Lime führt heute in Berlin das neue Gen4 E-Bike ein

Der E-Scooter-Verleiher Lime hat generell auch E-Bikes im Repertoire. Und in Berlin startet man nun mit jenen durch: Ab sofort können Interessierte in Berlin die neuen Gen4-Modelle ausleihen. Rund 2.000 Exemplare warten dort auf den Straßen auf Kunden. Dabei bewirbt Lime das Gen4 E-Bike als „innovativstes Modell der Branche“. Es bietet einen austauschbaren Akku, automatische Zweigangschaltung, verbesserte Beschleunigung und eine Handyhalterung.

Schon im März 2021 hatte Lime ja angekündigt, seine Investitionen ausbauen zu wollen. Das neue Modell ersetzt schrittweise die roten E-Bikes von Lime und ergänzt das bestehende E-Scooter-Angebot in der Hauptstadt. Laut Lime seien E-Bikes und auch E-Scooter immer beliebter, vor allem um Fahrten zwischen ÖPNV-Haltestellen zu überbrücken. Durch die Einführung des 9-Euro-Tickets habe man da eine steigende Nachfrage bemerkt.

Der standardisierte, austauschbarer Akku, der sowohl bei Lime Gen4 E-Bikes als auch Gen4 E-Scootern einsetzbar ist, soll dabei ein besonderer Vorzug des neuen Modells sein. Zudem hat man die Motorleistung erhöht. Der Hersteller nutzt ein modulares Design mit austauschbaren Bauteilen, das die Nutzungsdauer eines E-Bikes auf über fünf Jahre verlängern soll und das Recycling vereinfacht.

Wer in Berlin wohnt, wird dann also ab heute auf den Straßen fündig – berichtet gerne mal in den Kommentaren.

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13 Kommentare

  1. Ein Einzeiler über die Kosten der Miete wäre nett gewesen, so muss man parallel googeln…… (bin faul ich weiß).

    • Könntest du die Infos zur Miete hier posten, wenn du gegoogelt hast?

      Dann brauche ich nicht selbst googeln…… (ich kenne das Problem mit dem „faul“) 😉

      • Laut Website (li.me), kostet es je nach Stadt unterschiedlich, von daher ist es nicht pauschal beantwortbar, hier in Berlin sind es glaube ich 0.23€/Minute + €1 für das Entsperren, also für die erste Stunde 14.80 EUR und für jede weitere (mit dem gleichen Fahrzeug/ununterbrochen) 13.80€, ..

        .. genau weiß ich es aber nicht, müsste mich dafür anmelden und dafür bin auch ich zu faul, sorry ;-p

        • Viel zu teuer! Mich kostet die Jahreskarte 1.50€ am Tag und auf dem Land wo es sinn machen würde lohnt es sich wohl nicht für die.

  2. Die Idee ist ganz gut, Leih -Fahrräder wie -Scooter. Leider schaffen es sehr viele Nutzer aber nicht, ihre Fahrzeuge nach Gebrauch an einem Ort abzustellen, wo niemand behindert wird. Es ist echt eine Seuche. Das hat z.B. das städtische StadtRad in Hamburg mit ihren Verleihstationen weitaus besser gelöst (welches mich übrigens auch nur 5€ jährlich kostet). Ich wünschte, es wäre endlich mal gesetzlich geregelt, dass es für alle Firmen verbindliche Stationen gibt, wo man die Fahrzeuge mieten und auch wieder abstellen kann – und sonst nirgends, außer mit „Fahrtpause Funktion“, wie etwa beim StadtRad. Das werfe ich nicht den Firmen vor, wohl aber vielen Nutzern.

    • Hmja, kommt ein bisschen darauf an. Nextbike hat in Berlin Stationen, bekommt die meisten aber ewig nicht genehmigt. Würde man auf die Städte warten gäb es vermutlich bis heute keine vernünftige Elektro-Mikromobilität in Städten.

      E-Fahrräder nutze ich eigentlich nicht. Meine Strecken sind immer so zwischen 5 und 20 Minuten, da stell ich mich lieber auf einen Scooter. …wenn ich eins davon sehe, probiere ich es aber vielleicht mal aus.

