Microsoft Teams mit 145 Millionen Nutzer am Tag

Über ein Jahr ist es nun her, seitdem das normale Leben zum Erliegen kam und die Pandemie die Welt begann, in Atem zu halten. Reisen wurden gestoppt, Mitarbeiter wurden aus ihren Büros ins Homeoffice geschickt und der Arbeitsalltag änderte sich für viele Menschen damit komplett. Persönliche Kontakte gibt es oft nur noch sporadisch und fast alles Berufliche passiert nun virtuell. Durch diese Umstellung hat der eine oder andere Manager nun auch festgestellt, dass es nicht immer sinnvoll ist, für ein vierstündiges Meeting um die halbe Weltkugel zu fliegen. Tools für virtuelle Meetings erleben nach wie vor einen massiven Schub.

Dazu gehört auch Microsoft Teams. Hat man zu Beginn der Pandemie noch einen relativ schmalen Nutzerkreis von 32 Millionen täglichen Nutzern gezählt, landet man nun bei stolzen 145 Millionen am Tag. Im Oktober waren es noch 115 Millionen, der rasante Anstieg geht also weiter und jeder dieser Nutzer wird Tag für Tag auch feststellen, dass Microsoft noch eine Menge Arbeit in Teams stecken muss und da hat man schon viel geändert.

Mal abwarten, wie die Reise weiter geht und was passiert, wenn die Pandemie hoffentlich doch irgendwann ein Ende findet.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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32 Kommentare

  1. joshuabeny1999 says:

    In meiner Firma wird Teams bleiben. Nutzen es nebst Videocalls und Chat auch als Kommunikationszentrale und Intranet-Ersatz. Selbst die Telefonanlage ist an Teams angebunden und alle Anrufe von aussen kommen bei Teams an. So wird auch keine wietere Voip-App benötigt. Ich nutze Teams gerne.

    • Nur innerhalb der Firma ganz nett. Aber es würde sich – auch in Coronazeiten – besser verbreiten, wenn Teams auf dem PC auch für Privatanwender kostenlos wäre, so wie z.B. Zoom, Skype usw.

      Leider sind bei Teams nur die mobilen Apps kostenlos. Die Desktop-Version verweigert sich Privatnutzern. Man solle gefälligst Skype nutzen.

      So wird das nix. Dann halt nicht. Nehmen die Leute eben andere Lösungen wie z.B. Zoom oder Telegram.

  2. Oliver Müller says:

    Für mich wäre es ein sofortiger Kündigungsgrund, sollte mein Arbeitgeber Teams einführen.

    • Warum denn das? Microsoft Teams ist eine wirklich gute Software, die bei uns auch einiges erleichtert.

      • Martin Meier says:

        stimme dir zu

      • Oliver Müller says:

        Weil freie, dezentrale und selber hostbare Lösungen immer vorzuziehen sind.

        • Große Firmen wie Siemens, VW etc. brauchen starke und zuverlässige Partner, das sind nun mal Microsoft und SAP. Es gibt noch einiges zu verbessern an Teams, aber auch bei uns ist das mittlerweile der Standard geworden und im sowieso vorhandenen MS Office License Paket der Firma enthalten.

    • Peter Brülls says:

      We have a badass over here.

    • Was nutzt Ihr dann stattdessen?

    • Welcher Anbieter gefällt dir denn soviel besser, dass du so herabwürdigend gegenüber Teams eingestellt bist?

      • Nooblucker says:

        Z. B. Cisco Jabber mit einem Communication Manager im Backend wenn man seine Daten noch lokal behalten möchte. Microsoft macht dann doch viele Analysen über den Teams Client. Siehe auch die neuen Viva Komponenten…

      • Oliver Müller says:

        Es geht nicht um den Anbieter, sondern um die Software. Das muss also nicht ein einziger Anbieter sein, sinnvollerweise verteilt man die Dienste.

        • nooblucker says:

          Aber doch nicht Voice / IM / Presence und Meetings, das macht schon sinn das in einer App zu vereinen. Bei E-Mail kann man wieder reden und was MS mit Viva macht ist auch zuviel des guten – aber manche Sachen gehören einfach zusammen.

    • Mit der Einstellung bist du sicher schon weit am Arbeitsmarkt gekommen.

    • Viel Erfolg bei der Jobsuche. Alle Firmen die ich kenne, und das sind einige, die nutzen Teams.
      Nur in den Schulen wird sinnloser Weise immernoch ein Grund Gesuch warum das schlecht sein soll. Unsere Kinder müssen ja auch nicht auf die reale Welt vorbereitet werden.
      Generell mochte ich Microsoft nie so wirklich, aber Teams erleichtert die Arbeit massiv.

