Microsoft möchte Discord angeblich für 10 Milliarden US-Dollar übernehmen

Gestern wurde bekannt, dass Discord wohl zum Verkauf steht und auf der Suche nach einem willigen Käufer ist. Nun stößt Bloomberg in dasselbe Horn und bringt Microsoft ins Spiel. Demnach hat der Konzern wohl ein ziemlich großes Interesse an dem Dienst, Zahlen rund um die 10 Milliarden US-Dollar Marke stehen im Raum. Man befinde sich aber noch in einem sehr frühen Stadium.

Außerdem ist unklar, ob Microsoft das Rennen um den Dienst für sich entscheiden kann, es gibt wohl mehrere Unternehmen, mit denen Discord Gespräche führt. Fakt ist, dass Discord nicht nur für den Teams-Service interessant wäre, vor allem die Xbox-Sparte könnte mit dem Feature-Set von Discord deutlich aufgewertet werden. Außerdem fehlt Microsoft eine derartige Anwendung für den privaten Sektor, denn Teams und Skype sind da nicht ganz so verbreitet.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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7 Kommentare

  1. Wäre schon cool. Vor allem die Integration in das Xbox Network hätte ziemlich viel.

  2. Thomas Höllriegl says:

    Wollen sie nach Mixer also nun auch Discord zerstören?

  3. die haben doch gerade erst einen Sozialen Dienst runter gefahren, kann mir auch nicht gerade vorstellen, das bei den politischer Wahrnehmung weltweit und der immer lauter werden ruf nach Reglementierung und Verschiebung von Verantwortung zu den Betreibern.

    Was wohl eher passt ist, das hier irgendjemand versucht den baldigen Börsengang hoch zu treiben mit solchen Gerüchten

  4. Kartellamt? Die Machtkonzentration ist außerhalb jeder Norm. Und hier werden erneut Anwender eingekauft und weniger Mitarbeiter und Technik.

    Reicht es nicht, das Microsoft Battlecom und Skype gekauft hat? Beide übrigens ruiniert und in die Bedeutungslosigkeit getrieben.

    Für die jüngeren:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Battlecom

    Anwender dürfen schon mal zu Mumble umziehen, quelloffen und Multiplattformunterstützung. Wer will schon bei einem Unternehmen bleiben, welches seinen Geschäftsbetrieb gezielt durch Verkauf terminieren möchte.

    Discord with fat Electron
    Discord for Business – without Linux
    Discord – Die Produkteinstellung

    • Mumble hab ich mir gerade mal angesehen.

      Auweia, da ist man ja auf einmal wieder in einem ganz anderen Jahrzehnt angekommen und das meine ich nicht in Richtung Zukunft.

      Quelloffen ist ja an sich gut, hat nur fast immer den Nachteil, dass für die Nutzeroberfläche keinerlei Gedanke verschwendet wurde (nicht ein einziger), und das ist in der Szene, bis auf sehr sehr wenige Ausnahmen, leider allgegenwärtig.

      • Oberflächendesigner dürfen sich auch in quelloffenen Projekten einbringen, nicht nur Programmierer. In der Regel liegt der Fokus auf dem Nutzen und nicht auf eine Vermarktung an eine Zielgruppe. Das Muster wiederholt sich:
        <> Dann nimm lieber VIM.
        <> Und? VIM ist hübsch und sehr gut bedienbar.

        • Projekt verbessern ->https://www.mumble.info/contribute/
        • Eigenes Projekt öffnen -> Gtk wäre nett
        • Anderes, bestehendes Projekt für den Client nutzen -> https://wahay.org/ # UI sieht sehr einfach aus 😀

        Ansonsten ab zu Microsoft und runterschlucken. Und wenn es die ultrahässliche Oberfläche von Microsoft Teams? Ich weiß. Einen schlimmern Unfall habe ich in den letzten Jahren nicht gesehen. Das Ding ist…brrr

  5. Wäre nicht gut.

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