotene Leistung: 2.75 Prozent der Transaktionssumme werden fällig und somit liegt die Gebühr im Bereich dessen, was auch vergleichbare Mobile Payment-Dienste wie Payleven veranschlagen. Klingt jedenfalls einigermaßen spannend und ich kann euch schon mal ankündigen, dass Caschy darüber nachdenkt, sich einen solchen Kartenleser nach seiner Redmond-Tour schicken zu lassen. Spätestens dann würden wir uns auf dem Blog nochmal ausführlich mit iZettle auseinander setzen.

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23 Kommentare

  1. Bezahlen mit Handy: klingt gut.
    Bezahlen mit Handy und Zusatzgerät: klingt nach Megaflop. Ich fummel an der Kasse doch nicht mit Handy + passender App + Zusatzgerät + Kreditkarte rum. Noch kompliziertes geht es ja wohl nicht. Schade.

  2. @Ulrich: Nochmal den Artikel Lesen. Nicht du sollst das dabei haben. Das Gerät soll ein Ersatz sein für die Kartelese Geräte an der Kasse. Du gibst da nur deine Karte hin.

    Und da sehe ich das Problem. In Deutschland kann man eh kaum mit Kreditkarte Zahlen.
    Zudem wird sich sicher kein Geschäft teure iPhones anschaffen für Ihre Kassierer / Bedienungen. Einfach zu Teuer. Apple sollte endlich aufhören und auf NFC setzen. Das steht sowas von in den Startlöchern! Handy auf die Kasse legen. Ok Knopf drücken und fertig!

  3. Das hast du anscheinend nicht ganz verstanden Ulrich 😉 Das Gerät ist nicht dafür gedacht das du damit zahlst, sondern das du damit Zahlungen entgegenimmst. Denke z.B. an den Pizzabooten, oder den Handwerker: Der kann dann direkt an der Haustür Zahlungen entgegennehmen, und du brauchst nicht mehr Bar zahlen bzw. überweisen, sonder kannst das wie im Supermarkt mit deiner EC bzw. Kreditkarte tun 😉

  4. Leider dann doch noch nicht für Privatkunden! (Also wird einem zumindest in der App nicht angeboten – und die E-Mail die man bekommt sagt, dass sie sich melden sobald es für Privatkunden in DE verfügbar sein wird.

  5. Ok, sorry – das kommt vom schnell überfliegen 😉 Sieht für den regelmäßigen professionellen Einsatz aber eher wackelig aus.

  6. Unterschrift auf den Touchscreen machen, na wenn ich da unterschrieben habe werde nicht einmal ich erkennen, dass das meine Unterschrift sein soll 😀

  7. @Nico

    Auch nicht richtig gelesen, oder ? Das Ding ist für Leute, die gelegentlich Zahlungen per Karte entgegen nehmen, bzw einfach die Möglichkeit zusätzlich zu Barkasse haben möchten. Z.B. für den Flohmarkt oder den „Computerschrauber mit Vorort-Service“. Und fürs NFC bezahlen habe ich meine Kreditkarte. Bis bei Apple oder Android da was vernünftiges Richtung NFC kommt, kann man bestimmt schon von Mastercard oder Visa ein Art Aufkleber hinten ans Handy pappen und damit gehts dann vorwärts, ohne das man sich mit irgendwelchen Apps rumschlagen muss.

  8. NFC ist die Zukunft, auch wenn Apple das „nicht will“ – NFC Payment wird bald überall sein – dieser Zettle Flop wird für immer ein Hipster Gadget bleiben

  9. @leosmutter
    Das ist deren Ziel ja aber das jetzt in Deutschland vorhandene Produkt zielt nur auf Geschäftskunden. Zudem habe ich mich auf den Kommentar bezogen und finde nicht, wo ich da geschrieben habe das es _nur_ für Geschäftskunden ist 😉
    Zudem kann Google vernünftiges NFC. Wenn nicht sogar am besten mit Google Wallet. NFC Aufkleber von VISA… Ne da will ich als User lieber ein Knopf haben wo ich Bestätigen kann und auch die Möglichkeit NFC zu deaktivieren. Sonst kann man in der Stadt ja mit Sendern rum laufen und jede KK leeren.

  10. Das Ding ist wir nur für Kleinunternehmer gedacht die sich kein EC-Terminal leisten kann oder will. Denn die bekommt man nur mit knebelverträgen über 3-5 Jahre mit mindestens 50€ im Monat. Das ist doch günstiger für seinen Kassierer einen Ipod zu holen. Ich habe auch schon einige Läden gesehen die ein Ipad-Kassensystem haben, da wäre sowas die logische Erweiterung.

  11. @Nico

    NFC als Handyapp… Aber bitte dann immer mit Pin ab bestimmten Beträgen. Und wenn ich eine Pin eingeben muss (und ja, das möchte ich dann doch gerne jedes Mal machen), dann kann ich auch den VISA-Sticker nehmen. Ich lebe nicht in DE und hier bei mir sind Kreditkarten die gängige Zahlungsart. Mittlerweile auch mit eingebautem NFC-Chip. Allerdings würde ich mich auch freuen wenn Apple, Android und WindowsPhone da mal was nach einem gemeinsamen Standard rausbringen würden.
    Vielleicht probiere ich das GoogleWallet mal aus. Bloss das passenden Handy muss ich mir dann noch suchen. Eigentlich wollte ich das Lumia 920 mal probieren, aber ob das da schon alles klappt mit dem NFC-Payment… Mal schauen.

