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MediaMarkt und Saturn mit neuem Versicherungsservice

MediaMarkt und Saturn machten erst jüngst von sich reden, da man nun zertifiziert einige Apple-Geräte reparieren darf, dazu auch passend Apple Care anbietet. Nun kommt man mit einem weiteren Versicherungsservice ums Eck. „Eigentransport- und Montageschutz“ nennt sich das Ganze und wurde mit der „Zurich Versicherung“ ins Leben gerufen. Vereinfacht gesagt, versichert man den eigenen Transport und die Montage.

Der neue Versicherungsservice „Eigentransport- und Montageschutz“ deckt nach Aussagen der Unternehmen sämtliche Beschädigung oder Zerstörung durch Unfall, Bruch, Sturz, Fall oder unsachgemäße Handhabung bei der Montage ab.

Für einmalig 9,99 Euro können alle Geräte der Produktkategorien TV, Hi-Fi, Receiver, Groß- und Einbaugeräte, Mikrowellen, Bodenpflege und Kaffeevollautomaten während des Eigentransports zum Bestimmungsort und der Montage versichert werden. Der Schutz endet nach erstmaliger Montage, spätestens jedoch 10 Tage nach der Übergabe des Geräts. Der Eigentransport- und Montageschutz versichert das auf der Rechnung aufgeführte Elektrogerät bis zu einem maximalen Verkaufspreis von 5.000 Euro.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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18 Kommentare

  1. dann kann ich es auch direkt in einem shop bestellen… eine farce das die offline läden nichts dazulernen.

    • Wie meinst du das? Ist dein Fernseher bei Amazon versichert, wenn er dir beim aufstellen runter fällt?

      • Fritz Mukula says:

        Wie will ihm das jemand beweisen ob er es runter fallen ließ, oder es bereits defekt ankam? Wenn der Schaden sich natürlich nicht mit dem unversehrten Karton deckt, wird es schwierig, aber bei einem Displayschaden, der auch durch den Transport entstehen konnte, wird der Händler das Teil zu 95% einfach austauschen. Die Versicherung ist ein Blödsinn hoch 10, den die Verkäufer wieder ausbaden müssen, da sie sicher angewiesen werden den Schrott während des Verkaufsgesprächs an den Mann zu bringen.

        • Hä? Durch die Versicherung entgeht man doch gerade den nervigen Gesprächen wer Schuld ist, also ob der Schaden schon vorher war oder ob der Kunde schuld ist. Hier zahlt die Versicherung, eben auch wenn der Kunde den Schaden zu verantworten hat.

          • Fritz Mukula says:

            Online != Stationär. Amazon liefert, die Versicherung bezieht sich ausschließlich auf den eigenen Transport + Aufbau, also wenn ich den Fernseher im Laden kaufe, ihn in mein Auto packe und anschließend aufbaue. Hier wäre bereits das Kleingedruckte interessant. Was passiert denn, wenn ich den Fernseher von München nach Kiel fahre, dabei noch eine Pause einlege und praktisch erst am Folgetag am Ziel ankomme. Den Aufbau mache ich dort erst 3 Tage später weil ich vorher keine Zeit habe. Oder anderes Szenario – ich baue den Fernseher auf und am nächsten Tag stelle ich fest, dass der Platz doch nicht so gut ist, baue ihn um und dabei geht was schief. Diese Versicherung ist der reinste Blödsinn.

            • Du hättest wenigstens den Artikel lesen können…. die Versicherung gilt 10 Tage. Und warum die Versicherung Blödsinn sein soll, hab ich jetzt noch nicht verstanden. Vielleicht überflüssig, wenn man meint, nie etwas kaputt zu machen. Es passiert allerdings wirklich nicht selten, dass Käufer etwas kaputt machen, höre ich oft. Ohne Grund wird man sich das nicht ausgedacht haben.

  2. Ich hatte jetzt schon 2 Versicherungen für Handyschäden bei MM und jedesmal gabs damit Probleme!

    • Musst schon sagen, woran es lag. Selbstverschuldet und selbstverschuldete Schäden waren nicht abgedeckt?

      • Beim ersten Handy hieß es, es wird vor Ort repariert. Musste dann doch eingeschickt werden ohne Leihgerät bei normalem Displayschaden.

        Beim Zweiten wurde beim S9 Plus die Glasrückseite beim Displaytausch vor Ort zerbrochen. Vom Vertrag her im Kleingedruckten sind Schäden durch Reparatur nicht abgedeckt. Aber wenn sie nicht mal ein Display ohne Schaden tauschen können sind sie fehlt am Platz.

        • Spricht jetzt aber nicht gegen die Versicherung, sondern wenn dann gegen die Techniker der Fremdfirma, die im MM für Reparaturen zuständig ist.

  3. Die machen mittlerweile mehr Geld mit Versicherungen und Abos, als mit den Geräten selber…

    • Eine Gewinnspanne auf Geräte ist oftmals nicht vorhanden. Geld wird reingeholt durch Umsatzzielvereinbarungen mit Herstellern, Werbekostenzuschüsse der Hersteller, Zahlungen der Hersteller für Ausstellungsfläche oder Regalmeter, Verkauf von Zusatzgarantie-Versicherungen, Vermittlung von Finanzierungen, Verkauf von Verträgen (Mobilfunk, Festnetz, Strom, etc).

