Microsoft Journal: Garage-Projekt wird zu vollständiger App für Windows

Microsoft hat Anfang des letzten Jahres eine neue App aus seiner Garage-Einheit vorgestellt, die auf den Namen Journal hört und sich ganz auf das Aufnehmen und Bearbeiten von digitalen Notizen konzentriert. Man verfolgte das Ziel, Arbeitsabläufe so zu optimieren, dass man die Möglichkeiten des physischen Papiers erweitert. Dazu erforschte man nicht nur das Thema digitale Tinte, sondern auch, wie Anwender mit der App interagieren können.

Aus dem Garage-Projekt wird nun eine vollwertige App für Windows 10 und 11, die ihr über den Microsoft Store kostenfrei beziehen könnt. Das folgende Video fasst noch einmal gut zusammen, was euch mit der App erwartet.

Ich persönlich würde mir wünschen, dass man die Technologien nutzt, um damit auch OneNote aufzuwerten. Mal sehen, was damit in nächster Zeit passiert.

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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6 Kommentare

  1. Cool ich hoffe das die Entwickler endlich an den Handballen gedacht hat.
    Bei OneNote nervt es wenn der Handballen ständig ungewollte Aktionen auslöst.

    Es kann doch nicht so schwer sein alle Aktionen zu ingorieren die nicht vom Stift kommen.

  2. Michael Nagel says:

    Moin,
    ich sehe jetzt in dem Produktvideo keine großartigen Neuigkeiten zu dem, was Nebo bereits kann und das ist für Windows, Android und IOS verfügbar.
    Aber wenn die Funktionlität zur Schrifterkennung in OneNote einfließen würde, wäre das ntrl. ein Fortschritt für dessen Anwender

  3. Insgesamt macht es einen guten Eindruck. Was ich aber nicht verstehe und Oliver oben auch schon erwähnte: Warum wird das nicht in OneNote eingebracht? Und warum überhaupt eine neue App, wenn es doch schon OneNote gibt?

    Es muss ja nicht immer 1000 Apps geben, die im Grunde das gleiche machen, vom selben Unternehmen sind und sich irgendwie nur minimal unterscheiden.
    Da wäre doch der Fokus auf eine App doch besser. Mit dem Ziel, diese zum Marktführer zu etablieren. Ein Nonplusultra zu generieren.
    Aber stattdessen wird an 100 Baustellen gearbeitet.
    Auch bei OneNote: Immer noch gibt es zwei Versionen. Die normale und die Windows-App, die sich auch in den Funktionen unterscheiden. Und beide sollen, wenn ich noch recht informiert bin (ändert sich ja auch monatlich), weiter parallel laufen.

    Ich persönlich nutze jedenfalls GoodNotes. Läuft prima auf dem iPad.

    Warum muss Microsoft für ein Ziel (Notizapp) 5 Apps haben? Verstehe ich absolut nicht. Auch in anderen Dingen ist das aber auch der Fall. Damit verwirrt man mMn auch eher die potentiellen Benutzer, die dann eher Alternativen nutzen werden, die simple sind und wo man sich nicht erst 5 Stunden informieren muss, was denn nun konkret die (kleinen) Unterschiede sind.

  4. Ich bin Nutzer des Tools, seit es in den Store kam. Mit OneNote wurde ich nie so richtig warm. Das hat einfach eine zu technokratische Nutzerführung.

  5. Casablanca says:

    Ich nutze notgedrungen Onenote für den Desktop, weil ich hier lokal speichern kann. Die ideale Nutzererfahrung ist es aber nicht. Es gibt zu wenig Stifte und entweder ist der Stift zu dick oder zu dünn. Dasselbe in Journal. Den Webclipper gibt es auch nicht für die Desktop-Version.

    Inkodo finde ich zum Schreiben tatsächlich besser. Das Schreibgefühl ist angenehmer, man kann die Seite sperren (sodass nicht ungewollt gezoomt oder verschoben wird) und die Stiftgröße ist individuell einstellbar. Syncen außerhalb von Onedrive geht aber nicht.

    Schade, dass es unter Windows keine perfekte Lösung gibt.

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