Linux Mint 20 veröffentlicht

2009 bloggte ich hier das erste Mal über Linux Mint, damals in Version 8 erschienen. Mittlerweile ist man bei Linux Mint 20 angekommen. In den Jahren hat sich unfassbar viel verändert. Linux-Derivate gibt es zahlreiche, Ubuntu dürfte mit zu den bekanntesten und weit verbreitetsten gehören, aber auch Linux Mint hat seine Anwender. Linux Mint 20, Codename Ulyana, basiert grundsätzlich auf der LTS-Version von Ubuntu 20.04 – das sorgt schon einmal für die Unterstützung neuerer Hardware und einige neue Pakete – neben dem reinen Software-Support bis 2025.

Neu in Version 20 von Linux Mint ist das Vorhandensein von Warpinator, einer Lösung, mit der Benutzer Dateien in einem lokalen Netzwerk mit anderen Systemen teilen können, auf denen Warpinator ausgeführt wird. Laut der Entwickler handelt es sich bei dem Tool tatsächlich um eine Fortsetzung von Giver, das bereits vor zehn Jahren in Mint 6 implementiert war und ähnliche Funktionen bot, aber als Projekt eingestellt wurde.

Ferner enthält Version 20 von Linux Mint eine verbesserte Unterstützung für Nvidia Optimus, um zwischen der integrierten GPU des Chipsatzes und einer separaten Grafikkarte von Nvidia wechseln zu können – das soll im besten Falle auch den Akku weniger beanspruchen. Das Changelog und den Download findet man auf einer separaten Seite, da gibt’s dann auch die bekannten Fehler.

Systemanforderungen:

1 GB RAM (für eine komfortable Nutzung werden 2 GB empfohlen).
15 GB Festplattenspeicher (20 GB empfohlen).
Auflösung 1024×768

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Ist das ein Fehler, oder verstehe ich hier irgendwelche Zusammenhänge falsch?
    „2009 bloggte ich hier das erste Mal über Linux Mint, damals in Version 8 erschienen.“
    „das bereits vor zehn Jahren in Mint 6 implementiert war“
    Also kam Mint 6 ein Jahr nach Mint 8 raus, oder werden da immer mehrere Versionen parallel entwickelt und es war 2010 dann in Mint ab Version 6 und aufwärts verfügbar?

    • Die Verwirrung stammt aber tatsächlich von der LM-Seite: „10 years ago, Linux Mint 6 featured a tool called „Giver“ “ LM 6 wurde allerdinge Ende 2008 veröffentlicht (und bis Mitte 2010 supportet)

      LM 8 wurde Ende 2009 veröffentlicht.

  2. > 1024×768 resolution

    Uh, ich dachte schon dass wäre das aus für Mint auf meinen Netbook, aber da fehlt der Zusatz:

    (on lower resolutions, press ALT to drag windows with the mouse if they don’t fit in the screen).

  3. Ich finde Linux Mint ist eine stabile Distro, die ich gerne als Desktopsystem produktiv einsetze.
    Mit LM 20 hat LM sich schon deutlich verbessert.

  4. Linux Mint 20 ist eine ziemlich gute und runde Version geworden, wie eigentlich jede Linux Mint Ausgabe der letzten Jahre. Der Fokus liegt eindeutig auf Stabilität und Kontinuität. Was braucht man zum Arbeiten mehr? Wer sich Linux Mint 20 einmal unverbindlich anschauen mag, ich habe mein Testvideo auf YT publiziert. https://youtu.be/tSoI5JYanUI Wer den Anspruch hat, daß die Kiste einfach verlässlich rennen soll, macht mit Linux Mint eigentlich kaum etwas falsch, egal ob Neueinsteiger oder alter Hase.

    Gruß
    MichlFranken

  5. Snap-Ünterstützung als opt-in ist auf jeden Fall eine gute Entscheidung. Nicht nur weil Programme dann möglicherweise nur verzögert starten, sondern um Canonicals proprietären Ambitionen nicht zu folgen.

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