McDonald’s Happy Meal: Virtual Reality zu Burger und Pommes

artikel_mcd_vrDie älteren Leser kennen das Happy Meal von McDonald’s noch als Junior Tüte, mit einer Tüte ließe dich die jetzt von McDonald’s in Schweden gestartete Aktion aber wohl eher schwierig realisieren. Denn McDonald’s wird an den kommenden beiden Wochenenden Happy Meal-Boxen verkaufen, die sich in wenigen Handgriffen zu einem Virtual Reality-Viewer im Stile von Google Cardboard umbauen lassen. Die benötigten Linsen sind bereits enthalten, Burger und Pommes gibt es ebenfalls dazu. Nur ein Smartphone muss man selbst mitbringen, um Fast Food VR zu erleben.

McDonald’s hat gleichzeitig eine App veröffentlicht, damit das Fritten-Cardboard auch direkt genutzt werden kann. In Slope Stars begibt sich der Nutzer auf die Piste. Passend, denn in Schweden finden zu diesem Zeitpunkt die „Sportlov“-Feiertage statt, die viele Schweden für einen Skiurlaub nutzen. Das Spiel kann auch mit anderen Cardboard-ähnlichen VR-Lösungen genutzt werden, allerdings wird es erst ab dem 5. März verfügbar sein. Auch gänzlich ohne VR-Lösung lässt sich das Spiel spielen.

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Happy Goggles nennt McDonald’s das entstandene Headset, das vielleicht bald nicht mehr nur in Schweden zum Einsatz kommt. Jeff Jacket, Marketing-Chef bei McDonald’s Schweden, sieht in Virtual Reality große Chancen, auch für Unternehmen wie McDonald’s. Eltern könnte auf einfache Weise die digitale Zukunft beigebracht werden, während die Kinder Spiele auf besondere Weise erleben können.

Sehr gutes Marketing, aber das ist man von McDonald’s gewohnt. Die Happy Meal-Boxen bieten sich auch gut an, sie können ohne größeren Aufwand zu einem Viewer umgestaltet werden. So ist das halt, wenn die Burger nicht mehr locken können, müssen andere Maßnahmen her, wobei die Geschmäcker der Zielgruppe ja eh noch nicht so ausgeprägt sind.

(via Adweek)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Hab ich noch nicht verstanden: Wird das jetzt Google Cardboard-kompatibel sein? Nein, oder?

  2. In Schweden, na klar. Wäre wohl eher was für einen schwedischen Blog. 🙁

  3. Hmm, endlich ein VR Headset dass nach altwn Pommes riecht!

  4. @Hannes GoogleCardboard ist im Grunde nur ein Stück Pappe mit zwei Plasticklinsen. Richtig gefaltet ergibt das Ganze einen Kasten in den man ein Smartphone schieben kann. Ähnlich wie diese 80er Jahre Diabetrachter. Mit der richtigen App auf einem Smartphone (iOS, Android und WindowsPhone) wird auf dem Smartphone in Kasten eine VRBrille wie Oculusrift. Durch den getrennten Blick des rechten und linken Auges auf das Display wird ein 3D Effekt erzeugt. Gekoppelt mit diversen Lagesensoren im Smartphone kann das Smartphone auf Bewegungen Reagieren. Das steckt alles noch sehr in den Kinderschuhen. Und oft ist es nur ein kurzer Spaß der mit starken Kopfschmerzen und Übelkeit endet.

  5. Mmmm lecker Frittenfett auf dem Smartphone… Nein Danke!

  6. Ja! Klasse! Da will dann der 5 jährige Cedrik-Malte mit Mamas iPhone unbedingt das Happy Meal, weil Horst-Kevin aus seiner Gruppe erzählt hat, mit dem Karton und Mamas Handy kann man echt total krass spielen. Und wenn er nicht zu McDonald’s darf und dort kein Happy Meal und anschließend Mamas iPhone bekommt, macht er ganz und gar überhaupt nicht das, was Mama von ihm möchte und wird sich ganz fies laut schreiend auf dem Boden wälzen und Mama ganz übel mit ‚Ich will jetzt ein Happy Meal und dein iPhone du olle Schlampe!‘ beschimpfen, so dass er seinen Willen bekommt und natürlich auch noch mehr Kilos weil ein Donut zum Nachtisch besser ist, als ein Apfel.

    Hach sorry, aber das konnte ich mir gerade nicht verkneifen. 😀

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