Microsoft streicht Stellen

Nahezu in der kompletten Tech-Branche gibt es derzeit Einstellung-Stopps oder gar Entlassungen. Intel, Snap, TikTok und viele weitere finden sich darunter. Nun auch Microsoft. Das Unternehmen soll laut Berichten Entlassungen vorgenommen haben, laut Schätzungen sind wohl unter 1.000 Stellen betroffen, die Microsoft einsparen möchte. Microsoft bestätigt keine Zahlen. „Wie alle Unternehmen bewerten wir regelmäßig unsere Geschäftsprioritäten und nehmen entsprechende strukturelle Anpassungen vor. Wir werden auch im kommenden Jahr in unser Geschäft investieren und in wichtigen Wachstumsbereichen einstellen.“ Microsoft nimmt dabei Restrukturierungen in mehreren Teams weltweit vor, teilweise hat es – wenn man bei Twitter schaut – auch echte Veteranen des Unternehmens getroffen. Sicherlich ein normaler Prozess bei Unternehmen, vielleicht auch in den jetzigen Zeiten – dennoch fühlt es sich seltsam bei einem Unternehmen an, welches gerade rund 70 Milliarden US-Dollar für eine Übernahme loswerden möchte.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Amerikanische Firma… aber keine Sorge, niemand ist da auf Hartz4 angewiesen, da gibt es sehr großzügige Abfindungen.

    • Stimme zu – definitiv ein bekanntes Muster bei US-Firmen. „Frisches Blut“ gehört da zu einer als gesund interpretierten Kultur.

  2. Ich finde solche Einsparungsrunde interessant. Vor kurzem las ich eine Meldung, dass Orcale – so quasi im Vorrübergehen fast die 2/3 der Marketingabteilung – vor die Tür gesetzt hat. Was passiert dann mit deren Arbeit. War das nur Bullshitbingo?
    Ich hab mal das „Vergnügen“ in einem Unternehmen zu arbeiten, dass dann in US-Hände geriet. Sobald der Umsatz einen bestimmten Wert unterschritt gab es Entlassung, obwohl weder der Gewinn drastisch einbrach noch die Liquidität gefährdet war. Projekt wurden zusammengestrichen. Als es dann wieder besser lief, kamen neue MitarbeiterInnen. Die mußten erstmal eingelernt werden. Die Projekte wurden wieder neu gestartet. Da aber neue MAs beteiligt waren, wurde wieder nachjustiert. Und kaum lief das Projekt wieder einigermassen, gab es einen Umsatzrückgang und das Spiel begann von vorne.

  3. Die Jungs und Mädels der Qualitätskontrolle waren bestimmt die Ersten die gehen durften.

    • Der Bereich ist ja auch in der heutigen Zeit komplett unnötig geworden. Wir akzeptieren ja eh fast jeden Scheiß, der uns aufgetischt wird. EA fährt ja damit zum Beispeil grandios….gegen die Wand.

  4. Schlecht gewirtschaftet!

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