    • Dies hat nicht unbedingt mit den Fahrern und Fahrerinnen zu tun, sonder auch damit, dass es viele „Spaßvögel“ gibt,welche die Roller einfach umstoßen oder mit absicht irgndwo in den Weg stellen.

      Ich kenne einen Fall wo Jugendliche, als sie raus hatten, dass gleich ein Krankenwagen eintreffen wird, einfach die Fahrzeige auf die Fahrbahn geschmissen hatten, und der Krankenwagen somit nicht durch kam. Warum sie es getan hatten? Anscheinend, fanden sie es lustig, unglaublich!

      Die Polizei wird weitere Schritte einleiten, auf jeden Fall wegen schweren Eingriff in den Straßenverkehr, Sachbeschädigung und, was das schlimmste ist, sollte es die Perosn dadurch nicht geschafft haben, währe dies Fahlässige Tötung. Einleben hätten sie damit auf jeden Fall zerstört, ihre eigenen kämen dann noch dazu. „Die Menschen“ denken einfaach kaum noch über ihre Taten nach, bzw an den Konseuqenzen.

    • >>Ich wünschte, es wäre endlich mal gesetzlich geregelt, dass es für alle Firmen verbindliche Stationen gibt, wo man die Fahrzeuge mieten und auch wieder abstellen kann…

      Eine stationsbasierte Nutzung widerspricht doch gänzlich dem zugrunde liegenden Konzept. Stationsbasiertes Car-Sharing funktioniert ja auch mehr schlecht als recht. Daran, dass die e-Scooter und -Bikes kreuz und quer in der Gegend rumstehen und andere behindern, sind die Nutzer schuld und nicht die Anbieter. Die Anbieter könnten ja eine Art „Bonus/Malus-System“ einführen. Wer sein Gefährt falsch abstellt bezahlt am Ende der Fahrt eine Art Strafgebühr. Alle anderen profitieren von günstigen Preisen.

    • Scooter sind für Leute, die zu faul zum Laufen sind und zu viel Geld haben.
      Das ist von oben genehmigte Umweltverschmutzung.

      Kein Gas und Strom vorhanden, aber hauptsache die Teenies müssen keinen Meter mehr laufen.

      Jeder Scooter, der bei mir auf dem Gehweg liegend begegnet, landet im Acker.

      • André Westphal says:

        „Schöne Mentalität“: Sich über Verhalten anderer beschweren und es mit noch bedenklicherem Verhalten überbieten ;-). Da misst du aber gut mit zweierlei Maß.

    • „Leider schaffen es sehr viele Nutzer aber nicht, ihre Fahrzeuge nach Gebrauch an einem Ort abzustellen, wo niemand behindert wird. Es ist echt eine Seuche.“

      Korrekt. Das ist ein grundsätzliches Problem der Menschheit. Siehe Autos, dort allerdings noch viel schlimmer. Mein geliehener eScooter erkennt zumindest, dass er im Park nicht abgestellt werden darf…

      • Ja, so sollte es sein. Am Anfang gab es hier auch Zonen, wo der Scooter nicht abgestellt werden durfte und der Nutzer sich somit nicht ausbuchen konnte. Glaube das war sogar Lime, bevor noch gefühlt 20 weitere Anbieter etwas vom Kuchen abhaben wollten. Ob das mit den Zonen noch so ist, weiss ich nicht. Ich denke schon, aber sieht oft nicht danach aus.

  3. Wäre schön, wenn die Dinger so ne Art „Airbag“ hätten, der sich bei Wasserberührung aufbläst. Dann wäre es einfacher, die Dinger aus der Spree rauszufischen … :/

    Die eigentlich gute Idee der Mikromobilität wird durch die um sich greifende Zerstörungswut leider unterminiert. Schlimm, wenn Sehbehinderte über die herumliegenden Roller und Fahrräder stolpern oder Rolli-Fahrende nicht weiterkommen. Dass die Geräte vollkommen sinnfrei abgestellt werden, hat m. E. etwas nachgelassen.

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