Microsoft OneDrive: Windows-Version liegt nun auch in 64-Bit vor

OneDrive ist ein beliebter Onlinespeicher. Liegt einfach daran, dass man – wenn man sich denn ein Paket mit Office gönnt – satte 1 TB zur Verfügung hat. Das ist schon ein gutes Angebot, ich selbst scheitere allerdings immer daran, dass ich den Client nicht gut finde (wie auch den von Google Drive) – des Weiteren habe ich das Gefühl, dass OneDrive nicht der schnellste Onlinespeicher ist. Doch es soll hier nicht um meine Befindlichkeiten gehen, sondern um die Tatsache, dass es OneDrive für Windows nun auch in einer 64-Bit-Version gibt. Klingt komisch, denn vermutlich haben in Zwischenzeit viele damit gerechnet, eben jenen zu nutzen. Nö – ist erst ab der 21.150.0725.0001 in 64-Bit. Solltet ihr also mal durchchecken. Eine native App für Apple-Chips und ARM64 dürfte irgendwann auch sicher erscheinen. Da vermutlich viele von euch bereits auf ein Windows 10 / Windows 11 mit 64-Bit setzen: Der Client sollte sich selbständig auf diese Version aktualisieren.

In diesem Artikel sind Partner-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

17 Kommentare

  1. Herzlichen Glückwunsch, Microsoft ist im Jahr 2013 angekommen

    • Als Mac und Linux User für mich unverständlich, wie sich dieses Unternehmen so lange am Markt halten kann. In der Arbeit haben wir Win10 Laptops und es ist die Hölle. (Geschwindigkeit, Stabilität, Menü-Layout…)

      • Professionelle Geräte anschaffen sollte helfen. Mit den 300 Euro Dingern im Angebot macht Windows tatsächlich keinen Spaß (und Linux im Übrigen auch nicht).

        • Screensaver says:

          Es hat seine Gründe, wieso kaum jemand vom Mac wieder zurück zu Windows will.
          Da liegen in Sachen Qualität und Zuverlässigkeit einfach Welten dazwischen.

          • ich war langjähriger Windows User und habe mir irgendwann einen iMac gegönnt… und ich wollte ihn wirklich mögen, aber ich habe einfach nicht gesehen, warum alle so scharf darauf sind, mit MacOS zu arbeiten… nach einem Jahr bin ich wieder zu einem Windows-PC zurück gekehrt, ich fühle mich da einfach wohler, mit MacOS habe ich mich einfach nicht anfreunden können

            • Glaube mir mein Lieber, ein richtig gut eingerichteter Mac ist viel angenehmer zum Arbeiten als ein richtig gut eingerichteter Windows-PC (ich kenne beide Welten)! Problem ist eher, dass die meisten Leute glauben, ein Mac wäre bereits ohne dass man viel Aufwand reinsteckt besser zu benutzen als die Windows-PCs, die sie schon seit X Jahren nutzen, die sie gewohnt sind, und die natürlich entsprechend eingerichtet sind.

              Damit ein Mac richtig gut wird, muss man meines Erachtens einen Bogen um den Finder machen und sich hier eine bessere Software suchen (in meinem Fall Path Finder, denn der Finder ist ähnlich schlecht wie der Windows Explorer). Richtig gut wird ein Mac dann durch Werkzeuge wie BetterTouchTool, Little Snitch, Typinator, BetterZip, Iina, Adguard Pro, Jedit Ω, BlueHarvest, Disk Arbitrator, iRamDisk, Mountain Duck, PDF Shrink, TextSniper, TouchSwitcher, Tunnelblick, Better Rename, BusyCal/Contacts, Handbrake, OmniGraffle, PCalc, PlistEdit Pro, TaskPaper und wie sie alle heißen.

              Wenn du dich da nicht einfuchsen willst und Tools wie BetterTouchTool nicht umfänglich konfigurieren, dann lass wirklich lieber die Finger vom Mac! Die obige Auflistung sind natürlich nur ein paar Werkzeuge, die ich einsetze – für dich kann es ganz andere Software sein, denn die Welt ist groß 😉
              Meines Erachtens ist auf dem Mac sogar MS Office sehr viel angenehmer zu verwenden als unter Windows (und es telefoniert auch nicht einmal nach Hause, wenn du willst – Little Snitch sei Dank!)

              Ich arbeite nunmehr seit rund 11 Jahren mit freiwillig privat finanzierten Macintoshs zwischen lauter Windows-Anwendern, und rate mal wer gerufen wird, wenn es wieder Probleme gibt – und vor allem: wer denen dann „aus der Patsche“ hilft. Ich muss allerdings zugeben, die sind alle nicht ganz so Computer-affin wie ich …

              Ich persönlich bezweifle, dass DU dir deinen Macintosh wirklich ZU EIGEN gemacht hast. Denn das muss man WOLLEN, wirklich WOLLEN! Dann wird der auch gut.

