Microsoft übernimmt Peer5, will Live-Videostreaming in Teams verbessern

Für hochwertiges Videostreaming und eine gleichzeitig geringe Belastung der Unternehmensnetzwerke setzt man bei Microsoft unter anderem auf sogenannte Enterprise Content Delivery Networks (eCDN). Bei einem eCDN wird nur der eigentliche Stream mit adaptiver Bitrate über die ISP-Verbindung des Unternehmens bezogen. Die Teilnehmer selbst greifen hierbei dann allerdings nur auf den lokalen eCDN-Server zu.

Für Microsoft Teams sollen nun die eCDN-Kapazitäten erhöht werden, weshalb man sich entschieden hat, Peer5 als Anbieter einer WebRTC-basierten eCDN-Lösung ins Boot zu holen. Die Mesh-Netzwerke von Peer5 sollen selbstbalancierend sein und automatisch  skalieren, wenn die Anzahl der Zuschauer steigt. An der bestehenden Netzwerkinfrastruktur muss nichts geändert werden und auch beim Benutzer bedarf es keiner Installation. Bisherige Peer5-Kunden können laut Microsoft weiterhin die bestehenden Dienste des Unternehmens nutzen. Zudem werde Microsoft natürlich auch weiterhin eCDN-Lösungen von Microsoft-zertifizierten Partnern unterstützen.

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