LG protzt mit Micro-LED-TVs der Reihe Magnit

LG hat eine TV-Reihe namens Magnit vorgestellt. Die übergroßen Bildschirme mit 163 Zoll und 4K-Auflösung sollen aber nicht Privatkunden anvisieren, sondern Geschäftskunden begeistern. Verwunderlich, dass da noch kein 8K an Bord ist. Dafür dient Micro LED als technische Basis.

Micro LED ist quasi die Nachfolgetechnik von OLED und LCD gleichermaßen. So vereint Micro LED die Vorteile beider Techniken: Bildschirme mit Micro LEDs arbeiten mit selbstleuchtenden Pixeln und bieten perfektes Schwarz sowie Kontraste. Parallel erreicht man aber aufgrund anorganischer Materialien eine lange Lebensdauer, hohe Helligkeiten und keinerlei Burn-In.

Samsung stellte beispielsweise schon Micro-LED-Displays der Reihe The Wall vor. Sony wiederum hat da ebenfalls eine Lösung anzubieten. Gemeinsam haben beide Varianten, dass exorbitante Preise fällig werden. Dies dürfte auch die Magnit-Produkte von LG betreffen. Zwar schweigt LG zu den Preisen der Magnit-Riege, man kann aber von Summen ausgehen, die für Privatkunden ohnehin unerschwinglich wären.

Entsprechend erklärt LG auch, dass die Zielgruppe beispielsweise Museen, große Veranstaltungszentren oder Hotels seien. Dabei hebt man auch die Beschichtung namens Black Coating hervor, welche vor Fingerabdrücken schütze, Reflexionen mindere und generell die Haltbarkeit verbessere. Als Betriebssystem dient wie bei den TVs des Unternehmens webOS. Im Inneren soll ebenfalls ein Alpha-Bildprozessor werkeln. Welcher es genau ist, bleibt aber offen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Zitat: Zwar schweigt LG zu den Preisen der Magnit-Riege, man kann aber von Summen ausgehen, die für Privatkunden ohnehin unerschwinglich wären.

    Wenn ich mir die Boot/Caravan Messen ansehe bei denen jenseits der 500k€ Marke Dinge angeboten werden, ist das vielleicht eine gewagte Aussage. Privat wie Du und ich ja, aber es gibt mittlerweile Unmengen an Personen denen das Geld aus den Ohren kommt (um mal höflich zu bleiben). Für die werden solche Dinge gebaut.

  2. Geiler schei**. Ist bestellt. Kommt dahin wo die Fenster im Wohnzimmer waren. Muss man die nicht mehr putzen.

  3. Wird bestellt. Passt gerade so in die Gästetoilette rein. 😉

  4. Karsten Meyer says:

    Nein, ich finde es nicht verwunderlich, dass die nicht mit 8K angeboten werden. Schließlich haben LEDs eine gewisse Größe. Ansonsten ist die Technik ja nicht neu, die LED-Wände in Stadien oder bei Konzerten sind ja nichts anderes. Wenn ich an die letzte Tour der Scorpions denke, da war einfach der komplette Hintergrund der Bühne ein riesiges LED-Paneel, und davor gab es noch weitere. Wie die bespielt wurden, war ganz große Klasse.

  5. Bildet Amazon schon eigene Techniker aus, die das Zeugs dann bei den Kunden installieren? Und sind die Kosten für den Kran und den Tieflader im Kaufpreis enthalten?

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