Mehrwertsteuersenkung drückt die Preise nur teilweise

Bekanntermaßen wurde die Mehrwertsteuer in Deutschland ab dem 1. Juli 2020 von 19 auf 16 % gesenkt. Ob diese Senkung jedoch von den Herstellern / Händlern an die Kunden weitergegeben wird, liegt im Augenmaß der Anbieter. Bei guenstiger.de wollte man es etwas genauer wissen und führte eine kleine Untersuchung durch. Demnach seien 53 % der untersuchten Preise gleich geblieben oder sogar gestiegen und es habe 2019 im gleichen Zeitraum sogar stärkere Preissenkungen gegeben.

Dabei untersuchte man 24 Mio. Onlinepreise bei 875 Händlern und verglich die Preise direkt eine Woche vor dem 1. Juli 2020 und nach jenem Stichtag. Bei 10,8 Mio. Angeboten (45 %) blieben die Preise identisch. In 8 % der Fälle stiegen die Onlinepreise im Durchschnitt um ca. 8,2 %. Immerhin: Bei 47 % der Angebote wurde der Preis gesenkt – um durchschnittlich 3,8 %, also sogar etwas mehr als der eigentliche MwSt.-Rabatt von 2,52 % (netto). Exakt um 2,52 % fielen 57 % der gesenkten Preise. Bei 28 % kam es zu höheren Ersparnissen – bei 15 % lag die Einsparung niedriger.

Ganz spannend ist, dass guenstiger.de nun aber auch den Preisverfall im Juli 2020 mit dem Juli 2019 verglichen hat. Prozentual gesehen konnte man da bei weniger Angeboten sparen – 43 (2019) statt 47 % (2020). Dafür lagen die Preissenkungen aber im Durchschnitt deutlich höher, nämlich bei 7,5 % (2019) statt 3,8 % (2020). Laut guenstiger.de falle damit da Sparpotenzial im Grunde nicht höher aus. Die Mehrwertsteuersenkung ist also generell für die Kunden ein wenig Augenwischerei.

Nun denkt sich vielleicht mancher von euch, dass die Händler bestimmt vorher die Preise erhöht hatten, um die vermeintliche Preissenkung zu kompensieren. Das sei aber laut guenstiger.de nur bei ca. 9 % der Angebote tatsächlich der Fall gewesen. Es ist also eher die Ausnahme. Insgesamt 91 % der Preise seien vor der MwSt.-Senkung stabil geblieben oder vor der Umstellung sogar gefallen.

Nicht berücksichtigt wurden in der Untersuchung übrigens Produkte, auf welche der ermäßigte Steuersatz von 7 bzw. nun 5 % gilt. Letzten Endes bleibt es also dabei, dass ihr Preise vergleichen solltet und im Zweifelsfall am besten nur das kauft, was ihr ohnehin benötigt. So umgeht man manch vermeintliches Schnäppchen, das am Ende keines ist.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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34 Kommentare

  1. Die MwSt Senkung soll die Wirtschaft ankurbeln. Wenn die MwSt Senkung nicht überall und/oder vollständig an die Kunden weitergegeben wird, dann kommt das der Wirtschaft auch zu Gute.

    Viele Restaurants, Händler und Geschäfte hatte monatelange Einnahmeausfälle und haben und hohe Mietrückstande und Kredite im Nacken. Denen kommt eine Erleichterung durch weniger Umsatzsteuer auch zugute. Das sollten wir bedenken.

    Außerdem ist es ein riesiger Aufwand die MwSt für ein paar Monate zu ändern und Umzuettikettieren, solange man nicht bloß Brötchen in ner Bäckerei verkauft, sondern zB Dienstleistungen anbietet, die über Zeiträume gehen und bei denen zB Aconto-Zahlungen fällig sind. Den Aufwand sollte man a Laie nicht unterschätzen.

    • Eben. Die Mehrwertsteuer Senkung war politisch primär ein Geschenk an die Wirtschaft, aber politisch clever verpackt :).

    • Viele Restaurants, Händler und Geschäfte hatte monatelange Einnahmeausfälle und haben und hohe Mietrückstande und Kredite im Nacken. Denen kommt eine Erleichterung durch weniger Umsatzsteuer auch zugute.

