Microsoft OneDrive: M1-Support und mehr angekündigt

Microsoft gibt mal wieder einen Ausblick auf kommende Neuerungen bezüglich seiner Cloudspeicherlösung OneDrive. So soll der Dienst unter anderem im Laufe des Jahres nativen Support für M1-Macs bekommen. Außerdem plane man schon bald, das Feature Known Folder Move (KFM) auch für Mac-Nutzer zu implementieren. Das bedeutet, dass Benutzer, die OneDrive auf der aktuellen macOS-Version verwenden, weiterhin ihre vertrauten Ordner für ihre tägliche Arbeit nutzen können und die Gewissheit haben, dass sämtliche Daten gesichert sind.

Natürlich könnt ihr so auch plattformübergreifend auf jene Daten zugreifen, der Mac ist dann halt neuerdings mit an Bord. Ebenfalls wird sich ändern, dass OneDrive in Zukunft direkt in der Seitenliste des Finders unter macOS zu finden sein wird, so Microsoft weiter:

Damit einher geht auch, dass die Icons an den gesicherten Dateien in der Finder-Darstellung nun direkt signalisieren, wie sie durch „OneDrive Files On-Demand“ kategorisiert sind. Hier wird unterschieden in:

  • Nur online verfügbare Dateien werden durch ein Wolkensymbol dargestellt
  • Wenn Sie eine nur online verfügbare Datei öffnen, wird sie als lokal verfügbare Datei auf Ihr Gerät heruntergeladen
  • Lokal heruntergeladene Dateien, die Speicherplatz auf dem Gerät benötigen, werden mit dem Symbol für immer verfügbare Dateien angezeigt

Und zu guter Letzt gibt es auch noch eine Information für Nutzer der iOS- und iPadOS-App von Office. Noch in diesem Monat soll die Funktion freigeschaltet werden, womit ihr als offline markierte Dateien direkt in der App bearbeiten könnt, auch wenn ihr aktuell nicht über eine bestehende Datenverbindung verfügt. Sobald ihr wieder online seid, werden die Änderungen übertragen und gesichert. Diese Neuerung wird ebenfalls in die Standalone-Apps von PowerPoint und Word einziehen.

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3 Kommentare

  1. Wenn eine Datei offline ist, also nicht als lokale Datenstruktur auf dem Gerät vorhanden, wie kann ich sie dann bearbeiten?

    • Wenn Du die Datei anklickst, dann wird sie heruntergeladen (dauert ein paar Sekunden) und dann geöffnet. Dann erscheint anstelle der Wolke, ein Haken und die Datei ist lokal gespeichert.

  2. Ok, das heißt dann wohl, dass Apple die APIs für virtuelle Dateisystemobjekte repariert hat und Synology dann auch endlich mal seine Apps anpassen kann.

    Fragt sich nur noch, ob für Microsoft Windows on ARM überhaupt noch ein Thema ist. Für macOS gibt es inzwischen deutlich mehr Unterstützung, während Windows weiterhin unter ARM ein verhasstes (und vor allem langsames) Mauerblümchen bleibt. xD

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