              • „You are holding it wrong!“
                Herrlich.

                • Was hat das mit „You are holding it wrong“ zu tun? Du kannst gerne auch einen nackten Macintosh mit einem nackten Windows-System vergleichen. Dann schneidet der Macintosh aber ganz entscheidend besser ab, denn er liefert sowohl mehr als auch die bessere Software mit (viele im Web zu findende Reviews bestätigen dies).

                  Für mich wäre das allerdings nichts, denn ich habe dann doch noch weitergehende Anforderung an mein Arbeitssystem. Mein Punkt war auch, dass man ein langjährig hergerichtetes Windows-System nicht mit einem mal eben angeschafften Macintosh vergleichen kann. Da muss man ebenfalls Aufwand reinstecken, wie man das über viele Jahre sicher auch mit seinem Windows-System gemacht hat, zumindest wenn man eine wirklich an seine Arbeitsweise angepasste Workstation haben will.

                  Und da ich beide Systeme nutze, kann ich dir sagen: Der Macintosh ist hier klar besser (schon out-of-the-Box bietet er das bessere Workstation Feeling)! An meinem System muss die IT-Abteilung auch nicht andauernd herumdoktorn, wie das an den Windows-Systemen der Kollegen der Fall ist (auch das kann man vielfach im Netz finden, bspw. unter Erfahrungen mit Macintosh-Einsatz bei IBM).

                  Aber was soll man auch mit jemandem diskutieren, der außer „You are holding it wrong“ nichts beizutragen hat. Verschwendete Lebenszeit, denn im Grunde ist es mir ja auch komplett wurscht, an was für Maschinen ihr eure Lebens-Arbeitszeit verbringt. Für den durchschnittlichen Deutschen ist ja ohnehin Geiz geil – und der Computer kann gar nicht billig genug sein, im Gegensatz zum Auto, mit dem man seinem Nachbarn beweisen muss, was für ein toller Hecht man ist. Wie armseelig das ist, kann jeder selbst beurteilen.

      • Als Linux (90%) und Mac (9%) User und Softwareentwickler denke ich, dass das daran liegt, dass Microsoft einfach die bessere Software macht. Als ich zu 100% auf Windows 7 war, hatte ich nie Probleme.
        Linux und Mac sind dagegen nicht stabil (beide), nicht benutzerfreundlich (Linux) und es mangelt an Software (beide) für die breite Masse.
        Ich nutze zwar fast ausschließlich Linux und Mac, weil ich sie für meine Arbeit brauche und mit ständigen Problemen umgehen kann, ich werde sie aber nie einem „normalen“ Benutzer empfehlen. Ok, den Mac vielleicht schon, wenn man einen Laptop nur fürs Surfen braucht.

      • Wo kann ich den das Linux kaufen? Ich finde es amüsant, dass von Linux geredet wird, aber nur die wenigsten mit Linux arbeiten, sondern mit einer Distri. Und hier geht halt das „Problem“ los. In Windows gibt es ein Dateisystem, eine Oberfläche, einen Explorer (ich weiß es gibt auch Alternativen). Aber der Installation einer Linux-Distri geht es halt schon los. Da hat man zig Varianten zur Auswahl. Das kann von Vorteil sein, muss es aber nicht.
        Und beim Mac. Nun ja es gab auch Zeiten bei Apple, da war die ursprüngliche Kernzielgruppe – die Kreativen – nicht gerade gut betreut. Da wurden einige unfreiwillig zu Wintel-Fraktion getrieben. Und was halt beim Mac auch ein Thema ist, gewisse Bereiche wie CAD werden meines Wissen nach nicht abgedeckt.

  2. Wenn sie jetzt endlich mal Volltextsuche unterstützen würden

    • Oh ja. Dropbox kann das und ich war ganz erschrocken, dass er ein bestimmtes PDF mangels Volltextsuche bei OneDrive nicht gefunden hat…

  3. Welchen Vorteil soll mir ein 64bit Client liefern. Oder anders: Was kann der alte (32bit) Client nicht, was der 64er kann?
    Das macht bei so einer Applikation doch nun wirklich keinen Unterschied.

    • Wenn man extrem viele Dateien im OneDrive hat, könnte 64bit von Vorteil sein, ebenso wenn man mit sehr großen Dateien arbeitet. Worauf es aber ankommt: Wenn man das ganze System komplett auf 64bit hat, kann man den 32bit-Teil vom Betriebssystem in Rente schicken. Wie damals mit den 16bit-Windowsanwendungen.

    • Evtl. etwas effizienter, weil keine Virtualisierungsschicht gebraucht wird.

  4. Hagbardc3line says:

    Also die genannte Versionsnummer ist bei mir installiert, jedoch in 32 Bit – in den Screenshots wird aber auch eine andere Versionsnummer angezeigt (0815 😀 ). Also erst bei der nächsten Version auf 64 Bit?

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.