      Schön und gut, nur: Mehrwertsteuer wird im Endeffekt auf den Mehrwert, also den Gewinn bezahlt. Der Einzelhandel hat seit Jahren Konstant ca. 33% Bruttogewinnspanne. Am Ende des Tages bleiben damit von der Mehrwertsteuersenkung effektiv ca. 0,84% übrig — wenn die Bruttopreise nicht gesenkt werden.

      Zusammen mit dem angesprochenen (und noch viel mehr nicht angesprochenem) Mehraufwand bezweifle ich, dass der winzige Bonus durch die Steuersenkung einen nennenswerten Unterschied, oder gar den Unterschied zwischen Ruin und Überleben eines Geschäfts ausmachen kann.

      • Glaube eher, sie sollte dafür sorgen, dass mehr eingekauft und konsumiert wird. Das klappt aber bei 2 Prozent nur bei den ganz dummen. Habe meiner Freundin ein iPhone gekauft und irgendiwe 20 Euro rabatt bekommen, bei fast 1.000 Euro. Deshalb kaufe ich nun wirklich nicht mehr ein. Da hätten sie die Steuer schon auf 10 Prozent senken müssen.

    • Wolfgang D. says:

      @Markus „Restaurants, Händler und Geschäfte hatte monatelange Einnahmeausfälle“

      Finde ich auch ok, wenn sich da bei den Preisen für Endverbraucher nichts ändert. Tonnenweise Verpackungsmaterial für meinen Dönerteller, den ich nicht mehr im Laden vom Mehrweggeschirr futtern darf. Deutlich weniger Kundschaft bei Mehrkosten.

      Bei solchen Sachen wie meinem Internetanbieter, Mobilfunk, Netflix, Sky, wird die Senkung problemlos weitergegeben. Sollen die Händler es machen, wie es am besten passt.

      Mit den Angeboten ist es schwierig, weil manche Sachen sowieso normal Mondpreise kosten und nur reduziert (von mir) nach PVG gekauft werden. Aus „ohne 19%“ Aktionen wurde jetzt „ohne 16%“, und vor der Gesetzesänderung manche Preise erhöht. Die schummeln sich alle durch, damit es im Januar nicht nach Preiserhöhung aussieht.

    • Es ist zu bezweifeln, dass der sogenannte „kleine Händler/Gastronom“ einen deratigen Umsatz fährt, dass ihn die Mitnahme der Mehrwertsteuer retten wird-ansonsten wären die nicht nach 8 Wochen schon pleite. Ob es besonders klug ist, nicht mit einer Mehrwertsteuerdurchreichung zu werben, ist auch fraglich. Die Kunden haben während Corona ja auch nicht mehr verdient, die werden sich mehrheitlich nach dem besten Preisleistungsverhältnis orientieren.

      Händler werden sich ohnehin schwertun, wenn sie nicht aus der Lebensmittelbranche kommen. Amazon und Co. haben gezeigt, es geht auch völlig ohne lokalen Handel vor Ort. Das haben die Kunden nun gelernt. Und gespart haben sie mehrheitlich dabei auch noch. Da muss man sich gut überlegen, ob es überhaupt sinnvoll ist, den Laden wieder aufzumachen.

      Und aus der Praxis:
      Ich merke beim normalen Einkauf so gut wie nichts von der Ersparnis. Gefühlt findet die im Geldbeutel nicht statt. Viele Händler runden ja auch kreativ auf, so dass am Ende fast der identische Warenpreis bezahlt wird.

      Der Zeitraum für die Senkung ist viel zu kurz, um beim kleinen Selbstständigen anzukommen. Profitieren tun alleine die großen Betriebe, die überhaupt nicht in eine Notlage gekommen sind. Man muss die Senkung schon mehrere Jahre durchziehen, um damit Effekte erzielen zu können. Aber vielleicht ist das politisch aus so gewollt. Die Debatte um Löhne in der Pflege bzw. ein grundsätzliches Umdenken im Gesundheitswesen ist ja auch schon wieder vom Tisch.

      • Man merkt effektiv schon deshalb nichts weil frisches Gemüse extrem teuer geworden ist. Das alleine frisst die Mehrwertsteuersenkung schon deutlich auf.

