Microsoft: OneDrives neue Kleider

onedrive

Seit einiger Zeit arbeitet Microsoft verstärkt an dem Erscheinungsbild der OneDrive-Apps – angefangen auf der Windows Phone-Plattform ging die Reise über eine optisch aufgefrischte Android-Version und das smarte Device an Euren Handgelenken bis hin zur unlängst erschienen aktualisierten iOS-Variante.

Mittlerweile wirkt keine Version mehr wie ein billiger Abklatsch oder eine halbherzige Adaption der jeweils anderen mobilen Plattform – man erkennt eine einheitliche Handschrift. Was jetzt noch fehlt, ist das Redesign von OneDrives webbasierter Oberfläche – aber gesagt, getan: Microsoft nimmt Pinsel und Farbe zur Hand und wirft auch hier einen Kessel Buntes in die Manege:

Anstatt nur mit ein wenig Farbe um sich zu werfen und die ein oder andere Schriftart zu ändern, um das Ganze dann als neue Benutzererfahrung zu verkaufen, hat man sich in Redmond offensichtlich Gedanken über die Vereinheitlichung von OneDrive zwischen den einzelnen Plattformen gemacht. Zunächst einmal wurde alles an einem Vier-Pixel-Raster orientiert, was schon einmal den „Tatbestand“ des flexiblen Layouts ermöglicht, zeitgleich aber die UI nicht reingequetscht wirken lässt. Anhand dieses Layouts hat man dann Dialogfelder, Schaltflächen, den Navigationsbereich und die Listenansicht angepasst und sich weiterführende Gedanken gemacht, auf welchen Endgeräten das neue Layout denn wie aussieht.

2014devices

Die Vielfältigkeit von Geräten bzw. deren Bildschirmgrössen war übrigens wie die Typographie ein Punkt, um den man lange beraten hat – sind die Anzahl der Grundgeräte nun vom Smartphone bis zum iMac & Co. in sechs Kategorien (Klein bis XXX-Large) eingeteilt, hat man sich auch bei dem einheitlichen Font „Segoe“ und der ganzen Font Family auf den einheitlichen Online-Font des Microsoft-Universums festgelegt – Windows 10 wirft hier auch optisch bereits seinen Schatten.

Dazu gibt es noch einen kleinen Farbklecks auf Basis der bekannten Kombination #234fa2 und eine Anpassung der komplementären Graustufen mit ein paar mehr oder weniger deutlich sichtbaren Akzenten – und damit wäre das Redesign von OneDrive im Web an dieser Stelle abgeschlossen. Das Ganze wird in den nächsten an Nutzer Tagen ausgerollt, OneDrive for Business User werden bis zum Ende des Jahres die neue Optik verpasst bekommen.

(via OneDrive Blog)

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Digital Native, der trotzdem gerne das Mittelalter erlebt hätte und chronischer Device-Switcher. Multimediafreak. England-Fan. Freier Autor & Tech Blogger. Hobbyphilosoph. Musik-Enthusiast. Querdenker. Zyniker. Hoffnungsvoller Idealist. Gladbacher Borusse und hauptberuflicher IT-Consultant.

5 Kommentare

  1. Und wann kommt die Fetch-Funktion zurück? 🙂

  2. Also ich komme beim Nachzählen auf SIEBEN Kategorien (Klein bis XXXX-Large)

  3. @Martin – wenn Du Dir die Oberkategorien auf dem Bild im Artikel anschaust, sollten es sechs sein (Small, Medium, Large, X-Large, XX-Large und XXX-Large)…

  4. @Oliver sorry, ich sehe aber rechts unten noch eine siebte (27″) XXXX-Large

  5. @Martin – Recht hast Du (war wohl zu früh am Morgen!), wobei Microsoft im eigenen Blog auch nur von sechs Kategorien spricht…