  12. „iZettle“ – himmel herrgott was für ein bescheuerter Name…. iphone, ipad, ibay, itunes, isuck, iklo, ikeinhirnmehr….

  13. Der N. (@12sekunden) says:

    Ich denke mal, das das eine ordentliche Sicherheitslücke ist.

  14. @ Walter: Sorry, aber Du hast in meinen Augen den Namen nicht wirklich verstanden … warum sollte abgeleitet von „I settle a bill“ dann „iZettle“ keinen Sinn machen??? itranslate noetig?

  15. @Bernie: ich glaube du hast Walter nicht verstanden. Diese iKacke nervt wirklich.
    Ich glaube ich sollte einen Rückenkratzer mit dem Namen iScratchMyAss herausbringen. Ja, der Name macht Sinn, ist aber völlig bescheuert.

  16. Ok, also das Szenario: „Sie können jetzt auch auf dem Flohmarkt mit der Kreditkarte bezahlen.“
    Da hält mir der Verkäufer sein Handy mit einer App unter die Nase, liest meine Kartdendaten aus und ich liefere ihm noch eine digitalisierte Unterschrift oder wahlweise PIN.
    Solange das die Original-zertifizierte App war, ist das hoffentlich kein Sicherheitsproblem.
    Und wenn es eine ist, die dem Original nur sehr ähnlich sieht?

  17. @Tim
    Wenn die halbwegs Ahnung von sowas haben, brennen sie die Zertifizierung in Hard- und Software ein. Einer der drei Komponenten nicht Original? –> keine Zahlung.

    Sicherlich nervt dieser i-Kram langsam, siehe iRights, iZettle ist allerdings für das iPhone gemacht, sprich für den original i-Kram.

  18. @shx:
    Alle drei Komponenten nicht original, sehen aber glaubwürdig aus: Vielleicht auch keine Zahlung, die Daten hat der Betrüger aber.

    Nein nein, die Vorteile von Bargeld überwiegen (vor allem auf dem Flohmarkt) einfach.

  19. Im Moment schiessen Anbieter wie diese aus dem Boden und… es gibt einen Markt. Selbst für uns (Ich arbeite in einer Einzelhandelsfirma mit über 30 Flialen) sind Angebote wie diese interessant. Wenn man bedenkt, dass EC Terminals bei Laufzeiten von 60 Monaten noch bis zu 30€ monatl. kosten, (wobei damit erst einmal nur EC Zahlungen abgedeckelt sind, Kreditkarten benötigen extra Veträge) wir ein bis 2x im Jahr z.b messen haben, wir uns nur dafür Mobile EC Terminals bereit halten mussten, rechne mal nach, inzwischen Iphones und Ipads in der Firma im Betrieb haben, es ist eine tolle Lösung, auch für Handwerker die direkt vor Ort ihre Zahlung abwickeln können, OHNE lange auf unbezahlten Rechnungen zu sitzen 🙂

    Tolle Möglichkeiten die die Technik heute so bietet 🙂

    Lieben Gruss, Eike

  20. Bin ja mal gespannt ob man als Privatperson auch so’n Teil gratis bekommt… Wär schon cool, wenn mir mal wer 15€ schuldet und ich sagen kann „Du kannst mit Karte zahlen“ (-) ;D

  21. Jetzt muss ich hier auch mal meinen Senf dazu abgeben…
    Ich hatte das Glück und war mit in der iZettle Beta und bin davon begeistert!
    Ich bin nebenberuflich Selbstständig und betreibe einen kleinen Roller Derby und Quad Skate Online Shop. Zudem reise ich auch zu Teams, mit dem Auto voller Equipment oder hab einen Stand bei Turnieren etc..
    iPhone / iPad hab ich sowieso und wie hier auch schon erwähnt sind mobile EC Terminals teuer und mit monatlichen Kosten verbunden. Bei iZettle hab ich mein Produktkatalog den man über die Homepage pflegen kann im iPad App und kann überall ohne Probleme und große Kosten Kartenzahlungen annehmen. PayPal Gebühren sind fast genau so hoch, nur mal zum Vergleich.
    Ausreden alá „Ah das wär schon cool aber soviel Bargeld hab ich nicht dabei!“ gibts nicht mehr mit Payleven. 😀

  22. iZettle mein ich xD

  23. Manfred Krüger says:

    Danke für den interessanten Artikel. Irgendwie klingt das aber für mich auch noch nicht gerade ausgereift. ich dachte mir, die Bezahlung würde einfach via Handy funktionieren und vielleicht dann über PayPal abgerechnet werden. Mit einer Kreditkarte erscheint mir das ganze aber noch sehr kompliziert.

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