      • Ja, dass die MwSt Senkung für 6 Monate viel bringt glaube ich auch nicht. – Und so ein wahnsinniger Aufwand für so wenig.

        Obwohl es auf dem Papier viele Milliarden sind. Da hätte es bestimmt bessere Ideen gegeben.

        Ich denke schon mit Sorge auf die nächsten Mietnebenkosten-Abrechnungen für Gewebemieter, mit zwei MwSt-Sätzen gleichzeitig, die ich bei der Arbeit machen muss.

    • Allgemeine Anmerkung ans Team: Es wäre hilfreich, die dem Beitrag zugrunde liegende Pressemitteilung zu verlinken, wenn sie öffentlich einsehbar ist. In diesem Fall: https://www.guenstiger.de/Presse/Studien_Pressemitteilungen.html

      Der einzige aussagekräftige Wert, der aus dieser ganzen Untersuchung übrigens gezogen werden kann, ist dieser:

      Bei 47 Prozent der 24 Millionen untersuchten Angebote wurde der Preis nach der Mehrwertsteuerumstellung gesenkt. (…)
      Eine Reduzierung um genau 2,52 Prozent ließ sich bei mehr als der Hälfte (57 Prozent) der gesenkten Preise feststellen.

      D.h. rechnerisch, dass 26% der Preissenkungen eine direkte Folge der Mehrwertsteuersenkung sind. Alles andere an Prozentwerten, auch der Vergleich mit dem Vorjahr, ist reines Kaffeesatzlesen. (Kann übrigens irgendjemand aus den Formulierungen unter „Preissenkungen im Vorjahr“ rauslesen, was guenstiger.de damit überhaupt sagen will?)

  2. Jeve Stobs says:

    Wird interessant wenn die Mwst. wieder hoch geht nächstes Jahr 🙂

  3. Ein sinnlose Herangehensweise. Das ist ein Vergleichsportal. Die Preise gehen bei Onlinehändlern sowieso ständig hoch und runter. Da muss man sich nur mal die Kurve bei jedem x-beliebigen Produkt ansehen.

    Es geht um (Einzel)händler und Dienstleister, von denen geben viele die Senkung weiter. Man muss nur sehen, was man in den sechs Monaten ausgegeben hat und dann den entsprechenden Betrag abziehen. Da könnte was bei rumkommen. Bei größeren Anschaffungen wie technischen Geräten usw. sowieso.

    Und selbstverständlich merkt ein Unternehmer die Senkung. Das geht schon bei der Vorsteuer los.

    • Die Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer ist für Unternehmen ein durchlaufender Posten. Direkt hat ein Unternehmen nichts von irgendwelchen Senkungen oder Steigerungen von der Umsatzsteuer. Unternehmen rechen und bezahlen in Nettopreisen, sprich ohne die Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer.

      Der Effekt für Unternehmen ist Sekundär. Ist die Mehrwertsteuer für den Endkunden niedrig, ist der Preis für ihn niedrig. Also konsumiert er mehr, obwohl der Nettopreis, und damit der Gewinn, für den Händler gleich bleibt. Oder er belässt seinen Nettopreis so, oder zieht ihn an, wenn die Umsätze eh stimmen. Dann hat der Unternehmer gleich 3%+ mehr Gewinn.

      • > Unternehmen rechen und bezahlen in Nettopreisen

        Häh? Einkauf ist brutto. Unternehmer preisen in netto aus, weil man sich die Steuer wiederholt. Wenn jetzt der Umsatz langsam wieder anzieht, regelmässig die Vorsteuer ablatzt, man aber wegen der Flaute vielleicht noch weniger EK und dadurch weniger Vst-Abzug hat, merkt man das schon. Der Effekt ist nur langfristig sekundär.

        • Na das ist nicht ganz richtig.
          Zum einen gibt es Unternehmen die Vorsteuerabzugsberechtigt sind. Die kauen Grundsätzlich netto ein und zahlen die Vorsteuer nicht.