  3. Man hat ja keine Wahl beruflich… Privat würde ich es mir nie antun, zu verschachtelt die Funktionen. Intuitiv und Einfach geht anders

    • Die Kernfunktionen Chat, Videocall, Anrufe und Einladungen sind doch selbsterklärend. Und in Zusammenspiel mit Outlook ist das erstellen von Konferenzen mit Teams so leicht, einfacher geht’s wirklich nicht mehr. Ein Klick und alle Teilnehmer haben einen Einladungslink den sie nur noch anklicken müssen.

  4. Ich darf mich auch mit Teams rumschlagen, dank dem Mutterkonzern wurden wir damit inzwischen auch beglückt. Schön und benutzerfreundlich sieht anders aus…

    • Zum Glück ist ja die persönliche Wahrnehmung mehr als subjektiv. Bei uns im Unternehmen ist die Zufriedenheit mit Teams höher als by Skype for B. und die Leute sind wirklich aus dem Häuschen.

      Mit all den neuen Features ist aber der Client etwas langsamer geworden. Microsoft hat aber ja bereits eine Besserung in näher Zukunft versprochen.

  5. Wir meiden Teams wo es nur geht und nutzen lieber Pragli. Je informeller und direkter die Kommunikation wirkt, desto besser.

  6. Nooblucker says:

    Der Großteil der Arbeitswelt spielt sich immernoch vor Ort ab, ich hab noch keinen am Band bei BMW mit Teams arbeiten sehen oder die Kassiererin im REWE. Es ist nicht jeder im Büro und sitze am PC.

    • Verschobene Vorstellung darüber wo sich der größte Teil der Arbeitskräfte im Land aufhalten?
      Bei mir sind weltweit knapp 100.000 Mitarbeiter im Home-Office. Allein in Deutschland und 20.000. okay ist halt eine IT -Bude 😀

  7. hirschheissich says:

    hoffentlich verschwinden sie als erstes aus den Schulen. Und wenn Microsoft die europäischen Gesetze aktzeptieren will, sollen se es eben bleiben lassen.
    Wird Zeit das mir uns selbständiger aufstellen…. Eu/Deutschland mit eigen entwickelten Programmen/Services

    https://www.kuketz-blog.de/ms-teams-an-schulen-duldung-laeuft-bald-aus-fehlende-datenschutzkonformitaet/

    • hischheissich says:

      ….Und wenn Microsoft die europäischen Gesetze „NICHT“ akzeptieren will

    • Die Gesetze werden eingehalten, ansonsten wäre das Toll gerade bei den größeren Unternehmen nicht du beliebt. Oder glaubst du die ganzen Rechtsabteilungen haben das Übersehen?

      Das Europa etwas bräuchte um eine Alternative zu bieten mag wohl so sein. Aber vielleicht ist es auch nicht schlecht wenn sich jeder auf seine Stärken besinnt.

    • Teams haben wir in der Firma schon vor der Pandemie als Standard für die Kommunikation genutzt. Bin seit Anfang an sehr zufrieden damit.

  8. Kein Wunder dass die Teilnehmerzahl steigt. Alle die vorher Skype verwendet haben, müssen irgendwohin wechseln. Am 31.07.21 wird Skype for Business abgeschaltet. Eine Alternative ist halt Microsoft Teams.

  9. Da mein AG so oder so Großabnehmer bei Microsoft war, haben wir Teams gleich von Anfang an eingeführt. Die Leute hatten dann sehr viel gemeckert, weil es ja noch nicht „alle“ Funktionen von Skype For B. hatte… Dazu haben wir Nfon als Anbieter mit ins Boot geholt. Die Leute können jetzt über Teams An und Raustelefonieren. Extrakosten für die „Telefone“ haben wir auch eingespart ✔

    Aktuell ist die Zufriedenheit so hoch wie nie zuvor.

  10. Was Microsoft bei einem Thema wie mobile (Smartphones/Tablets) komplett verpasst hatte, haben sie halt bei Teams richtig gemacht. Die Karte aggressiv zu spielen ihre bestehenden Kunden (hier Office) ihre neue Lösung zu einem sehr günstigen Preis zu bundeln.

    Wenn man eh in der MS-Welt (Office, OneDrive, Azure) lebt und mit Outlook arbeitet und all die fancy Drittanbieterdienste durch die Corporate IT geblockt werden ist es am einfachsten Teams dazu zu nehmen.

    Mal abgesehen davon, dass man es MS eben auch zutraut ein Unternehmen mit mehr als 100k Mitarbeitern als Kunden zu betreuen. Das wird halt auch nicht jedem Start-Up Videocall Dienst zugetraut.

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