MateView und MateView GT: Huawei stellt neue Monitore vor

Zahlreiche neue Produkte hat Huawei heute parat. Darunter mit dem Huawei MateView und dem MateView GT auch zwei Monitore. Der MateView GT ist ein Curved-Monitor mit integrierter Soundbar. Jene steckt in Form von Stereo-Lautsprechern im Standfuß und lässt sich über eine Touch-Leiste bedienen und mit RGB-Licht beleuchten.

Zielgruppe vom MateView GT seien Film- und Gaming-Freunde. Der MateView GT weist eine Bilddiagonale von 34 Zoll (86,36 cm) im Seitenverhältnis von 21:9 auf. Gekrümmt wird mit einer Wölbung von 1500R. Der DCI-P3-Farbraum wird zu 90 Prozent abgedeckt. Auch HDR10 soll unterstützt werden. Aufgelöst wird mit 3.440 x 1.440 Pixeln bei einer Bildwiederholrate von 165 Hertz. Die lässt sich aber nur mit DisplayPort vollständig ausschöpfen.

Alle Einstellungen lassen sich über einen Joystick am Monitor betätigen, darunter auch spezielle Gaming-Modi zum Aufspüren von Gegnern in dunklen Bereichen und ein Fadenkreuz. In Sachen Anschlüssen hat der Monitor zweimal HDMI 2.0, einmal DisplayPort 1.4 und USB-C an Bord. Ein weiterer USB-C-Anschluss dient zudem als Netzteil-Ersatz für das Smartphone.

 

Der Huawei MateView GT ist ab dem 23. Juli verfügbar. Kostenpunkt? 549 Euro. Bis zum 21. August gibt es zu beiden Monitor-Modellen zudem die FreeBuds-Studio-Over-Ear-Kopfhörer obendrein. Auch hier gibt es ein Anzahlungsangebot: 50 Euro Anzahlung bieten einen Rabatt in selbiger Höhe und ein Jahr Office 365.

Mit dem Huawei Mate View richtet man sich dann eher an Interessenten für Office-Ausstattung. Mit 28,2 Zoll (0,72 m) fällt der Monitor zudem kompakter aus. Und dünn ist er zudem: zwischen 0,9 und 1,3 Zentimetern. An der Vorderseite prangt dank Screen-to-Body-Ratio von 94 Prozent fast nur das Display. Der Rahmen fällt mit 5 Millimetern dünn aus (Looking at you iMac). Das Display weist ein Seitenverhältnis von 3:2 auf und löst mit 3.840 x 2.560 Pixeln auf. Das Panel deckt zudem das komplette sRGB-Spektrum und 98 Prozent des DCI-P3-Farbraums ab. Ebenfalls mit von der Partie ist eine Unterstützung für 10-Bit-Farbtiefe.

Im Standfuß findet sich ein Dock mit USB-C-Anschluss und 135 Watt für die Endgeräte. Ein Feature, welches ich bei modernen Monitoren nicht mehr missen möchte. Außerdem sind dort auch zwei USB-A-Ports sowie einmal Mini-Display-Port vorhanden. Steuern lässt sich der Monitor über Wischgesten an der Unterseite. Außerdem unterstützt der MateView Huawei Share, sodass Apps und Dateien vom Smartphone kabellos angezeigt werden können. Auch Video- und Telefonanrufe lassen sich auf dem Monitor handhaben. Wer ohne Huawei-Smartphone unterwegs ist, der kann immerhin auf DLNA zurückgreifen.

Der Huawei MateView ist erst ab dem 4. August verfügbar und schlägt mit 699 Euro zu Buche. Auch hier gilt die bereits erwähnte Vorbestelleraktion.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Leider sieht der MateView in echt nicht so gut aus wie in den Werbeshots!

    Man kann in den ersten Hands-On-Videos gut den silbernen Umrahmen sehen wenn man von vorne auf diesen blickt. Das sieht nicht nur nicht schön aus sondern wird vermutlich auch beim Arbeiten ablenken.

    https://www.youtube.com/watch?v=GOnOnZgtoD0

  2. 59,1 cm Höhe gilt awohl für den Bildschirm mit dem Fuß, für das Display selbst währe es zwar wünschenswert, aber nicht realistisch.

  3. Ich habe mir schon einige Vorschau-Videos zum MateView angeschaut aber niemand hat mir zeigen wollen, wie es um das hoch und vor allem niedrig Stellen steht. Es mag ja sein, daß man den Monitor auf 59 cm bis zur Oberkante hochstellen kann, aber wer will denn an einem Schreibtisch sitzend schon soweit hoch schauen? Mir sind bei meinem aktuellen 16:9 Monitor mit 27 Zoll die rund 41 cm schon zuviel, die ich als Minimum einstellen kann.

  4. bombvoyage says:

    Der Monitor ist ohne Fuß ja gar nicht nutzbar! Alle Anschlüsse sind am Standfuß selbst. Fail!
    Dazu sind die Anschlüsse auch noch seitlich, so dass man hässliche Kabel an der Seite baumeln hat. Fail!
    Der Rahmen vom Display ist silber. Fail!

    Setzen, 6, nochmal Huawei.

    • Warum sollte man einen Monitor auch ohne Standfuß nutzen? Macht absolut keinen Sinn, nen 28Zoll mit ner Vesa an die Wand zu klatchen und für den Gebrauch mit nur einen Laptop muss lediglich 1 Usb C Kabel rein.

      • Weil man schon einen besseren Fuß hat. Dafür haben gute Monitore den VESA-Anschluß. Den kann man auch auf seinem Schreibtisch nutzen. Ich habe mir für Hochkantmodus sogar schon einen optimalen Fuß selber gebastelt. All das geht mit dieser Alles-oder-Nichts-Lösung von Huawei leider nicht.

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