          Unternehmen / Händler die nicht Vorsteuerabzugsberechtig sind müssen die Vorsteuer natürlich erst einmal zahlen, holen sie sich aber beim Verkauf wieder.
          Beispiel:

          Ein Händler kauft Waren im Wert von 100€ netto ein. Er zahlt oben drauf die aktuiell 16% Vorsteuer von 16€. Er zahlt also 116€
          Er will 50% Gewinn machen. Also legt er seinen Preis auf 150€Netto fest. Für den Endkunden kommen die 16% MwSt von 24€ dazu, so dass er 174€ zahlt.
          Der Händler führt jetzt aber nicht die 24€ an das Finanzamt ab, sondern zieht hier die bereits gezahlten 16€ ab. So hat er seine Vorsteuer wieder zurück und das Finanzamt die fehlenden 8€.
          Der Händler hat seine Vorsteuer zurück, also selbst nichts bezahlt und der Endkunde hat die 24€ dafür voll gezahlt.

          • Warum erklärst du jetzt, wie der VSt-Abzug funktioniert? Prozentrechnung lernt man in der 5. Klasse. Antworte einfach auf meinen Kommentar.

      • Du weißt offenbar nicht, wie die MwSt funktioniert und warum sie Mehrwertsteuer heißt.

        Ein Unternehmer schlägt auf seinen Verkaufspreis die Umsatzsteuer auf. Bei der Steuererklärung zieht er die an seine Lieferanten gezahlte Vorsteuer ab. In der Praxis wird also nur der Mehrwert besteuert, den ein Unternehmern, Händler oder Hersteller einem Produkt hinzugefügt hat. Als Verkaufspreis abzüglich Kosten aller Rohstoffe bzw Einkäufe. Deshalb nennt man das Mehrwertsteuer. Umsatzsteuer, Vorsteuer und Mehrwertsteuer sind dabei – je nach Sichtweise – das gleiche.

        Weol der Verkaufspreis einer Ware oder Dienstleistung in der Regel höher ist, als die Einkaufskosten der Rohstoffe, zahlt ein Unternehmen Mehrwertsteuer an das Finanzamt und profitiert von der Senkung.

  4. Ja, die MwST soll die Wirtschaft ankurbeln. Besonders die Autoindustrie. Denn nur bei hochpreisigen Produkten macht sich das bemerkbar und ist ein Kaufanreiz für den Kunden.

    Dem kleinen Händler / Gastronom an der Ecke hilf es nicht leider viel.

    Dafür schlagen Handelriesen wie Lidl & Schwarz zu, die nun wirklich kein Verlierer der Kreise sind.
    Bei Lidl hat man kurzerhand alle Preise Rot ausgepreist, was eine Preissenkung suggeriert.
    In Wirklichkeit hat Lidl teils kräftig angezogen.

    Bestes Beispiel ist der Warenkorb, mit dem man ja so viel günstiger als Aldi sein wollte. Die Preise waren künstliche gedrückt und keine 5 Tage Später ist der gleiche Warenkorb deutlich teurer als bei Aldi.

    Wer nicht genau hinschauen, geht dem Handelsriesen auf dem Leim, der die Mwst-Senkung nutz um seine Taschen voll zu machen. Den an den Bauern wird das nicht weiter gegeben.

    Lidl & Schwarz sind sicher nicht die einzigen, nur stechen die gerade besonders hervor, wenn man die Augen auf hat.
    Bei Mediamarkt, die ja die Mwst-Senkung zu 100% weiter geben wollten, gibt es auch einige Produkte wo das nicht der Fall ist.
    Das AVM FRITZ!Fon C6 kostet auch nach der Senkung weiterhin 64,-€. Media-Saturn sei es aber gegönnt, denn die müssten ja lange genug zu machen.

    • Beispiele? Ich hab mal alle möglichen Produkte verglichen, die Lidl so führt > https://www.discounter-preisvergleich.de

      Die Preise gehen über die Jahre hoch und runter und bei den wenigsten gingen sie in den Tagen/Wochen vor der Senkung nach oben.

    • Ich kaufe oft bei Lidl und Kaufland ein (beides Schwarz Gruppe) und bei den Produkten, bei denen ich die Preise kenne und oft kaufe, wurde der Preis tatsächlich gesenkt. Deshalb kann ich deine Behauptungen so nicht nachvollziehen. Was teurer geworden ist, ist frisches Obst und Gemüse, so wie es ein anderer Kommentator geschrieben hat, dies hat aber ganz andere Gründe und hat nichts mit der Mwst. Senkung zutun.