      • So sieht es aus. Ich habe damals während dem Studium in einem MediaMarkt gejobbt. Von allen Abteilungen kenne ich keine Zahlen, PC Hardware (Notebook, Desktop, Monitore, Zubehör) ging aber im Schnitt mit 0,5-1% Spanne (Zubehör eher mit größerer, Geräte tendenziell sogar negativer). Software ist auch auf Nullspanne kalkuliert, da die Hersteller alle den eigenen Shop bevorzugen. GSM geht eigentlich auch immer mit deutlicher Minusspanne von 4-7%, iPhones sogar mal mit -20%.
        Wie groß die Versicherungsprovisionen sind kann ich nicht sagen, darin hatte ich keinen Einblick, bei Finanzierungen ab es aber pro Finanzierung je einen Fixbetrag für 1000€. Das meiste Geld haben aber Handyverträge eingebracht. Da kann man grob rechnen dass 50% der Kosten für 24 Monate (ohne Zuzahlung für Hardware) als Provision draufgehen.

        • Ich kenne auch keine Zahlen, aber ich interessiere für mich das Thema und habe über die Jahre immer wieder Beispiele gelesen.
          Fernseher werden oft mit Minusspanne verkauft, hier sind die Beträge aber noch nicht berücksichtigt, die von den Herstellern nachträglich kommen… und davon gibt es eine einige.
          Bei der PC Hardware kenne ich Apple als Beispiel. Die werden ohne Spanne verkauft. Apple zahlt dann nachträglich 15% (??) Provision und zusätzlich für die Verkaufsfläche. Zusätzliche gibt es dann noch die Werbeaktionen, die Apple mitträgt.
          In der GSM gibt es immer ein fettes Minus, weil zu den Verträgen teure Smartphones für einen Euro rausgegeben werden. Die Provision wird es später abgerechnet mit den Anbietern. Keine Ahnung was der Markt für einen Mobilfunkvertrag bekommt… so ne Hausnummer wären etwa 100€ oder mehr.
          Wenn ein Kunde eine Finanzierung macht, zB einen Fernseher, dann zahlt die Bank, über die die Finanzierung abgewickelt wird, eine Provision… ich schätze so 50-100€. Warum sollte eine Provision zB bei einer 0% Finanzierung fließen? Weil man Kunde bei der Bank wird.

          Insgesamt ist es aber ein großes Problem, dass direkt kaum oder wenig Spanne auf den Verkäufen ist, weil der Onlinehandel über die Jahre die Preise gedrückt hat. Das Geld, das über die anderen Wege reinkommt, reicht kaum noch um die hohen Kosten für Betrieb und Personal zu decken. Man kann sich die Jahresabschlüsse der einzelnen Märkte angucken. Einige sind nicht profitable, anderen geht es gut. Hinzu kommen noch die Gelder, die direkt von den Herstellern, also den Industriepartnern, zur Muttergesellschaft fließen und nicht in die Märkte, zB von den Premiumpartnern Apple, Samsung, Bose, etc.

          • Wenn ich mir die Kunden-VK Preise in einem Media Markt anschaue und dann unverhandelte Einkaufspreise ab 1 Stück dem gegenüberstelle bleibt da noch genügend hängen für Media Markt.

            Und das sind Standardpreise die im Projektgeschäft ja keiner zahlt und WKZ und Co ist da ebenfalls noch nicht berücksichtigt.

        • Ich weiß ja nicht wo Du die Margen her hast aber das kann nicht sein. Von solchen Margen könnte Media Markt überhaupt nicht überleben, und derart geringe Margen gibt es im Privatkundengeschäft nicht.
          Und beim Zubehör schon dreimal nicht, wenn Media Markt nicht vollkommen unfähige Einkäufer hat (und davon kannst Du definitiv ausgehen) sind auf einem Standard HDMI Kabel mal mindestens 1.000% Marge drauf (ja da ist keine null zu viel). Mit dem Zubehör wird das Geld gemacht.

          • Richtig, Zubehör eine eine sehr große Spanne. Ein 8€ HDMI Kabel wird sicherlich für 1-2€ eingekauft.
            Und natürlich hat ein neuer Fernseher, der gerade auf den Markt gekommen ist und im Premiumbereich angesiedelt ist, noch eine ordentliche Spanne. Zb 4000€ VK, 3200€ EK. Aber das ist eher die Ausnahme, die große Stückzahlen gehen bei Geräten, die ganz wenig Spanne machen und nicht selten im Minus sind. Im Frühjahr/Sommer wurden zB die 2019er Modelle abverkauft. Die sind dann inkl 2-3 gleichzeitigen Rabattaktionen locker 50% unter UVP, der ganz am Anfang in 2019 verlangt wurde.
            Als ich meinen Samsung QLED TV gekauft habe, habe ich 900€ bezahlt mit einem UVP von 2200€. EK war da vielleicht bei 1700€. Natürlich hat MM/Saturn da keine 800€ Minus gemacht, da Samsung einen Großteil wieder ausgleicht, trotzdem sind dicke Spannen im TV Bereich selten, wie gesagt hauptsächlich im Premiumbereich wenn die Geräte neu sind.

            • Der Einkaufspreis für ein qualitativ höherwertiges HDMI Kabel mit 2m Länge, vergoldete Kontakte, aktueller HDMI Standard mit Ethernet Funktionalität liegt selbst bei Kleinmengen von ein paar hundert Stück inkl. Verpackung, Fracht, Versicherung, Zoll usw. bei unter 1 USD pro Stück. Nur mal so um die Größenordnungen zu verdeutlichen was Media Markt sich an einem HDMI Kabel für 20 Euro so für eine goldene Nase verdient :).

              An einem Fernseher bleibt natürlich nicht so viel hängen, Laptops schon etwas mehr. Kommt immer darauf an. Wollte damit nur verdeutlich, dass die 0,5% – 1% Marge die rubefeli oben erwähnt hat bei Notebooks, PCs, Monitoren und Co definitiv nicht sein können. Sonst gäbe es Media Markt längst nicht mehr. Dass bei irgendwelchen Sonderaktionen mal durchgeschoben wird steht natürlich außer Frage, aber die Regel ist das nicht.

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