Minuum Keyboard setzt nun automatische Leerzeichen und bietet multilingualen Support

Kaum eine Drittanbieter-Tastatur für Android hat in der jüngsten Vergangenheit so viel Lob eingeheimst wie Minuum. Die Keyboard-App ist bekannt dafür, lediglich eine Zeile mit Buchstaben anzubieten, bei der es egal ist, wie schluderig man tippt. Am Anfang etwas schräg beäugt, hat sich eine große User- und Fanbase gebildet und die Tastatur wird mit jeder Version zuverlässiger. So bringt auch das neueste Update einige Verbesserungen in der Wortkorrektur mit sich.

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Die neueste Funktion der Minuum Keyboard-Macher nennt sich „smart spacing“. Dieses Feature greift, sobald Ihr beim Tippen aus Versehen die Leertaste nicht richtig trefft – und seien wir ehrlich, das passiert uns allen häufiger, als wir zugeben würden – und setzt den Leerschritt automatisch für Euch. Ein Beispiel aus dem Englischen: aus „ptetyyfreat“ macht Minuum Keyboard automatisch „pretty great“.

Eine weitere Neuerung bei Minuum ist der multilinguale Support. In den Einstellungen von Minuum findet sich die Option „Multi-lang layout“, unter der ihr auswählen könnt, welche Sprachen ihr benötigt. Somit wird das alltägliche Denglisch-Tippen um einiges einfacher.

Zudem bringt Minuum Keyboard auf breiten Wunsch der Community die Thems „flat black“ und „flat white“ wieder zurück, die zuletzt entfernt wurden.

Minuum Keyboard ist sowohl für Android (2,79 €) als auch für iOS (3,99 €) verfügbar. Ich persönlich habe immer wieder mit Minuum herumgespielt, konnte mich auf längere Sicht bislang noch nicht zu 100% damit anfreunden, da das manuelle Korrigieren vieler Wörter mir auf Dauer zu umständlich war. Aber möglicherweise werde ich der App noch eine dritte zweite Chance geben.

(Quelle: Minuum)

Minuum Keyboard + Smart Emoji
Minuum Keyboard + Smart Emoji
Entwickler: Whirlscape
Preis: 3,40 €
  • Minuum Keyboard + Smart Emoji Screenshot
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Minuum - The Little Keyboard for Big Fingers
Minuum - The Little Keyboard for Big Fingers
  • Minuum - The Little Keyboard for Big Fingers Screenshot
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Nerdlicht in einer dieser hippen Startup-Städte vor Anker. Macht was mit Medien... Auch bei den üblichen Kandidaten des sozialen Interwebs auffindbar: Google+, Twitter, Xing, LinkedIn und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

7 Kommentare

  1. Ich habe mich bis jetzt zwei mal eine Woche konsequent damit auseinander gesetzt. Ganz am Anfang. Da war sie unbrauchbar. Mittlerweile hat sie sich deutlich verbessert. Aber von Swiftkey bekommt sie mich noch nicht so ganz weg.

  2. Und wieder eine welche die Internetberechtigung verlangt. Dies ist für mich ein absolutes NoGo, ich will ja für PW-Eingaben nicht jedes mal extra die Tastatur wechseln. Der Download von Wörterbüchern zB kann man auch anders lösen (extra Paket im Store)

  3. Gibts jetzt endlich eine deutsche Tastatur mit Umlauten drauf?

  4. Also quasi eine (sehr) kompakte Tastatur, zum tippen, mit einer guten Fehlererkennung?

    Ich swype jetzt schon seit dem Nexus 4 und kann mir schwer was anderes vorstellen.

  5. Ich bin von stock zu Swiftkey zu inzwischen Swype gekommen. Aber ansehen kann man es sich ja mal.

  6. Für Smartwatches soll sie gut sein aufgrund des kleinen quadratischen Bildschirms (eben sehr wenig Platz). Schon jemand probiert?

  7. Kurz getestet, ist innovativ und hat einen schnellen Support aber auch in der günstigsten Vorstellung einer bestmöglichen Beherrschung dieser Einzeltastentastatur kommt das von der Geschwindigkeit nicht an Swype (Oppo Version, die von GP geht immer noch nicht richtig) heran.
    Die Internetzugriffe sind für Google Analytics und für Mixpanel, mit denen das Nutzerverhalten (natürlich nur in der Absicht die App zu verbessern) an den Hersteller übermittelt wird.
    Werde sie noch etwas testen aber sehr wahrscheinlich bald wieder deinstallieren, auch SwiftKey ist noch schneller.
    Die alten Platzhirsche haben einfach zu viel Vorsprung. Sogar Nuance-Swype immer noch, obwohl das ja seit dem Verkauf an Nuance erkennungsmäßig sogar noch abgebaut hat.