      • Bei Diskountern und im Lebensmittelhandel herrscht ja auch schon lange ein extremer Konkurrenzkampf. Außerdem werden dort ständig die Preise geändert.

        Für Supermärkte ist die MwSt-Senkung deshalb das geringste Problem. Für die ist das nur ein Knopfdruck im Computer und die Angestellten machen sowieso non-stop neue Preisschilder an die Waren.

        In vielen anderen Bereichen ist das mit der MwSt sehr viel komplizierter, weil es um Zeiträume und Teilleistungen geht und es dabei auf das Leistungsdatum ankommt. Das ist nicht ganz trivial.

  5. Ich habe bei der Zeitschrift PC Games Hardware angefragt ob sie die Senkung an den Kunden weitergeben.
    Die Antwort (übersetzt): „Ist uns zu viel Aufwand und das dumme Kundenvieh zahlt doch gerne mehr als nötig. Wir stecken das Geld lieber selbst ein.“
    Kündigung des Abos geht dieses Wochenende noch raus.

    • Wolfgang D. says:

      @Henning „Kündigung des Abos“

      Jetzt 5% anstelle 7% hätte ohnehin nichts gebracht, so sparst du viel mehr.

    • Genau! Nieder mit dem imperialistischen Computec-Großkapital! Es lebe die Revolution! Wo kämen wir denn da hin, unterschlagen die doch einfach rotzfrech die unverschämte Menge von …

      … moment …

      62 Cent.

      • Wolfgang D. says:

        @zosh „62 Cent“
        Hey, dafür bekommt man immerhin fast ein halbes Schinkencroissant, wenn der Bäcker die Senkung mitgemacht hat. Sonst, dem ebenfalls gleich kündigen.

        • Ach was seid ihr lustig 😀

          Ich kaufe doch kein Computer Heft mit Vorschlägen zu Tastaturen, Prozessoren usw. wenn die nicht mal einen Mitarbeiter haben der im Buchungssystem eine Zahl vorübergehend ändern kann. Bin ja schon erstaunt dass zumindest einer dort weiß wie man eine E-Mail verschickt…

          • Wolfgang D. says:

            @Henning
            Tut mir hier gar nicht leid, entschuldige. Die Vorlage war einfach zu verlockend.

            Ich habe mein Papierabo der c’t nach langen Jahren nur gekündigt, weil mehr als drei Jahrgänge zu 99% ungelesen hier stapelten. Ganz bestimmt nicht, um 6×0,62€ zu sparen. Jetzt bestelle ich interessante Papierhefte mit CD/DVD wie die desinfec’t direkt, und spare wirklich.

            • Es geht nicht um „6×0,62€“, sondern um insgesamt 0,62€, also grade mal 10 Cent pro Heft.

              Und dann muss die Frage erlaubt sein: Welchen Aufwand soll der Verlag jetzt realistischerweise für 0,62€ betreiben? Laufzeitverträge ändern, 62 Cent zurückbuchen, neue Rechnung ausstellen? Sonst noch Wünsche? Einen Scheck im goldenen Kuvert?

  6. Na Hallo….
    Vodafone hat meine monatliche Rechnung zumindest, um
    sage und schreibe 3 Cent reduziert.
    Bei so einer Geldschwemme weiss man doch gar nicht mehr
    was man damit machen soll.

    Aber ansonsten sind die normalen Lebenshaltungskosten z.B.
    im Supermarkt wohl eher in die Höhe gegangen. So etwas
    nennt man AFAIK eine „Mogelpackung“
    Wie ganz generell, dass viele Geld das die Regierung derzeit
    hinausballert, als gäbe es nichts besseres. Das werden die
    Steuern von morgen sein.

  7. Bezogen auf die angesprochenen Preiserhöhungen gegenüber dem Vorjahr habe ich kürzlich festgestellt, dass der stationäre Handel deutlich günstiger sein kann, als die online angebotenen Waren anderer Händler. Ich beziehe mich hier konkret auf auf den Nike Clearance Shop bei uns im Rheinland, der preislich sehr attraktiv war, was ich so nicht erwartet hatte.

    • Dass ein Nike Clearance Store wie der in Kerpen nur wenig mit einem ’normalen‘ Schuh- oder Sportgeschäft (klassischem stationären Handel) zu tun hat, ist Dir aber schon klar, oder?

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