Microsoft To Do für Android erhält neue Optionen

Microsoft bietet mit To Do auch eine App für To-Do-Listen an. Der Android-App hat man da eine handvoll Neuerungen spendiert. Neue Personalisierungsoptionen hat man für die Widgets in petto. Es lassen sich nun beispielsweise Transparenz und Schriftgröße der Aufgaben festlegen.

Weitere Optionen bietet man auch für Aufgabendetails (wie Fälligkeitsdaten, Erinnerungen, Wiederholung usw.) und die Anzeige abgeschlossener Aufgaben. Ihr habt da also die Wahl, ob da nur das (für euch) nötigste eingeblendet wird, oder ihr aber auch zahlreiche Details auf einen Blick einsehen wollt.

Für Notizen hat man außerdem eine Rich-Text-Implementierung integriert. Diese finden sich in der Detailansicht einer Aufgabe. Da lässt sich Text hinzufügen und über die untere Menüleiste auch mit folgenden Formatierungen versehen:

Formatierungsoptionen

  • Überschrift, Zwischenüberschrift, Textkörper
  • Fett, kursiv, unterstrichen
  • Aufzählung/nummerierte Liste
  • Links

Ihr legt in Microsoft To Do oftmals Listen zum Beispiel eine Einkaufsliste an? Dann könntet ihr von den neuen Autovorschlägen profitieren. Anhand von historischen Daten kennt Microsoft da eure Artikelvorlieben und schlägt diese entsprechend beim Verfassen der Einkaufsliste vor. Ein einfaches Antippen der intelligenten Vorschläge genügt und spart Zeit. Diese Funktion ist in allen Listen vorhanden (via Listeneinstellungen), aber für Lebensmittellisten ist sie standardmäßig eingeschaltet und andernfalls ausgeschaltet.

Für Marvel-Fans hat man als Easter Egg übrigens auch das Theme „She-Hulk“ implementiert – auch für andere Plattformen.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Microsoft soll besser erstmal die simple Auflistung von Aufgaben vernünftig (=übersichtlich) gruppieren/sortieren/filtern. Besonders in „dynamisch“ angezeigten Listen (z.B. „Geplant“, „Alle“, u.ä.) sehe ich mittlerweile hunderte Aufgaben aus diversen „Original“-Listen wild zusammengemixt – als immer schlimmer werdendes Resultat weil ich da irgendwann keinen schnellen Überblick mehr bekam durch die fehlende Gruppierbarkeit jeweils nach Ursprungsliste. UX und GUI sind echt immer noch katastrophal, obwohl es wie damals bei Wunderlist doch so einfach umzusetzen wäre !

    • Blacky Forest says:

      Hut ab, das Durchhaltevermögen hatte ich nicht. Habe zwei Wochen versucht ToDo zu verwenden, nachdem Wunderlist abgeschaltet wurde, dann habe ich mir was anderes gesucht. Als hätte man sich zwei Beine abgesägt…

  2. Und die Push-Nachrichten Synchonisation zwischen Android Geräten fehlt immer noch was bei Wunderlist ohne Probleme ging. Sogar die überteuerte ToDoIst App oder unübersichtliche Google ToDo App kann es

  3. Eine vernünftige Integration in den Google Assitant wäre wünschenswert. Bei mir lande ich immer bei dem Google eigenen Werkzeug…

  4. Patrick Semmler says:

    Was bringen RichText-Notizen, wenn diese in der Desktop-App nicht angezeigt werden? Solche Features sollten dann auch auf allen Platformen zur Verfügung stehen. Auch die Webapp kann keine RichText-Formatierungen in den Notizen.

  5. Sowas entsteht durch die tolle neue agile Software-Entwicklung heutzutage…. Statt sich mal hinzusetzen, vernünftig bis zum Ende zu überlegen, was ein Tool alles können soll, und dass dann erstmal alles in Ruhe und komplett umzusetzen, schmeißt man alle 2 Wochen unwesentliche oder unfertige Zusatzfunktiönchen heraus, als Appetizer an die Anwender und als Hinweis, dass man man nicht komplett untätig ist. Am Ende haben wir insgesamt sogar längere Entwicklungszeiten als früher, bis eine Software endlich alles beherrscht was nötig ist.

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