Little Box Challenge: Google sucht Stromexperten

Google ist einmal wieder auf der Suche nach schlauen Köpfen. Diesmal ist aber nicht etwa die Kreativität gefragt, sondern eine ganz konkrete Lösung für ein bestehendes Problem gesucht. Eine Box soll verkleinert werden. Von der Größe einer Kühlbox auf die Größe eines Laptops. Auch Technik muss sich in der Box befinden, nämlich ein Spannungswandler. Dieser ist aktuell gewöhnlich so groß wie eine Kniühlbox und wandelt Strom aus Sonnenenergie oder Windkraft in Wechselstrom um.

ThinkShrink

Mit einem kleineren Gerät, das diese Aufgabe erledigen kann, ergeben sich laut Google Chancen, um auch Gebiete auf der Welt mit Strom zu versorgen, in denen es aktuell noch nicht möglich ist. Sprich, es sollen mit einem kleineren Device vor allem die Produktionskosten reduziert werden, um Micro-Stromnetze zu realisieren.

Sollte es jemand schaffen, wird er von Google reich belohnt. Eine Million US-Dollar wird derjenige erhalten, der es schafft, die momentane Größe eines Spannungswandlers (mit den entsprechenden technischen Vorgaben) auf 1/10 zu reduzieren. Mitmachen kann man unter littleboxchallenge.com. Im Januar 2016 soll dann auch der Gewinner gekürt werden. Ihr seht, kein mal eben schnell aufgesetztes Projekt.

Bigger is better? No way: Think shrink! Smaller is baller! Min it to win it! 😉

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Spannendes Projekt, wobei die Preissumme im Verhältnis zu den Kosten die google durch die ootimierte Größe dann vermutlich sinken kann eher mager ist.

  2. Wenn man das dann nach x Monaten Entwicklung in den Händen hält, sollte man es tunlichst selber vermarkten und so mehr als eine Million machen. Und wenn man dann keinen Bock mehr hat das Kaufangebot von google akzeptieren…

  3. So genannte Microinverter für Solaranlagen gibt es bereits einige auf dem Markt, und das schon seit längerem (zum Beispiel vom Hersteller ABB und auch SMA). Diese Geräte sind wohlgemerkt 25cm x 25cm groß und 3-4 cm dick. man kann also nicht sagen, dass sie groß sind wie Kühlboxen. „Normale“ Wechselrichter für PV Anlagen sind natürlich größer, da diese nicht nur 300 Watt sondern das vielfache davon umwandeln müssen.

    Meine Meinung dazu: Es wir hier Marketingmäßig etwas gepusht, das es bereits gibt und verlang das Rad neu zu erfinden. Am Rande bemerkt, Microwechselrichter sind in Europa eher weniger gefragt. Der Großteil von Geräten dieser Art wird bzw wurde bis jetzt in Amerika verkauft.

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